Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Schreiberei

November 29

Ich schreibe. Nicht um reich und berühmt zu werden, dass wird man in den seltensten Fällen, sondern weil ich mich in die Schreiberei verliebt habe. Es macht ganz einfach Spaß sich Geschichten auszudenken und Charaktere zu entwickeln. Sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen um etwas authentisch wirken zu lassen. Ein zeitraubendes Hobby, dass mich den Schlaf kostet, aber doch so glücklich macht, wenn ich  aus dem Alltag in meine Welt fliehen kann.

Ich bin kein Typ für Gedichte und Kurzgeschichten und mit Sicherheit hätte ich nie gedacht, eher eine Romanschreiberin zu sein. Als ich meinen Erstling „Touched“(Arbeitstitel) angefangen habe, zählte mein Schreibprogramm plötzlich über 500 Seiten. Dann musste ich mir eingestehen, dass ich gerade mal die Hälfte von der Geschichte erzählt habe. Es wird also eine Fortsetzung geben.

Die Charaktere begleiten mich jetzt schon ein paar Jahre und es hat sehr lange gedauert, bis ich mal in die Tasten hauen konnte. Nun steckt das Manuskript in der X-ten Überarbeitung. Es ist eben der Erstling und da geht einem das Schreiben am Anfang nicht ganz so leicht von der Hand.  Aber ich liebe meine Charaktere und ich bin immer wieder überrascht welch Eigenleben sie entwickelt haben.

Worum es geht? Es ist eine paranormale Liebesgeschichte. Keine Vampire, Werwölfe oder dergleichen.

Kurzinhalt:

 

Mehr wird hier nicht verraten, denn ich möchte schon versuchen, das Ganze an einen Verlag zu bringen. Wenn das Manuskript schon da ist, kann man es ja versuchen. Zur Zeit nehme ich auch keine Betaleser mehr entgegen. Ich habe ein paar wunderbare Betaleser, die mir sehr bei der Überarbeitung helfen.

Was es sonst noch ausser Chris und Hayden gibt?

Tja, ich habe Ideen. Für eine Fantasygeschichte, die immer klarere Formen annimmt; für eine Vampirgeschichte, aber eigentlich will ich nicht über Vampire schreiben(aber die Charaktere schleichen sich immer mal wieder in meinen Kopf und nerven 😉 ; und schlussendlich eine Dystopie, für die ich allerdings noch eine Menge Recherche betreiben muss und mir noch der grobe Faden fehlt.

Ich werde also für die nächsten Jahre eine Beschäftigung haben und ich freue mich drauf. Wer auch gerne schreibt und etwas Beta gelesen haben möchte, kann sich gerne mit mir austauschen.

:Smile:

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Kindle update

November 27

Ich möchte mal ein Zwischenfazit zum Kindle geben.

Mir gefällt der Kindle immer noch sehr gut. Zur Zeit benutze ich ihn zum lesen, sowie zum Betalesen. Zwar kann man nicht ganz so schön Kommentare einfügen wie in einem PDF am Rechner, aber dafür hat man beim Betalesen in jedem Fall eher das „Buchgefühl“. Mir persönlich gefällt das viel besser und die Geschichte wirkt noch mal ganz anders. Was ich zur Zeit betalese habe ich zuvor schon mal als PDF am Rechner gelesen und ich bin gerade echt überrascht wie es stellenweise ganz anders auf mich wirkt.

Ich habe mir mittlerweile zum Grundgeräte noch folgendes Zubehör gekauft:

Die Hülle lohnt sich in meinen Augen. Man hat einen guten Schutz und ausserdem mehr“Buchgefühl“, wenn man alles zusammen aufgeklappt in der Hand hält. Natürlich hat man einiges an Gewicht in der Hand, aber auch das stört mich nicht. Dicke Wälzer haben auch ihr Gewicht. Der Kindle wird in der Mitte eingehängt und versorgt über diesen Kontakt auch die Leselampe mit Strom. Diese füllt das Display zwar nicht gleichmäßig mit Licht aus, aber auch das finde ich vollkommen in Ordnung.

Lustig ist es, wenn man die Vorlesefunktion bei einem deutschen Text anhängt. Unbeschreibliche Aussprache.

Ich bin ein kleiner Technikfreak und vielleicht mag ich dieses kleine handliche praktische Ding. Gibt es ein freies WIFI in der Nähe, kann man damit sogar ins Internet und der Duden und ein Englischwörterbuch sind auch mitgeliefert. Man kann die Textgröße individuell anpassen und sogar zwischen drei verschiedenen Schriftarten wählen. Also viel individueller Darstellungsspielraum. Von Vorteil ist jedoch das Installieren der kostenlosen Calibre Software. Damit konnte ich dann auch das PDF, das ich Betalese, in das vom Kindle benutzte Mobi-Format umwandeln.

Also ich habe wirklich Spaß an meinem Kindle.

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Flüsterherz

November 27


Flüsterherz

Price: EUR 14,95



Gebundene Ausgabe: 340 Seiten

Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2011)

ISBN-13: 978-3815753019

Originaltitel: Het Fluisterboek

Erster Satz: Wir essen Salat

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch Andrea Koßmann. Ich finde das Cover wirklich sehr schön und der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht.

Kurzinhalt:

 

Anna geht in die achte Klasse und mitten im Schuljahr kommt ihre Kindergartenfreundin Tibby in die Klasse. Tibby lebt so ganz anders als Anna. In einem besetzten Haus mit einer vielbeschäftigten Mutter die nur Augen für ihren Laden hat, der kein Geld abwirft. ihr Vater ist Mitglied einer Rockband und fast immer auf  Tour. Wenn er zu Hause ist trinkt und kifft er. Tibby kümmert sich um alles. Macht die Wäsche und kocht, muss ihre Mutter um Geld anbetteln. Anna ist fasziniert von Tibbys Welt und genießt die Zeit mit ihr und den Ausflügen aus ihre spießig behüteten Umwelt. Aber Tibby verlangt immer mehr von Anna, weshalb sie in Schwierigkeiten kommt. Dann lernt Anna auch noch Easy kennen und verliebt sich. Immer wieder gibt sie Tibby nach und hält ihre Launen aus. Und während sie Easy auffängt und Tibby vergessen lässt geht es der immer schlechter. Als Anna eine merkwürdige SMS von Tibby bekommt, befürchtet sie das Schlimmste.

Eigentlich ist diese Geschichte nicht so wirklich mein Genre, aber ich habe am Schluss geweint. Geschrieben ist in der Ich-Perspektive. Die Autorin hat großes Talent und man hat das Gefühl Annas geschriebenes Flüsterbuch zu lesen. Es wechselt zwischen Teilen, in denen Anna ihre Gedanken in der Gegenwart erzählt und versucht den Sommer zu verarbeiten und den Teilen in denen sie zu diesem Zweck alle Erlebnisse in ein Buch niederschreibt. man nimmt Anna ihr Alter total ab und ich musste mich oft erinnern, wie es mir zu der Zeit ging. Sie ist das ganz normale Mädchen, dass durch ihre Freundin Tibby lernt, dass es auch noch andere Dinge ausser Geigenunterricht gibt. Ich weiß nicht wie ich dieses Buch als Jugendliche aufgefasst hätte, aber ich würde sagen, dass man sehr gut lernen kann die Dinge zu hinterfragen. Ob hinter allem auch immer die Wahrheit liegt und wie sehr die Menschen sich eine Maske aufsetzen können. Niemand ausser Anna ahnt, welche Richtung Tibbys Leben nimmt. Für Anna und ihre Freundinnen ist es so normal, dass Mama und Papa da sind und für alles aufkommen. Für sie st es unverständlich, dass Tibbys Eltern kein Geld für Schulbücher haben. Anna versteht nicht warum Tibbys Vater lieber Geld für Alkohol und Grass ausgibt. Und Anna versteht nicht, warum Tibby sie ein Stück weit beneidet.

Das Buch ist wirklich schön geschrieben und es hat mich zu Tränen gerührt und das passiert mir nicht oft. Ich musste wirklich lange über die Geschichte nachdenken. Während des Lesens beschäftigten mich auch immer wieder Annas Fragen. Selbst wenn man das Ende, wie in meinem Fall, nicht kennt, regen sie zum aufmerksamen Lesen an. Das Buch ist wirklich schön geschrieben mit schön ausgearbeiteten Charakteren.

Die Geschichte war ein schöner Ausflug in ein anderes Genre und vielleicht passiert mir das bei dieser Autorin wieder.

 

 

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Kindle

November 20

Ja, ich habe mir einen Kindle zugelegt. Ich habe zwar gerne ein Buch Hand, aber da ich die Dinger ja üblicherweise durch die ganze Wohnung schleppe und auch unterwegs mithabe, bietet sich so ein elektronisches Ding schon an.
Ich habe mir gleich beide Modell zur Auswahl schicken lassen. Zur Zeit bekommt man bei Amazon folgende Modelle:




Ich habe mich letztendlich für das teurere Modell mit Keyboard entschieden. Zwar ist das andere Modell leichter, aber leider ist die Tastatur kein Touch und man muss mit dem Steuerkreuz zu den jeweiligen Buchstaben gehen und ihn anklicken. Da ich das Gerät jedoch zum Notizen machen gebrauchen möchte, kann ich nicht viel damit anfangen. Das Keyboard-Modell ist eindeutig besser geeignet. Ausserdem hat es doppelt so viel Speicherplatz und der Akku hält auch länger. Wenn jemand das Gerät nur zum Lesen benutzen möchte, kann sich jedoch getrost für das günstigere Modell entscheiden.

Etwas komisch am Anfang ist das Display. Man kann sehr angenehm darauf schauen, dank E-Ink Technik. Aber wer einen harten schwarz-weiß Kontrast erwartet wird enttäuscht werden. Es ist eher ein hellgrau-schwarz Kontrast, welchen ich jedoch als sehr angenehm empfinde. Die Menüfuhrung ist auf Englisch, was mich nicht weiter stört. Auf de Amazon Seite findet man jede Menge Hilfe, bei der die Begriffe überzetzt und erklärt werden. Trotzdem finde ich es ganz schön schwach, dass ein Konzern wie Amazon die deutsche Menüführung nicht für jedes Modell standardmäßig anbietet. Ich komme gut zurrecht mit dem Englischen Menü, aber ich lese ja teilweise auf Englisch, also scheue ich auch ein englisches Menü nicht. 😉

Soweit so gut. Ich möchte das Gerät auch zum Betalesen benutzen oder Gebrauchsanweisungen speichern. Wenn man sich zusätzlich auf seinen Rechner das kostenlose Programm Calibre installiert, kann man alle PDF Dateien auf den Kindle übertragen, in das nötige Format wird automatisch konvertiert.

Jetzt wird sich in der Praxis zeigen, wie mir das lesen auf Dauer gefällt. dazu dann in ein paar Wochen mehr.

 

 


 

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Happy Birthday!

November 16

Heute ist nicht nur mein Geburtstag, sondern auch der Geburtstag dieses Blogs.

Nach viel Arbeit und unendlichen Kämpfen mit Code und gefühlten 100 Plugins Habe ich es endlich geschafft, WordPress mein eigenes Design zu geben.

Sicher müssen hier und da noch ein paar Dinge gemacht werden, aber das wird im Laufe der Zeit passieren.

Heute wird aber erst mal gefeiert!

:Make-A-Birthday-Wish:

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Hallo!

November 16

Herzlich Willkommen auf meiner Seite. Hier findest Du Rezensionen zu Büchern und Hörspielen, weitestgehend aus dem Genre Fantasy und Romantasy. Es gibt auch einen kleinen Bereich zu Thema „Schreiben“, denn ich schreibe gerade selbst an meinem Erstling. Ich habe alle Links aufgelistet, die mir dafür hilfreich waren.

Wenn Du auch schreibst und eine Betaleserin suchts, kannst Du mich gerne kontaktieren. Ich lese gerne Beta und kommentiere streng. Zum Korrekturlesen bin ich jedoch nicht geeignet, dafür kenne ich mich zu wenig mit der neuen Rechtschreibung aus.

Für einen Überblick, was ich bisher so gelesen, aber nicht kommentiert habe, kannst Du mich bei Lovelybooks besuchen.Viel ist zwar noch nicht zu finden aber trotzdem viel Spaß beim stöbern.

 

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Erwacht

November 15


Erwacht: Band 1

Price: EUR 8,99


Taschenbuch: 480 Seiten

Autor: Jessica Shirvington

Verlag: cbt (18. April 2011)

ISBN-13: 978-3570380116

Originaltitel: Embrace

Erster Satz: (Kapitel 1) Geburtstage sind überhaupt nicht mein Ding.

Irgendwie gefiel mir das Mädel auf dem Cover, besser gesagt: ihr Lippenstift. Das es um Engel geht erkennt man gleich, aber ich frage mich immer noch was das tatoo am Oberarm mit der Hauptprota zu tun hat.

Kurzinhalt:

 

Diese Geschichte bereitet mir Kopfzerbrechen. Noch nie war ich so hin- und hergerissen. Es passiert so viel, dass es schwierig ist, alle Ereignisse wieder abzurufen.

Violet ist ein Mädchen, in dass ich mich nicht immer hineinversetzen konnte. Ihre Beziehung zu Lincoln finde ich schwierig. Sie ist seit zwei Jahren verliebt und verbringt mit ihm viel Zeit, lehnt sich sogar an ihn an, aber findet nicht die Gelegenheit ihm ihre Gefühle zu gestehen. Das ist leider eine Tatsache, die ich nicht nachvollziehen konnte. Der Anfang ist ein bisschen lang, was ich eigentlich mag, aber im Nachhinein hätte man da kürzen können. Die Ereignisse um Violets Geburtstag, an dem ihre engelhafte Seite erwacht kommen etwas zu schnell aufeinander. Lincoln und Griffin, der Anführer der Grigori, erklären ihr viel auf ein Mal und ich konnte als Leser nicht immer folgen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass am Anfang mächtig überarbeitet wurde und hier und da etwas fehlte.

Lincoln, der Violets große heimliche Liebe ist, verschwindet nach ihrem Geburtstag viel zu plötzlich und dann muss man sich als Leser erst wieder an Phönix gewöhnen. Irgendwie mag ich Phoenix, denn er ist viel präsenter als Lincoln. Lincoln wirkt fasst wie eine Nebenfigur, so selten taucht er auf. Die Beziehung zwischen Violet und Phoenix konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Phoenix blendet sie, aber selbst als sie ihr erstes Mal mit ihm verbringt, ist ihr bewusst, dass sie an Lincoln denkt. Da frage ich mich als Leser: Warum gibt sie sich ihm hin?

Was ich absolut gut fand, obwohl es das Ganze in die Länge gezogen hat, waren die Zeiten in denen Violet sich Zeit genommen hatt. Ich finde es total realistisch, dass sie Lincoln erst mal nicht wiedersehen wollte, trozdem hätte er nicht ganz von der Bildfläche verschwinden sollen. Dass sie Phoenix vertraut, obwohl sie weiß, das er sie manipulieren kann, verstehe ich allerdings nicht.

Violet muss sich mit viel zu vielen Geheimnissen durchschlagen: die Grigori-Sache, das mysteriöse Kistchen ihrer Mutter, Phoenix und dann die Sache mit ihren Superfähigkeiten, die sie zu einer besonderen Grigori machen. Mir ist immer noch nicht alles klar und es bleiben viel zu viele Fragen offen, obwohl ich das Gefühl habe, dass versucht wurde, sie zu klären.

Erwacht ist der Anfang einer Reihe mit mehr als drei Teilen. Wenn ich darüber nachdenke, habe ich jetzt schon einen faden Beigeschmack, weil ich diese X-Mehrteiler Dinger nicht unbedingt mag. Aber wenn ich einmal eine Reihe anfange. lese ich sie auch weiter, denn der Autor hat sich ja sicherlich ein Gesamtkonzept gemacht.

Puh, hört sich alles nicht so dolle an, aber ich finde Erwacht gar nicht so doof. Da ich mit meinem Bewertungsystem keine halben Sterne vergeben kann, habe ich mich für vier entschieden, obwohl vier+ vergeben würde.

Auch wenn die Nebenfiguren die üblichen Stereotypen sind, hat sich die Autorin doch Mühe gegeben Violets Entwicklung darzustellen. Die Grundidee finde ich gut. Die Umsetzung hat Schwächen und sicher hätte man einen Zweiteiler aus dem Roman machen können. Ich bin dennoch gespannt, was mit der Geschichte passiert. Ob in den nächsten Teilen auch so viele Informationen kommen, oder ob sich mal Zeit genommen wird, eine Sache richtig zu erklären.

Eins hat Jessica Shirvington jedoch geschafft: Ich denke immer noch über die Geschichte nach und versuche alle Ereignisse zu fassen. Das ist vielleicht nicht ganz positiv, erzielt jedoch den Effekt, dass ich den Roman nicht so schnell vergesse.

:Wink:

 

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Füsterndes Gold

November 3


Flüsterndes Gold

Price: EUR 14,99


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Autor: Carrie Jones

Verlag: cbt (27. September 2010)

ISBN-13: 978-3570160602

Originaltitel:  Need

Erster Satz: Jeder hat vor irgendwas Angst, oder?

Das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend. Ich mag den Kontrast aus hell und dunkel. Der Titel hat mich neugierig gemacht.

Kurzinhalt:

 

Zara ist 17 und hat vor Kurzem miterlebt, wie ihr Vater gestorben ist. Zwar ist er nicht ihr biologischer Vater, aber er war ihr „Daddy“. Weil Zara innerlich leer ist und sich ihre Mutter Sorgen macht, schickt diese das Mädchen vom warmen Charleston nach Maine. Dort bezieht Zara ihr Zimmer bei der liebevollen, taffen und etwas untypischen Großmutter. In der Schule findet sie schnell Freunde und verliebt sich in Nick, dem gutaussehenden Typen, der gleich den Beschützer miemt. Sie kriecht langsam aus ihrem Loch hinaus und fängt an Maine zu mögen, obwohl es zu kalt ist und sie über den Schnee schimpft. Überschattet wird alle durch mysteriöse Ereignisse. Zara fühlt sich von einem dunklen Mann verfolgt, der in ihr ein Kribbeln auslöst. Zusammen mit ihren neuen Freunden findet sie heraus, das Maine durch seine Abgeschiedenheit ein hervorragender Lebensraum für Elfen ist. Zara muss sich dem Elfenkönig stellen. Dieser benötigt seine Königin um seine unermessliche Begierde zu stillen, sein Volk damit in Schach zu halten und seine Macht zu stärken. Zunächst denk Zara, das sie es ist, genau so wie sie dachte, Nick sei ein Mensch. Aber nach und nach findet sie heraus, welches Geheimnis sie selbst in sich trägt und was das alles mit ihre Mutter und ihrem Daddy zu tun hat und welche Verbindung dabei zu Nick und ihrer Grandma besteht.Was mich am meisten überrascht hat, dass ich mit der Perspektive so gut klar kam. Eigentlich mag ich es gar nicht, wenn der Ich-Erzähler im Präsens erzählt. Aber was sonst meistens für einen schweren Einstig ins Buch sorgt, hat wunderbar funktioniert. Nach ein paar Seiten fiel es mir gar nicht mehr auf. Ich freue mich sogar schon auf die Fortsetzung.Mir hat Carrie Jones Stil gut gefallen. Obwohl das Buch sehr Dialoglastig ist, kommt man gut in die Geschichte rein. Durch kleine eingestreute Details hat es die Autorin geschafft die Dialoge lebendig zu halten und ich kam beim Lesen eigentlich nie ins stocken oder habe mich fragen müssen, wer gerade spricht.

Die Hauptprotagonistin, Zara ist ein schön ausgearbeiteter Charakter. ich nehme ihr die 17 ab. Sie reagiert entsprechend und die Autorin hat ihr ein altersgerechte Sprache gegeben. Aber auch den andern Charakteren ist Liebe zum Detail anzusehen. Betty(ich mag allein den Namen schon) ist eine ziemlich coole Grandma und Nick ein Typ mit dem man gerne Ausgehen möchte.

Man verzeiht den klassischen Anfang: Umzug in eine neue Stadt, neue Schule, der gutaussehende Typ verliebt sich in die Neue. Wobei ich das sowieso nicht so eng sehe. Wenn ich kritisch über die Geschichte nachdenke, ist es zwar sehr utopisch innerhalb von ein paar Tagen eine so enge Freundschaft aufzubauen und in der kürze der zeit die ganzen Dinge, die Zara erlebt zu verarbeiten. Das fällt einem aber auch nur auf, wenn man wirklich aufmerksam liest und den Zeitstrang im Kopf behält. man kann darüber aber hinwegsehen, denn ich musste mich wirklich zügeln langsam und aufmerksam zu lesen. Lässt man dem Buch seinen freien Lauf, wird mal schnell eingesogen und legt es nicht mehr aus der Hand.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Wunderschön fand ich die Idee mit Zara’s Fadenring, der sich nach und nach ablöst. Er steht analog zu ihrer Loslösung von ihrem verstorbenen Vater und der moralischen Einstellung, die sie mit ihm geteilt hat.

Ausserdem hat mir gefallen wie die Autorin Zara’s Eigenart, sich mit Phobien zu beschäftigen, immer wieder aufgenommen hat. So ist jede Kapitelüberschrift eine Phobie und ich bin echt erstaunt  was es alles für Ängste gibt.

Natürlich möchte man am Ende wissen, wie es weitergeht, aber das Buch kann durchaus für sich alleine stehen. Alles in allem ist es ein gelungener Auftakt für die Trilogie. Trotzdem freue ich mich schon auf die anderen Teile und bin gespannt, wo die Geschichte hin führt.

 

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