Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Starters

April 29


Gebundene Ausgabe:
400 Seiten

Autor: Lissa Price

Verlag: IVI

ISBN-13: 978-3492702638

Originaltitel: Starters

Als ich das Cover zum ersten mal gesehen habe, dachte ich, das musst du lesen. Ich mag einfach so ein minimalistisches Design. Der Klappentext war dann auch sehr interessant und so habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich auf der Leipziger Buchmesse Starters als Rezensionsexemplar bekommen habe. Starters ist der erste Teil eines Zweiteilers.

Erster Satz: Enders machten mir Angst.

 

 

Idee: Die Idee fand ich gut und war für mich neu. Auf jeden Fall ein Thema, woraus sich viel machen lässt.

Plot: Die Ereignisse, warum Callie schlussendlich zur Bodybank geht, folgen logisch, aber für mich in typisch amerikanischer Hollywoodfilmmanier. Somit vorhersehbar. Allerdings verliert sich das im weiteren Verlauf der Handlung. Interessant sind natürlich die Lücken, die Callie in ihrem Kopf hat, wenn sie nicht in ihrem Körper steckt. Langsam wird alles zu Ende hin aufgelöst und es bleibt sogar eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet habe.

Schreibstil: Lissa Price schreibt gut lesbar. Starters lässt sich zügig lesen. Was mir natürlich besonders gefallen hat, das in Ich-Perspektive geschrieben wurde. Leider zwar im Präsens, aber daran gewöhne ich mich mit jedem Buch mehr. Der Stil ist jedoch nicht besonders herausragend anders als andere. Spannung erzeugt die Autorin jedoch durch die Blackouts der Protagonistin.

Charaktere: Ich finde die Charaktere alle sehr stereotyp, aber nicht langweilig. Jedoch stachen für mich eher die Nebencharaktere heraus. Das Mädchen Sara mit ihre naiven kindlichen und doch so cleveren Art. Helena, die Mieterin, die nur durch ihre Stimme in Callies Kopf und den Infos, die Callie durch Helenas Leben herausfindet. Aber auch der Antgonist, der „Old Man“, der eigentlich wenig Auftritte hat, ist schön düster und mysteriös gelungen.

Hintergrund: Tja, jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir nicht so gefallen hat. Mir ist der Hintergrund zu schwammig. Zwischen Callies altem Leben mit ihrer Familie und dem Zeitpunkt der Handlung liegt ein Jahr. Das Hintergrundwissen zu den Sporenkriegen wird für meine Begriffe nur angedeutete und ist nicht plausibel. Natürlich ist ein Krieg mit biologische Waffen denkbar und eine gute Idee, aber das sich die Gesellschaft in derart kurzer Zeit verändert, halte ich für an den Haaren herbeigezogen.

Fazit: Obwohl mich der Hintergrund so enttäuscht hat, habe ich die Geschichte gerne gelesen und bin gespannt auf den zweiten Teil. Ein großer Pluspunkt finde ich: Es ist endlich mal ein Zweiteiler. Die Idee ist gut und da Callie immer wieder diese Blackouts hat, sehr spannend erzählt. Sicher kein superduper Buch, was man so in den Himmel loben kann, wie es angepriesen wurde, aber dennoch interessant und sehr lesenswert. Sicher wirft es auch Fragen für unsere Gesellschaft auf. Die Angst vor dem alt werden und dem Streben nach ewiger Jugend. Ich bin wirklich gespannt auf den zweiten Teil, denn ich glaube es wird Überraschungen geben, da auch in diesem Teil zum Schluss die unvorhersehbare Wendung kam.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

April 19

Gebundene Ausgabe:   288 Seiten

Autor: Kerstin Gier

Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); Auflage: 6 (11. November 2011)

ISBN-13: 978-3785760505

Kurzinhalt:

 

Erster Satz:  „Also wenn ich mich in drei Adjektiven beschreiben müsste, würde ich sagen: erstens: ein Typ zum Pferdestehlen, zweitens: FKK-Anhänger und drittens: allen Späßen und Flirts gegenüber aufgeschlossen.“

Als wir in Leipzig waren und an der Lesung von Kerstin Gier teilnahmen, war es die Autorin selbst, die mich neugierig auf das Buch gemacht hat. Vielleicht lag es daran, dass sie einen großen Teil der amüsantesten Stellen aus dem Buch vorgelesen hat, wer weiß. Auf jeden Fall war es nicht das rosa-rote Cover mit dem Esel und den kleinen Blüten drauf.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 5.0/6 (1 vote cast)

Idee: Wer denkt sich nicht: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte und noch all meine Erinnerungen hätte, dann würde ich einiges anders machen.

Genau den Gedanken hat auch Kati, die Protagonistin, als sie nach einem (unfreiwilligen) Zusammenstoß mit einer U-Bahn im Krankenhaus aufwacht und feststellt, sie ist fünf Jahre in der Zeit zurück gesprungen. Exakt einen Tag, bevor sie Felix, ihren Ehemann kennenlernte.

Ich fand die Idee sehr gut und habe das Buch mehr oder weniger in einem durchgelesen.

Plot: Witzig, spitzig, humorvoll. Es gab Lacher die durch alltägliche Situationen entstanden sind, wie sie vielleicht der ein oder andere schon selbst erlebt hat.

Zum anderen gibt es für die tiefgründigen Leser sicher auch den ein oder anderen Gedanken den das Buch aufwirft.

Nicht so gut gefallen haben mir die Zitate. Ich kann mit Zitaten in Büchern irgendwie nichts anfangen, vor allem, weil sie zum Teil nicht immer zum Text passen und ich auch persönlich nie so genau weiß, was die jetzt mit dem Buch zu tun haben. Ich lese sie, weil sie zum Buch dazu gehören, denke mir aber nichts dabei. Denn ich lese zum entspannen und nicht um im Anschluss tiefgründig darüber nachzudenken. Was nicht heißen soll, ich mache mir im Anschluss gar keine Gedanken über das was ich gelesen habe.

Das Ende der Geschichte war persönlich nicht so mein Fall. Das liegt sicher nicht daran, weil es schlecht ist, das ist es nicht. Sondern eher an meinem Kopfkino. Ich bin ein Mensch der eine klare Linie braucht, die mich hundertprozentig überzeugt, die Protagonistin hat die richtige Entscheidung getroffen. Und diese klare Linie habe ich vermisst, vielleicht weil ich auch bis zum Schluss nicht wusste, welchem Mann ich Kati jetzt ‚gönnen‘ wollte.

Schreibstil: Da gibt es nicht viel zu sagen, ausser: ich liebe ihren Schreibstil.

Es trifft genau meinen Geschmack.

Kerstin Gier scheint eine sehr gute Beobachtungsgabe zu haben. Denn sie schafft es immer wieder Charaktere zu erschaffen, die in einem das Gefühl wecken, oh ja – so einen kenne ich auch. Die kleinen Macken, Fehler und Besonderheiten von Menschen kann sie hervorragend um- und in Szene setzen.

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Ich als Kölnerin musste herzhaft lachen, beim kölschen Dialekt des Taxifahrers. Augenblicklich hatte ich ein Bild von besagtem Herren im Kopf.

Sie macht keinen großen Blabla, verliert sich nicht in seitenweisen Beschreibungen, sondern treibt die Geschichte kontinuierlich nach vorne, durch Dialoge, Gedanken und Handlung. Sie erzeugt Spannung und der Schreibstil lässt (fast immer) eine gute Identifizierung mit den Protagonisten zu.

Charaktere: Mit Kati konnte ich mich bis zum Schluss nicht so richtig identifizieren. Vielleicht lag es daran, weil ich ihr diese Verliebtheit zu Mathias nicht 100 %-zig abnehme. Sie hat auf einmal Zweifel an ihrer Ehe mit Felix – wer hat das nicht in einer längeren Beziehung in der Alltag eingekehrt ist? Aber sie ist nicht so richtig unglücklich. Ich würde die Gefühle gegenüber Mathias eher als ‚Schwärmerei‘ abtun. Dafür war sie nachher in ihrer Beharrlichkeit, dem Schicksal ein Schnippchen zuschlagen, umso überzeugender.

Felix habe ich vom ersten Satz an geliebt, so wie es sich für den männlichen Prota auch gehört. Immer wieder hatte ich zwischendurch das Bedürfnis „Mensch Kati. Er ist der Richtige und nicht Mathias!“, zu rufen.

Mathias war mir ehrlich gesagt am Anfang ziemlich unsympathisch. Erst zum Schluss hin, mochte ich ihn.

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Er erweckte den Eindruck ein Mann zu sein, der genau weiß was er für eine Wirkung auf Frauen hat und genau weiß wie er das weibliche Geschlecht für sich gewinnen kann. Ich hatte das Gefühl, dass er nur deshalb Interesse an Kati zeigte, weil sie eben nicht so war wie all die anderen Frauen, sondern sein ‚Jagdtinstinkt‘ geweckt wurde. Erst im späteren Verlauf der Geschichte, als sie in der Zeit zurück gesprungen war, habe ich ihm seine Gefühle geglaubt. Ich hatte zum Schluss sogar etwas Mitleid mit ihm.


Hintergrund: Durch die Edelstein-Trilogie hat sich Kerstin Gier eine Menge Wissen über Zeitreisen angeeignet die sie auch in diesem Fall nutzt. Sicherlich ist es nicht ganz real wie es zum Zeitsprung kommt und tief im Inneren denke ich, das der Obdachlose da seine Finger im Spiel hatte, aber im Grunde ist es plausibel und erweckt nicht in mir das Gefühl unlogisch zu sein.

Kerstin Gier schafft es, glaubhaft aufzuzeigen, wie lang fünf Jahre sein können. Und selbst wenn man die Absicht hat Dinge anders zu machen, dies manchmal einfach an Gedächtnislücken scheitert, weil man sich schlicht und ergreifend nicht mehr erinnern kann, was alles in der Zeit passiert ist.

 

Fazit: Eine schöne Lektüre für zwischendurch wenn einen das rosa-rote Cover nicht abschreckt. Hätte ich Kerstin Giers Lesung nicht beigewohnt, hätte ich mir das Buch womöglich nicht gekauft, aber ich bereue die Investition nicht, schon alleine wegen der persönlichen Widmung.

Dabei zuzusehen wie Kati versucht dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen und daraus wirklich lustige Situationen entstehen, ist schon komisch und sehr amüsant.

Ein kurzweiliges Lesevergnügen für jemanden der in der Bahn sitzt und einen lästigen Sitznachbarn hat, der einen vollquatscht und sich in drei Adjektiven zu beschreiben versucht.

 

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The joy of books

April 17

Ich bin bei einem anderen Blog (sorry, ich hab vergessen wo) über ein tolles Video gestoßen und möchte das hier teilen. Wer sich so viel Arbeit macht … Respekt! Es ist so toll .

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Dornenkuss (Splitterherz–Trilogie)

April 17

Dornenkuss: Roman

Price: EUR 19,95


Gebundene Ausgabe:
  812 Seiten

Autorin:  Bettina Belitz

Verlag: Script5 (November 2011)

ISBN-13: 978-3839001233

Ich habe damals vor allem wegen dem Cover zu dieser Trilogie gegriffen. Außerdem konnte ich mir nichts unter einem Mahr vorstellen und es ist von einer deutschen Autorin geschrieben. Um ehrlich zu sein: Meine Hassliebe.

Ich habe mich auf den Abschluss gefreut und war gespannt wie es ausgeht. Im ersten Teil wurde man in die Geschichte eingeführt und alles war neu. Der zweite Teil war mir vor allem sympathisch durch das Setting in Hamburg, weil ich dort eine wichtige Zeit in meinem Leben verbracht habe.

Erster Satz:  Es wird der Tag kommen, an dem du dir wünschst, jemand anderes zu sein.

 

 

Idee:  Wie schon gesagt hatte ich vor dieser Reihe keine Idee von einem Mahr. Überrascht hat mich im Nachhinein die Idee für den Abschluss und fand sie sehr gut.

Plot: Tja, über den Plot streite ich mit mir selbst. Sicher ist alles sehr schlüssig. Vor allem die Ereignisse der ersten Teile werden klar aufgedröselt und bekommen ihren Platz in der Handlung. Gut fand ich schon immer die Aufteilung in vier Unterteile. Mir hat nur die Länge bei diesem dritten band so gar nicht mehr zugesagt. Es braucht – wenn ich mich jetzt richtig erinnere   – 200 Seiten, bis etwas passiert. Dann folgt eine kleine Odyssee und es passiert wieder etwas woraufhin wieder ein langer mühsamer Part kommt, bis endlich wieder etwas passiert. Ich hätte viel gestrichen, wäre ich Betaleser gewesen, auf der anderen Seite jedoch ist man sehr tief in der Story drin, was ich mochte. Aber die Längen haben sich gezogen, und die habe ich irgendwo auch gehasst.

Schreibstil: Der Stil ist wirklich gut. Ich mag vor allem die Dialoge. Die waren oft so echt und real. Trotzdem hat sich die Autorin meiner Meinung zu sehr in die Gedankengänge der Hauptprotagonistin verloren und viel zu viel geschrieben. Allerdings ist die ganze Italienreise und der Aufenthalt dort so plastisch dargestellt, dass ich mich an einen wunderschönen Urlaub als Kind dort erinnert habe.

Charaktere: Selten war ich so sehr in den Charakteren, wie bei dieser Trilogie. Besonders mochte ich, dass sie nicht stereotyp sind und jeder für sich ganz besonders. Leider muss ich aber sagen, das der männliche Hauptprotagonist dabei viel zu kurz kommt. Colin glänzt über die ganze Reihe lang mit Abwesenheit, was mich leider nicht dazu gebracht hat, für ihn zu schwärmen. Dafür kommen einen Elli und Co. sehr nah. Man muss Elli nicht verstehen und ich konnte oft ihr Handeln nicht nachvollziehen, aber dennoch war man in ihr drin. Tillmann ist ein ganz wunderbarer Charakter, den ich gerne treffen würde. Vor allem aber habe ich Gianna ins Herz geschlossen. Für mich ist sie der Inbegriff einer Italienerin und sehr impulsiv. So schade, dass sie erst so spät (im zweiten Band) dazu gestoßen ist.

Hintergrund: Die Settings sind so gut beschrieben, dass man die Urlaube in Italien der Autorin abnimmt. Auch die ganze Auflösung ist super, wenn auch teilweise vorhersehbar. Die Mahrwelt bleibt mir immer noch suspekt und ich weiß einfach nicht ob ich jemals mit ihnen warm werde. Obwohl Frau Belitz ihre Wirkung einem sehr nah bringt, vor allem in der zweiten Hälfte des Buches.

Fazit: Tja, abraten kann ich nicht, aber man braucht einen langen Atem, dessen sollte man sich bewusst sein. Allein wegen dem Stil lohnt sich die Trilogie, denn man merkt ihm die deutsche Autorin an. Er ist anders als das englischsprachige Angebot. Aber auch die liebevolle Augestaltung der Charaktere, habe ich selten so gut erlebt. Einzig die Abwesenheit Colins ist ein Manko und so konnte ich mich nicht verlieben. Auch mit Louis wurde ich nicht warm. Dornenkuss ist sehr depressiv, aber lesenswert.

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Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Artemis Fowl (Teil 7) – Der Atlantis Komplex

April 11

Autor: Eoin Colfer

Sprecher: Rufus Beck

Verlag: Hörbuch Hamburg (März 2011)

ISBN-13: 978-3899033229

  Kurzinhalt:

 
Natürlich erwarte ich als Fan der Reihe und von Sprecher Rufus Beck jedes Mal sehnsüchtig den nächsten Teil. Bisher dachte ich, Teil sieben wäre der letzte Teil der Abenteuer rund um den jungen Meisterdieb, aber es wird wohl noch einen Teil geben. In diesem teil zeigt sich Artemis von einer anderen Seite. Ihm ist plötzlich daran gelegen die Welt zu retten und ruft seine Unterirdischen Freunde zu einer Konferenz zusammen, um seine neue Idee vorzustellen. der sonst so souveräne Junge lässt sich jedoch plötzlich durch die Zahl vier erschrecken und fängt an Wörter zu zählen um sicher zu gehen, fünf Worte in einem Satz zu benutzen. Während der Konferenz kommt es zu einem Angriff bei dem Artemis, Foaly und Holly fliehen. Durch einen Schuss kehrt Artemis plötzlich sein zweites Ich heraus: Orion, einen romantischen in Holly schwer verliebten Jugendlichen. Foaly und Holly stimmen überein: Artemis ist krank; er leidet unter dem Atlantis-Komplex.
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Idee
Plot
Charaktere
Hintergrund
Sprecher/in
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Idee: Die Idee passt für mich in die Reihe und hat einen neuen Aspekt versprochen.

Plot:Irgendwie lief dieses Mal alles so langsam ab. Es dauert ewig, bis etwas passiert. Natürlich gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, die zum Schluss auch gut ineinander gefügt werden, aber das wurde in anderen Teilen schon besser gelöst.

Charaktere: Ich liebe die Charaktere, auch, wenn sie sicher in anderen teilen mehr Farbe hatten. Aber Foaly, bleibt einer meiner Lieblinge und ich habe mich auch sehr über das Auftauchen von Mulch gefreut. Ich finde es schwierig zu beurteilen, wenn man die Charaktere jetzt schon so lange kennt. Mir gefallen sie super, im Gesamtbild der Reihe. Jeder hat auf seine Art etwas und ist ausgefeilt. Deshalb werde ich mich bei der Bewertung der Charaktere nur zurückhalten, weil sie in diesem Band nicht ganz so präsent sind.

Hintergrund:  Es ist Fantasy, da ist der Hintergrund immer schwer. Über die ganze Reihe gesehen hat mich nie etwas gestört oder ich habe etwas infrage gestellt. Da passte immer alles, weil es eben so abgedreht ist. Ich finde die ganze Idee mit dem unterirdischen Volk super. Sicher, über Artemis Hintergrund lässt sich streiten, aber selbst das er als minderjähriger eine Zeit ohne seine Eltern lebt verzeihe ich der Geschichte.
Sprecher: Was soll ich sagen: Rufus Beck, ein Garant für Hörvergnügen. Ich habe wirklich mal Artemis Fowl lesen wollen, aber mir fehlte die Stimme Foalys so sehr, das ich wieder zum Hörbuch gegriffen habe. Er kann sein schauspielerisches Talent mal wieder voll auskosten. Ihm kann ich einfach keine schlechte Bewertung geben, sondern nur jeden wärmstens ans Herz legen.

Fazit: Für mich ist das Ende zu offen, was ich so noch nie bei der Reihe erlebt habe. Ein bischen langatmiger und flacher als die Anfangsteile ist er schon, aber es ist der siebte Teil und da erwarte ich nicht mehr viel. Ich bekenne mich ein Reihenhasser zu werden. Irgendwann ist der Ofen aus und alle gute Munition verschossen. Aber ich mag die Charaktere und den Sprecher, deshalb freue ich mich auf den Abschluss der Reihe. Vielleicht wird das Ende wieder richtig gut. Mehr habe ich mir von Artemis zweitem Ich versprochen, oder dem Wechsel zwischen den beiden. Das hätte man sicher besser umsetzen können. Dennoch möchte ich jedem, der Spaß an leicht abgedrehten Geschichten und Charakteren hat (es ist ein Kinder- und Jugendhörspiel) Artemis Fowl ans Herz legen.

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Vernetzt

April 4

Wer den Blog beobachtet hat, hat sicher bemerkt, dass sich etwas in meiner Sidebar und dem Header getan hat. Ich habe mich entschlossen besser vernetzt zu sein, was zwar auch bedeutet noch ein Stück in Richtung „Gläserner Mensch“ zu gehen, aber schließlich möchte ich mit meinem Blog viele Menschen erreichen.

Wer persönlichen Kontakt zu mir hat weiß, dass ich das gesamte Design des Blogs selbst gestaltet habe und mich mit html, php, Bildbearbeitung und auch Vektorgrafik auseinandergesetzt habe. Letztere habe ich dann mal wieder angewendet, um meine Buttons im Header um den „RSS-Feed“ Button zu erweitern. Ich selbst finde diese RSS Sache mittlerweile total super, denn ich abonnierte  einige Blogs und verpasse so keinen neuen Artikel mehr.

Bloglovin habe ich entdeckt auf anderen Blogs, die zuvor „Google Friend Connect“ eingebunden hatten, was es ja mittlerweile nicht mehr gibt. Ich finde „Bloglovin“ sehr gut und es ist ebenso eine schöne Form den Lieblingsblogs zu folgen.

Bei „Google+“ gibt es nun auch eine Seite zum Blog und bei „Facebook“ gab es sie schon von Anfang an. Neu ist die Fanbox in der Sidebar. Ihr dürft gerne „Gefällt mir “ klicken.

Dann ist da  noch „Twitter“, was auch unter den Buttons im Header zu finden ist.

Auch bei Bücherportalen bin ich zu finden: „Lovelybooks“ gehört schon lange zu meinem Netzleben und seit ich blogge ist noch „goodreads“ dazugestoßen.

Und für wen immer noch nicht das Richtige dabei ist, der kann den Blog per E-mail verfolgen. Es soll noch ein Button in die Sidebar kommen, aber so lang könnt ihr am Ende eines Artikels einen entsprechenden Button finde.

Also viel Spaß beim vernetzen und vor allen Dingen beim lesen der Artikel.

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Monatsrückblick März

April 3

Der März war wenig erfolgreich, was das Lesen anbelangt. Ich quäle mich durch Dornenkuss, gleichzeitig mag ich es aber bisher auch sehr gerne. Es ist eine regelrechte Hassliebe.

Allerdings hatte ich trotzdem viel mit Büchern zu tun, was am Besuch der Leipziger Buchmesse lag. Ein tolles Erlebnis. Eins meiner schönsten Wochenenden und ich hoffe sehr, im Herbst in Frankfurt mein Unwesen zu treiben.

Mit der Leipziger Buchmesse hat sich auch hier auf dem Blog etwas getan. Ich habe Zuwachs bekommen und möchte an dieser Stelle noch einmal Danny für das tolle Wochenende und den Spaß, den wir miteinander hatten danken. Vor allem, als wir uns zu zwei Karla Kolumnas entwickelten und so tolle und informative Interviews führten, wurde die Buchmesse zu einem Erfolg. Für euch Leser waren die Artikel hoffentlich ebenso informativ und ich hoffe auch in Zukunft noch mehr von den Verlagen zu erfahren. Zumindest mehrt sich die Leserschaft des Blogs, was ich sehr begrüße.

In Leipzig besuchten wir zwei Lesungen und Danny hat einen Artikel zu Kerstin Gier verfasst. Die Kai Meyer Lesung war auch toll, aber dass nächste Mal werde ich wohl besser meinen Notizblock mitnehmen, um davon zu berichten.

Gelesen habe ich Godspeed und hatte „Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ angefangen, was aber leider dann „Dornenkuss“ weichen musste.Ausserdem habe ich noch etwas Beta gelesen, was mir auch immer wieder viel Spaß macht.

Gehört habe ich die“Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier, aber ich weiß noch nicht genau ob ich sie rezensiere. Ich fand sie gut, aber das Hören entstand eher spontan. Angefangen habe ich mit „Artemis Fowl, Der Atlantiskomplex“, was ich zwei mal strarten musste, weil ich mal wieder zu viel Hausarbeit nebenbei gemacht habe oder doch in Gedanken bei meiner neuen Romanidee war.

