Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Hallo!

November 16

Herzlich Willkommen auf meiner Seite. Hier findest Du Rezensionen zu Büchern und Hörspielen, weitestgehend aus dem Genre Fantasy und Romantasy. Es gibt auch einen kleinen Bereich zu Thema “Schreiben”, denn ich schreibe gerade selbst an meinem Erstling. Ich habe alle Links aufgelistet, die mir dafür hilfreich waren.

Wenn Du auch schreibst und eine Betaleserin suchts, kannst Du mich gerne kontaktieren. Ich lese gerne Beta und kommentiere streng. Zum Korrekturlesen bin ich jedoch nicht geeignet, dafür kenne ich mich zu wenig mit der neuen Rechtschreibung aus.

Für einen Überblick, was ich bisher so gelesen, aber nicht kommentiert habe, kannst Du mich bei Lovelybooks besuchen.Viel ist zwar noch nicht zu finden aber trotzdem viel Spaß beim stöbern.

 

Finsteres Gold

Februar 18


Finsteres Gold

EUR 14,99



Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Autor: Carrie Jones
Verlag: cbt (23.Mai 20011)
ISBN-13: 978-3570161128
Originaltitel:  Captivate

Erster Satz: Es gibt merkwürdige Menschen, die gern Sportunterricht haben.

Das Cover des Buches passt zum ersten Band und gefiel mir daher wieder gut. Die deutschen Cover sehen aus wie das Original, was ich klasse finde, denn nicht immer gefallen mir die meist so grundverschiedenen Cover von Büchern.

Kurzinhalt:

 

Zara hat sich in Maine eingelebt, ist glücklich mit Nick zusammen und wechselt sich mit ihm und den Freunden Issie und Devyn zur Elfenpatrouille ab. Es kommen immer mehr Elfen in die Gegend und die Freunde haben viel zu tun, um alle Elfen einzusperren. Doch dann taucht plötzlich Astley auf, den Zara vor einer Walküre rettet. Astley ist so anders als die anderen Elfen und Zara schwankt in ihrer Meinung über die Fabelwesen. Dazu kommt, dass sie in Astleys Nähe blau wird, denn er ist ein König und erhebt Anspruch auf Zara, drängt sie jedoch nicht. Die ganze Situation wird immer brisanter. Aber nicht nur übernatürliche Probleme stellen sich in den Weg. Issie, total verknallt in Devyn, ist eifersüchtig auf Cassidy, die viel Zeit mit ihm verbringt. Zara setzt sich für Issie ein, versucht ihr Leben zu leben, so gut es mit Elfen und Werwesen um einen herum geht und forscht mit Devyn, was es mit den Walküren auf sich hat. Doch dann kreuzt Nick plötzlich den Weg einer Walküre, und das Drama nimmt seinen Lauf.

Ich habe mich auf den zweiten Teil sehr gefreut, da ich den ersten so mochte. Was mich zuerst enttäuscht hat: Die Phobien am Anfang der Kapitel mussten weichen. Zwar gibt es nun Elfentipps, aber ich mochte die Phobien und die kamen mir in Teil 2 deutlich zu kurz. Die ersten 50 Seiten kam ich nicht richtig in Fahrt, erst als Betty zum ersten Mal auftaucht, hatte ich wieder das Gefühl in der Geschichte zu sein. Ich mag den Charakter sehr. Leider kommt auch Betty zu kurz. Die Geschichte um Issie und Devyn erinnert einen immer noch daran, dass die Freunde auch noch ein ganz normales Leben haben und sich nicht alles um Elfen dreht. Auch Issie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Nick ist mir in einer Hinsicht total unsympathisch und das mag wohl an meinem eigenen Geschmack liegen, aber ich mag es einfach nicht, wenn ein Typ zu seiner Freundin ständig “Baby” sagt. Da hat’s mich jedes mal geschüttelt. Astley ist mir sehr sympathisch rübergekommen und ich konnte Zara sehr verstehen, dass sie ihm immer mehr vertraut. Cassidy bringt eine neue Komponente in die Geschichte, die sicher noch im dritten Band ausgebaut wird. In diesem Teil passiert eine Sache, womit ich so gar nicht gerechnet habe, dass Zara sich dafür entscheidet, aber das will ich hier nicht weiter erläutern.

Alles in allem fand ich das Buch dennoch gut und ich bin gespannt, was im dritten Teil passiert. Ich hoffe das die Nebencharaktere dort wieder mehr Geltung bekommen und es zu einem würdigen Abschluss kommt.

 

 

Monatsrückblick Januar

Februar 1

Ich blogge jetzt seit Mitte November und möchte nun auch einen Monatsrückblick verfassen.

Mir macht das lesen,rezensieren und bloggen nach wie vor Spaß, auch wenn ich nicht so oft Artikel veröffentliche. Aber ich muss meine Zeit sehr gut einteilen. Neben Kindern und Haushalt, nähe ich noch, stricke und schreibe fleißig. Würde ich das nicht machen, könnte ich viel mehr lesen, aber ich mag jedes meiner Hobbies, vor allem die Schreiberei.

Gelesen habe ich diesen Monat Delirium und Nach dem Sommer, wobei ich bei letzterem auf die Fortsetzung warte. Sie ist in der Bücherei dauerhaft ausgeliehen. Zur Zeit hänge ich immer noch in House of Night 6 fest und werde es auch wieder auf Eis legen, da mich meine Neuzugänge mehr interessieren.

Gehört habe ich endlich Eragon – Das Erbe der Macht, von dem ich enttäuscht war.

Über was ich mich sehr gefreut habe diesen Monat: Ich fahre zur Leipziger Buchmesse. Meine erste Buchmesse und in Leipzig war ich auch noch nie. Was ich aufregend finde ist, dass ich dort andere nette Bekanntschaften aus dem Netz endlich Face to face kennen lerne.

 

Geliehen

Februar 1

Ich war heute in der Bücherei. Hier meine Ausbeute:

Zum Lesen:


Finsteres Gold

EUR 14,99






Zum Hören:



Imago

EUR 19,99

Ich bin selbst gespannt, ob ich das alles in vier Wochen schaffe. Wake ist ja ein kürzeres Buch und wenn die Fortsetzung von “Flüsterndes Gold“, “Finsteres Gold”, genau so gut ist, werde ich es sicher schnell lesen.

“Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” hat mich einfach durch den Titel angesprochen. Die Story spielt in London, was seinen Rest dazu getan hat, es mitzunehmen.

“Wake” und die “Rebellion der Maddie Freeman” waren zusammen mit “Finsteres Gold” Vorbestellungen, auf die ich mich sehr freue.

 

Eragon – Das Erbe der Macht

Januar 31

Sprecher: Andreas Fröhlich
Verlag: cbj audio; Auflage: ungekürzte Lesung (19. November 2011)
Autor: Christopher Paolini
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3837108545

Originaltitel: Inheritance

Kurzinhalt:

 

Lange habe ich auf den vierten Teil gewartet. Ursprünglich hatte ich mit der Eragon-Reihe angefangen, weil es von einem meiner Lieblingssprecher, Andreas Fröhlich, gesprochen wird. Teil eins und zwei haben mir sehr gefallen. Als ich Teil drei hörte, war ich noch in dem Glauben, dass dies der letzte Teil sei, was sich dann als Fehlinfo herausstellte. Ich sage direkt: Teil drei war mir viel zu langatmig. Drei Jahre auf die Fortsetzung zu warten und endlich das Ende zu hören, war eine viel zu lange Zeit. Ich werde die Handlung nicht mit eigenen Worten wiedergeben, denn ich bin enttäuscht.

