Gebundene Ausgabe:  416 Seiten

Autor: Corrine Jackson

Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 2. (März 2012) (21. Februar 2012)

ISBN-13: 978-3522201575

Erster Satz: Okay, es wird gleich höllisch wehtun.

Aufmerksam geworden bin ich durch das Internet, und als wir dann auf der Leipziger Buchmesse bei einem Interview mit Thienemann darüber gesprochen haben, wurde ich neugierig.

 

 

Idee: Die Idee von Remy als Heilerin und Ashers passender Rolle fand ich richtig gut. Das war neu und ist ein bedeutender Punkt für mich, das Buch grundsätzlich als lesenswert zu bewerten.

Plot: Der Plot ist klassisch und ich musste mich nach den ersten Seiten ermahnen, nicht an Twilight und Co. zu denken. Viele Bücher in dem Genre fangen ähnlich an und haben ähnliche Charaktere. Wenn „Touched“ mein erster Roman in diesem Bereich gewesen wäre, hätte ich das nicht gedacht. Die Handlung ist also im Großen und Ganze vorhersehbar gewesen für mich. Zwischendurch gab es „langsamere“ Teile, was jedoch in einem rasanten und guten Schluss endete. Die Auflösung am Ende war für mich keine Überraschung mehr, denn dazu waren die Hinweise im Text leider zu eindeutig.

Schreibstil: Den Stil fand ich teilweise holprig, weil ich einige Stellen zwei Mal lesen musste. Aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan, muss ich zugeben. Es gibt sicher bessere Stile, aber es ist ein Erstling und ich bin gespannt, wie sich Corrine Jackson noch weiterentwickelt. Gut gefallen haben mir die Szenen, wo es zur Sache ging und gekämpft wurde. Die waren flüssig zu lesen und sehr gut vorstellbar.

Charaktere: Remy ist schon anders als alle „Bellas“, aber dennoch meint man erst, sie sieht sich so. Allerdings verläuft sich das im Fortgang der Story. Remy hat eine harte Vergangenheit hinter sich und trägt dieses Geheimnis mit sich herum. Mir hat gut gefallen, dass sie anders ist. Härter als andere. Asher hingegen ist der typische Herzensbrecher Protagonist mit einer Ausnahme: Der Mann hat Bartwuchs.
Zumindest wird beschrieben, wenn er frisch rasiert ist oder ein paar Stoppeln hat. Ich habe mein Herz an ihn verloren, obwohl er dieser Schmachtyp ist. Denn eigentlich kann er auch nicht anders, denn diese Eigenschaft hat die Autorin geschickt durch seine Besonderheit eingefügt. Charlotte als Nebencharakter bekommt mein besonderes Augenmerk. Ich bin auf ihre Entwicklung gespannt. Dean, Remys Stiefvater ist auch sehr gut dargestellt und man muss ihn wirklich verabscheuen.
Hintergrund: Wirklich neu war für mich die Idee und Remys Vergangenheit. Ansonsten ist es eine typische Geschichte des Genres. Alles ist logisch aufgebaut und es entstehen keine Lücken. Auch die Idee ist gut durchdacht und die Geschichte gut darum aufgebaut. Was ich sehr positiv finde: Es ist kein Mythos oder Sage als Hintergrund zu finden, sondern gänzlich etwas Neues und Eigenes.

Fazit: Je länger ich über das Buch nachdenke, desto mehr mag ich es, was mich selbst verwundert. Meine anfänglichen Zweifel, wie ich es bewerten soll, schwinden dahin. Sicher, es ist nichts Neues vom Ablauf und vorhersehbar und am Anfang hatte man das Gefühl von Abgedroschenheit, aber dennoch hat es mich gepackt. Zuerst war es Asher, dann diese Andersartigkeit der Fähigkeiten und deren Beziehung zueinander. Jeder, der das Genre kennt, der muss die ein oder anderen Abstrich machen und versuchen unvoreingenommen zu lesen. Diejenigen, die jedoch kaum in dieser Richtung etwas gelesen haben, können sich auf eine romantisch schöne Geschichte freuen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Bewertung
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Touched – Der Preis der Unsterblichkeit, 4.0 out of 6 based on 1 rating Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail