Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Die Rebellion der Maddie Freeman

Februar 23


Gebundene Ausgabe:
  368 Seiten

Autor:  Katie Kacvinsky

Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: 5 (16. Dezember 2011)

ISBN-13: 978-3414823007

Originaltitel:
Awaken

Erster Satz: An meinem 17. Geburtstag schenkte meine Mutter mir ein altes, in Leder gebundenes Taschenbuch.

Beim Anblick des Covers musste ich spontan an rosa Zuckerwatte und ein rosa, strassbesetztes Mädchenzimmer denken. Zum Glück gibt es Klappentexte.
 

 
2060. Maddie lebt ein digitales Leben. Unzählige Online-Freunde, einige Identitäten und Digital School. Über eine Lerngruppe im Netz lernt sie Justin kennen, der sie nach einiger Zeit überredet, sich in einer Offline-Lerngruppe zu treffen. Was Maddie nicht weiß: Justin arbeitet gegen das System der Digital School, die Maddies Vater begründet hat und die Kriminalität unter den Jugendlichen beendete. Justin fasziniert Maddie. Sie verliebt sich in ihn und zweifelt immer mehr an ihrer heilen digitalen Welt. Das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, der sie mit aller Kraft im System behalten will, und Justins Anziehungskraft lassen Maddie ausbrechen und in ein abenteuerliches Leben starten.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 5.3/6 (1 vote cast)

 

Idee: Das Thema gefällt mir super. Genau mein Ding, da es sehr zum Nachdenken anregt. Ich denke, die digitalisierte Welt ist uns näher als man meint und ich kann mir vorstellen, dass es 2060 so ablaufen kann.

Plot: Im Grunde lassen sich die wichtigen Wegpunkte kurz zusammenfassen und so bin ich eigentlich zu dem Schluss gekommen, dass eigentlich nicht viel Handlung passiert. Es gibt Szenen und Stellen in dem Buch, die nicht unbedingt zum fortschreiten der Handlung beitragen. Man hätte gut kürzen können, aber mir persönlich hat es trotzdem gefallen. So konnte ich Maddies Handeln viel besser nachvollziehen und, da ich mich in Justin verliebt habe, auch mehr von ihm genießen. Ansich ist der Plot gut durchdacht und schlüssig.

Schreibstil: Geschrieben ist in Ich-Perspektive, was mir natürlich wieder super gefallen hat. Hier und da werden Maddies Tagebucheinträge eingefügt, was nicht nötig war, aber auch nicht gestört hat. Mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Charaktere: Maddie und Justin sind mir ans Herz gewachsen. Die beiden könne so herrlich sarkastisch sein und die Autorin hat ihnen wunderbare Dialoge geschenkt. Man kann ihr Handeln nachvollziehen. Zwar neigt Justin ein bischen zu einen Supertyp, aber das hat mich nicht gestört. Maddie schwärmt zwar etwas übertrieben für ihn, aber auch dass verzeihe ich dieser Story. Auch Maddies Eltern und Justins „Familie“ kommen gut rüber.

Hintergrund: Tja, das wird schwierig. Im Grunde glaube ich, dass wir jetzt schon mit einer Vielzahl von virtuellen Existenzen leben, denn man kann sich im Netz so wunderbar selbst darstellen, nach eigenen Wünschen. Nicht wenige haben mehrere Accounts und auch ich kann mich nicht davon freisprechen, in den üblichen sozialen Netzwerken vertreten zu sein.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Das es nur noch Plastikbäume und Wiesen geben soll, finde ich unrealistisch und hätte das als Betaleser sicher angemeckert. Das Autos auf der einen Seite illegal sein sollen, auf der anderen Seit jedoch auch hier und da noch benutzt werden, fand ich komisch. gibt es in Zukunft noch Autos, wenn auch mit alternativen Energien. Die Einführung der Pflicht für die Digital School innerhalb eines Tages fand ich zu schnell.

Fazit: Das Buch lässt einen Nachdenken. Ich selbst habe mal drei Wochen nahezu „unplugged“, ohne Elektronik und alle Annehmlichkeiten unseres westlichen Lebens gelebt. Was macht uns als Menschen wirklich aus und was macht die digitale Welt mit uns? Was ist wirklich wichtig? Mir kommt es so vor, als hätte die Autorin genau das eingefangen, was ich in meinen drei Wochen Auszeit erlebt habe: Freiheit ist wohl das höchste Gut. Die Welt wirklich zu fühlen und zu schmecken und Unterhaltungen mit echten Menschen zu führen macht das Leben wirklich bunt. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte noch weiter entwickelt. Auch wenn hier und da einige Länge da waren, einige Ungereimtheiten, hat mich die Story mitgezogen und ich könnte das Buch durchaus ein zweite Mal lesen.

