aus der Reihe „Freche Mädchen – freche Bücher“ (Sonderedition mit leuchtender Glanzfolie)

 

Gebundene Ausgabe:  256 Seiten

Autor: Bianka Minte-König

Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (26. März 2012)

ISBN-13: 978-3522503228

Vor ein paar Wochen bekam ich ein schweres Päckchen von der Thienemann-Verlagsgruppe mit wunderbaren Überraschungen drin. Weil ich die Bücher aus der „Freche Mädchen“-Reihe vom Planet Girl Verlag so toll finde, hatte ich mir davon eins gewünscht. Der Wunsch wurde mir erfüllt, obwohl ich ein wenig die Zielgruppe verfehle.

Kurzinhalt:


Erster Satz: „Sag das noch mal!“

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Die Idee ist simpel und einfach wunderbar. Ein wenig habe ich mich an meine Schulzeit zurück erinnert und zum Teil Tränen gelacht. Ich habe mich beim Lesen nicht nur einmal gefragt, ob ich auch so verrückt wie Leonie war. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Plot: Leonie zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder ins Rheinland. Zu ihrem Schreck ist die neue Schule eine reine Mädchenschule, was sie aber gar nicht so toll findet, schließlich gehören Jungs zum Schulalltag dazu, wie Adam zu Eva. So schmeißt sie an ihrem ersten Schultag in der großen Pause einen „Hilferuf“ über die hohe Mauer zur benachbarten Jungenschule. Als sie prompt eine Antwort von „Adam“ bekommt, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Die Klassenhexe kennt wohl jede, da ist es egal, ob Frau 12 oder 31 ist. Meine Klassenhexe war einen Kopf größer als ich, hatte lange braune Haare und kam jeden Morgen geschminkt und wie aus dem Modemagazin entsprungen zur Schule, genauso wie bei Leonie. Die Klassenfahrt mit nächtlichem Zimmerhopping (nach Zapfenstreich selbstverständlich) hat Erinnerungen an meine sommerlichen Feriencamps geweckt und ich habe herzlich lachen müssen beim Undercovereinsatz in der benachbarten Jungenschule.

Schreibstil: Ein erfrischend frecher, lustiger Schreibstil. Es war einfach zu lesen, ohne Stolpersteine und Wiederholungen. Man fängt an, hört irgendwann auf und wundert sich über die dreißig Seiten, die man mal ,gerade eben‘ gelesen hat.

Charaktere: Leonie passt definitiv in die Schublade „freches Mädchen“. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erlebt so die ein oder andere peinliche Situation, die sie aber (sehr zum Genuss des Lesers) souverän löst.

Leonies Freundin ist im Gegensatz zu der Protagonistin eher sehr direkt und rational. Sie hat zu jeder Situation den passenden Spruch, der so trocken rüberkommt, dass ich mich jedes Mal zusammenreißen musste, um nicht laut loszulachen.

Beim ersten Auftritt von „Adam“ habe ich es irgendwie ‚gespürt‘, das ist ER, obwohl die Autorin keine Anspielungen oder dergleichen gemacht  hat. Es passte einfach.

Hintergrund: Der ist nicht schwer, denn es sind alltägliche Schulsituationen, die jeder in der ein oder anderen Weise selbst erlebt hat.

Fazit: Schönes Lesevergnügen für zwischendurch. Ich habe angefangen und wunderte mich bei der letzten Seite, wie schnell die Zeit vergangen war.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und vielleicht lese ich auch noch die anderen beiden Teile, die zu Leonie erschienen sind. Verdient hätte sie es allemal.

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Bewertung
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Liebe ... ganz schön peinlich!, 6.0 out of 6 based on 1 rating Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail