Auch wenn es das letzte Gespräch auf der Leipziger Buchmesse 2012 war, starten wir die Interviewreihe mit Frau Martina Meier, Gründerin des Papierfresserchens MTM-Verlags. Das Papierfresserchen wurde 2007 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Autoreninnen die bis dato wenig oder gar nichts veröffentlicht haben zu fördern. Dabei ist die jüngste Autorin 10 und die älteste jüngste 86 Jahre alt.

Haben Sie das Gefühl, Sie bekommen mehr Manuskripte als früher geschickt?
Eigentlich ist es ungebrochen. Wir bekommen täglich mindestens ein Manuskript geschickt.

Wie viele Projekte verwirklichen Sie davon?
Wir nehmen natürlich nicht alle Manuskripte, versuchen aber, möglichst viele Projekte von Jungautorinnen zu verwirklichen. Das Manuskript muss dabei von der ersten bis zur letzten Seite stimmig und veröffentlichbar sein.

Was sagen Sie dazu, dass in den Buchhandlungen immer mehr ausländische Autoren in den Regalen stehen?
Wir von Papierfresserchens MTM-Verlag haben bislang nur deutsche Autoren veröffentlicht.

Wie stehen Sie zum Thema, deutsche Autoren sollen mit deutschen Settings arbeiten?
Ich denke, dass muss jeder für sich entscheiden. Es muss nur passen. Bei uns steht vorrangig die Förderung von jungen Autoren im Vordergrund. Übung macht den Meister und das versuchen wir zu fördern. Bei weiteren veröffentlichen Projekten der Autorinnen merkt man das auch. Eine unserer ganz jungen Autorinnen hat am Donnerstag die Buchmesse mit einer Lesung aus ihrem Buch eröffnet.

Vielen Dank Frau Meier, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns unsere Fragen zu beantworten. Ebenfalls möchten wir uns für die beiden Rezensionsexemplare bedanken. Zu ‚Die Chroniken von Tydia‘ von Nina Maruhn und zu ‚Triklin – Die Feuertänzer‘ von Uta Maier gibt es bald eine Rezension.

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