Geschrieben habe ich eine Kurzgeschichte (6 Normseiten) für einen Wettbewerb. Eine spontane Idee, auf die ich durch Danny gekommen bin und nun drücke ich uns beiden die Daumen, dass wir gewinnen. Ausserdem habe  ich die hoffentlich letzte Überarbeitung meines Erstlings beendet und warte nun auf die Ergebnisse meiner Betaleser, die beängstigend ruhig sind.   Angefangen habe ich damit, meine neue Romanidee auszufeilen und mich mit dem Hintergrund zu beschäftigen. Es ist schön sich mal mit anderen Charakteren und einem neuen Setting auseinanderzusetzen.

Für den April erhoffe ich mir, mehr zu lesen. Auf der Buchmesse habe ich „Starters“ als Rezensionsexemplar bekommen und auch „Zirkel“ hat mir der nette Herr Ehrich von Oetinger zugeschickt. Allerding bin ich gleichzeitig auch noch am Betalesen. Ganz zu schweigen von den anderen Neuzugängen. Aber ich möchte es strikt vermeiden einen SUB anzubauen; es nützt gar nichts, wenn sich die Bücher türmen, ständig Neue dazu kommen und ich es nicht mehr schaffe. Bisher ist mein Stapel überschaubar und ich guck mich erst nach Büchern um, wenn ich den soweit runtergelesen habe.

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April 2

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Loewe Verlag

April 2

Heute haben wir das Interview mit drei wirklich bezaubernden Außendienstmitarbeiterinnen vom Loewe Verlag. Der Verlag mit Sitz in Bindlach hat seit einigen Jahren das Imprint Script 5, mit so wundervollen Büchern, wie die „Dornenkuss“ – Reihe und das neuste Buch „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ wovon es in den nächsten Wochen auch eine Rezension geben wird.

 

Haben Sie das Gefühl dass Sie mehr MS im Jahr erhalten als früher?

Ja, gefühlt haben wir schon das Gefühl, dass es mehr geworden ist. Genau können wir das aber nicht sagen, weil wir im Außendienst tätig sind, und so von den Einreichungen nicht viel mitbekommen.

Wie viele der eingereichten unverlangt eingesendeten MS werden auch wirklich von Ihnen verwirklicht?

Sehr wenig. Die Zahl liegt im einstelligen Prozentsatz. Wir haben einfach nicht die Zeit oder den Atem neue deutsche Autoren aufzubauen.

Woran liegt das?

Zum Teil sicher daran, dass das eingesendete Material nicht gut genug ist. Wir arbeiten viel mit Agenturen zusammen, die uns neue Projekte anbieten, da sie bereits vorsortieren und uns nur das anbieten, was wirklich ins Programm passen könnte. Mittlerweile haben wir aber auch Scouts, die für uns unterwegs sind.

Scouts?

Das sind Menschen, die auf Literaturauktionen sitzen. Dort werden 3-Seiten Exposés vorgestellt und dann heißt es Hop oder Top.

Die Buchhandlungen sind voll mit ausländischen Autoren, warum?

Sicher ist es einfacher und günstiger Lizenzen zu erwerben, als einen unbekannten Autor aufzubauen. Denn man darf auch den wirtschaftlichen Faktor nicht außer Acht lassen.

Wo sehen Sie den Trend für die kommenden ein bis zwei Jahre?

Die Dystopien sind sehr aktuell zurzeit und werden durch die Verfilmung von ‚Die Tribute von Panem‘ sicher nochmal einen Aufschwung erwarten können. Auch die Dreiecks-Liebesgeschichten werden noch immer gerne gelesen und werden nicht so schnell auslaufen. Langfristig sehen wir eine Entwicklung aber eher zum Bereich ‚Realistik‘.

Wie stehen Sie zum Thema, deutsche Autoren sollen nur über deutsche Settings schreiben?

Sicher würde es den Leser freuen, wenn er ein deutsches Setting von einem deutschen Autor lesen kann. Im Grunde sind wir aber offen auch für andere Settings. Es muss aber authentisch sein.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Knaust, Frau Pennekamp und Frau Kluttig-Bordás für ihre Zeit  recht herzlich bedanken.

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