Zu Anfang kommt man gleich in ein Schlachtengetümmel, dass sehr genau beschrieben wird. Zu genau, für meinen Geschmack. Schon in Teil drei gab es Passagen(z.B. die Schwertschmiederei) die mich gelangweilt haben. Hätte ich das Buch gelesen, hätte ich es gleich wieder weggelegt. Es passieren so unnötige Dinge. Muss ich wirklich haarklein beschrieben bekommen, wie Eragon eine ganze Nacht Lang eine Verkettung von Zaubern wirkt? Ich finde es zwar toll, das Paolini sich so viel Gedanken zu den Hintergründen macht, aber ich muss nicht an allem teilhaben. Man hätte das ganze Buch sicher um ein drittel kürzen können. Die langen Beschreibungen, die er über eine ganze Zeit macht, bleiben dann plötzlich in den Schlussszenen aus. Für mich bleiben Fragen offen:

Achtung:Spoiler Aufklappen

  • Was wird aus Murthag und Dorn?
  • Was aus einem meiner Lieblingscharaktere Angela? Gerade bei ihr habe ich die ganze Zeit auf die Schlüsselszene gewartet, was im vierten Teil sogar noch unterstützt wurde, aber nichts!
  • Warum bahnt sich zwischen Muthag und Nasuada etwas an und wird nicht ausgeführt?
  • Vor allem: Warum passiert rein gar nichts zwischen Arya und Eragon? Nicht ein Kuss?
  • Wann hört man endlich mal einen wahren Namen? Darum wird ein großes Geheimnis gemacht.

Ich finde es immer gut, wenn man nach dem fulminanten Ende noch hören kann, was weiter mit den Helden passiert. Grundsätzlich ist bei solchen Geschichten der Weg “in” das Abenteuer immer ausführlich beschreiben, aber “heraus” oft nicht. Hier wird es auch erzählt, aber so kurz, im Gegensatz zu den vorangehenden Passagen, dass er es sich auch hätte sparen können. Meiner Meinung steht Eragon vor viel zu vielen Hürden.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Erst die Schlacht, dann ein gescheiterter Plan, der viel zu sehr in die Länge gezogenen Flug durch das Unwetter zur Stadt der Drachenreiter. Als Hörer war es für mich so logisch und deshalb unverständlich, dass Eragon so lange braucht um herauszufinden, dass er dort seinen wahren Namen sagen muss.  Dann diese Sache mit den Eldunari fand ich schon die ganze Zeit merkwürdig, aber dass es dann plötzlich mehr davon gibt und ganz viele Dracheneier … Das die Eldunari die ganze Zeit über alles vorraus gesehen haben.

Genug gemeckert, es gibt auch positives. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man bemerkt die Entwicklung, die der Autor mitgemacht hat. Die Welt hat einen fundierten Hintergrund und weist viele Detais auf. Die hätten nicht immer ausgeschrieben werden müssen. Mit Andreas Fröhlich hat Eragon eine genialen ehrwürdigen Sprecher bekommen, der es versteht, die einzelnen Charaktere hervorzuheben. Gut war auch der Szenenwechsel, dass teilweise aus Nasuadas Sicht und aus Rorans Sicht geschrieben wurde.

An Paolinis Stelle hätte ich mächtig gekürzt und Teil drei und vier in einem Band gemacht. Teil vier war besser als teil drei, aber dennoch unbefriedigend. Meine Enttäuschung mag vielleicht daran liegen, dass ich normalerweise nicht so viel Fantasy dieser Art höre/lese und es mir insgesamt zu lang war. Die Meinungen gehen bestimmt geteilt daher, aber für mich ist das Kapitel Eragon abgeschlossen.

Nach dem Sommer

Januar 20

Nach dem Sommer

EUR 18,90

Gebundene Ausgabe: 423 Seiten
Verlag: Script5; Auflage: 1 (6. September 2010)
Autor: Maggie Stiefvater
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3839001080
Originaltitel: Shiver

Erster Satz: Ich erinnere mich, wie ich im Schnee lag, ein kleines, warmes Bündel, das langsam kälter wurde.

Kurzinhalt:

 

Lange bin ich um die Bücher von Maggie Stiefvater herumschlarwänzelt. Eigentlich bin ich kein Wolf-Fan, aber ihre Bücher wurden immer sehr gelobt. Dazu kommt mal wieder das wundervolle Cover, dass man von Script 5 gewöhnt ist. Als ich es dann zusammen mit Delirium in der Stadtbücherei Münster ausleihen konnte habe ich es erst auf die Wartebank geschoben. Zum Glück. Den Leckerbissen sollte man immer zuletzt essen.

Grace wurde als Kind von Wölfen in den Wald gezerrt. Der eine Wolf, der mit den gelben Augen, rettete sie vor dem hungrigen Rudel. Seit dem wartet sie auf jeden Winter um ihren Wolf zu beobachten, der zwischen den Bäumen im Wald hinter dem Haus aus sie beobachtet. Sie ist fast besessen von diesem Wolf. Mittlerweile ist sie 17 und als die Bewohner Mercy Falls Jagt auf das Wolfsrudel aufnehmen, stellt sie sich auf die Seite der Tiere. Es fallen Schüsse im Wald und auf der Gartenveranda findet sie plötzlich Sam. Den Jungen mit den gelben Augen ihres Wolfes. Sie rettet ihn, zieht ihn ins Haus und in ihr Herz. Der Junge, der im Sommer Mensch und im Winter Wolf ist, und Grace verlieben sich ineinander. Doch die Zeit für Sam läuft. Der Winter naht, und es könnte sein letzter Sommer sein.

Ich habe dieses Buch genossen. Endlich eine Liebe, die so bedingungslos ist. Maggie Stiefvaters Stil ist unbeschreiblich schön. Sie versteht es hervorragend die Liebe der beiden Protagonisten darzustellen, ohne dass es kitschig wirkt. Und dass alles, obwohl ich eigentlich nicht auf Werwölfe stehe.

Das ganze Buch über wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Mal aus Sams, mal aus Graces Sicht. Ich bin bekennender Fan von Perspektivenwechsel. Zwar musst ich mich die ersten Kapitel daran gewöhnen umzuswitchen, aber das ging sehr schnell. Jedes Kapitel beinhaltet in der Überschrift den Namen des Erzählers und die Temperatur der Szene. Okay, Werwölfe sind Fabelwesen, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt der Geschichte das Gefühl gehabt, das es übertrieben und unrealistisch ist. Zwar konnte ich Graces Wolfsbesessenheit zunächst nicht nachfühlen und mir fehlte ein wenig das Verlieben in Sam, aber ich habe ihn genauso geliebt, wie Grace auch. Erst habe ich Parallelen zu Bella gesehen, weil sie auch ein altes Auto fährt und die Rolle mit ihren Eltern verdreht ist. Denn Grace ist diejenige, die den Haushalt schmeißt und ihre Künstlermutter erträgt. Grace ist ein wundervoller Charakter, ebenso Sam. Die Moment, in denen sie sich in den Armen liegen sind so wunderschön beschreiben, dass man die Berührung fast selbst spürt. Auch die Nebencharaktere bestechen durch ihren Charakter. Isabell mag ich da sehr, ihre zickige versnobbte Art kommt sehr gut rüber. Stellenweise kamen mir beim Lesen sogar die Tränen, was mir nicht oft passiert. Selbst das Ende ist schön. Ein großes Kompliment an Autorin und Übersetzerin.

Die Idee, dass Wölfe an die Temperatur gebunden sind finde ich schön und geht vom Vollmondklischee weg. Auch das Sam als Wolf eher ein tierisches Denken hat, gefällt mir gut.

 

Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin froh, das es den zweiten Teil schon gibt. Maggie Stiefvater landet sicher auf meiner Liste der Top-Autoren. Danke, für diese tolle Liebesgeschichte.

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