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Rating: 5.0/6 (1 vote cast)
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Finsteres Gold

Februar 18

Finsteres Gold

Price: EUR 14,99


Gebundene Ausgabe:
352 Seiten

Autor: Carrie Jones

Verlag: cbt (23.Mai 20011)

ISBN-13: 978-3570161128

Originaltitel:  Captivate

Erster Satz: Es gibt merkwürdige Menschen, die gern Sportunterricht haben.

Das Cover des Buches passt zum ersten Band und gefiel mir daher wieder gut. Die deutschen Cover sehen aus wie das Original, was ich klasse finde, denn nicht immer gefallen mir die meist so grundverschiedenen Cover von Büchern.

 

Ich habe mich auf den zweiten Teil sehr gefreut, da ich den ersten so mochte. Was mich zuerst enttäuscht hat: Die Phobien am Anfang der Kapitel mussten weichen. Zwar gibt es nun Elfentipps, aber ich mochte die Phobien und die kamen mir in Teil 2 deutlich zu kurz. Die ersten 50 Seiten kam ich nicht richtig in Fahrt, erst als Betty zum ersten Mal auftaucht, hatte ich wieder das Gefühl in der Geschichte zu sein. Ich mag den Charakter sehr. Leider kommt auch Betty zu kurz. Die Geschichte um Issie und Devyn erinnert einen immer noch daran, dass die Freunde auch noch ein ganz normales Leben haben und sich nicht alles um Elfen dreht. Auch Issie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Nick ist mir in einer Hinsicht total unsympathisch und das mag wohl an meinem eigenen Geschmack liegen, aber ich mag es einfach nicht, wenn ein Typ zu seiner Freundin ständig „Baby“ sagt. Da hat’s mich jedes mal geschüttelt. Astley ist mir sehr sympathisch rübergekommen und ich konnte Zara sehr verstehen, dass sie ihm immer mehr vertraut. Cassidy bringt eine neue Komponente in die Geschichte, die sicher noch im dritten Band ausgebaut wird. In diesem Teil passiert eine Sache, womit ich so gar nicht gerechnet habe, dass Zara sich dafür entscheidet, aber das will ich hier nicht weiter erläutern.

Alles in allem fand ich das Buch dennoch gut und ich bin gespannt, was im dritten Teil passiert. Ich hoffe das die Nebencharaktere dort wieder mehr Geltung bekommen und es zu einem würdigen Abschluss kommt.

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Monatsrückblick Januar

Februar 1

Ich blogge jetzt seit Mitte November und möchte nun auch einen Monatsrückblick verfassen.

Mir macht das lesen,rezensieren und bloggen nach wie vor Spaß, auch wenn ich nicht so oft Artikel veröffentliche. Aber ich muss meine Zeit sehr gut einteilen. Neben Kindern und Haushalt, nähe ich noch, stricke und schreibe fleißig. Würde ich das nicht machen, könnte ich viel mehr lesen, aber ich mag jedes meiner Hobbies, vor allem die Schreiberei.

Gelesen habe ich diesen Monat Delirium und Nach dem Sommer, wobei ich bei letzterem auf die Fortsetzung warte. Sie ist in der Bücherei dauerhaft ausgeliehen. Zur Zeit hänge ich immer noch in House of Night 6 fest und werde es auch wieder auf Eis legen, da mich meine Neuzugänge mehr interessieren.

Gehört habe ich endlich Eragon – Das Erbe der Macht, von dem ich enttäuscht war.

Über was ich mich sehr gefreut habe diesen Monat: Ich fahre zur Leipziger Buchmesse. Meine erste Buchmesse und in Leipzig war ich auch noch nie. Was ich aufregend finde ist, dass ich dort andere nette Bekanntschaften aus dem Netz endlich Face to face kennen lerne.

 

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Geliehen

Februar 1

Ich war heute in der Bücherei. Hier meine Ausbeute:

Zum Lesen:


Finsteres Gold

Price: EUR 14,99



Godspeed - Die Reise beginnt

Price: EUR 19,95



Zum Hören:



Imago

Price: EUR 19,99

Ich bin selbst gespannt, ob ich das alles in vier Wochen schaffe. Wake ist ja ein kürzeres Buch und wenn die Fortsetzung von „Flüsterndes Gold„, „Finsteres Gold“, genau so gut ist, werde ich es sicher schnell lesen.

„Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ hat mich einfach durch den Titel angesprochen. Die Story spielt in London, was seinen Rest dazu getan hat, es mitzunehmen.

„Wake“ und die „Rebellion der Maddie Freeman“ waren zusammen mit „Finsteres Gold“ Vorbestellungen, auf die ich mich sehr freue.

 

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