Gebundene Ausgabe:  304 Seiten

Autor: Maryrose Wood

Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (24. Januar 2012)

ISBN-13: Originaltitel: 978-3522182966

Erster Satz: Es war nicht Miss Penelope Lumleys erste Fahrt mit der Eisenbahn, aber zum ersten Mal reiste sie ohne Begleitung.

Kurzinhalt:

 

Mich haben einfach das Cover und der Titel gereizt. Nach dem Klappentext habe ich eine witzige Story erwartet und wurde nicht enttäuscht. Vielen Dank an den Thienemann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Penelope ist frischgebackene Absolventin der Swanburne Academy und tritt ihren ersten Job als Gouvernante der drei Findelkinder in Ashton Place an. Auch wenn diese etwas ungewöhnlich sind, nimmt siech das junge Mädchen der Kinder an und geht mit viel Enthusiasmus und Geduld an die Aufgabe heran. Dabei muss sie die Kinder oft gegen Lady Constance behaupten, und als dann auf dem Weihnachtsball deren tierische Instinkte gereizt werden und ein von den Kindern heiß geliebtes Eichhörnchen auftaucht, scheint das Fest in einer Katastrophe zu enden.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Die Zeit, in der das Buch spielt, liebe ich und außerdem fand ich die wilden Kinder ganz nett. Eine schöne Idee.

Plot: In Band eins lernt man natürlich erst mal Penelope kennen und erfährt, wie sie ihren ersten Job bekommt. Ein ganz gemächlicher Plot, der immer wieder durch den Witz der Kinder aufgeheitert wird. Zum Schluss hin wird es dann richtig rasant und man bleibt mit einer offenen Frage stehen, deren Antwort sich erahnen lässt, aber sicher erst im nächsten Teil beantwortet wird. Natürlich will man wissen, wie es weitergeht.

Schreibstil: Ein leicht zu lesender Stil, der immer wieder mit Bemerkungen der Autorin an den Leser gespickt ist. Ich musste oft schmunzeln. Genau passend für die Zielgruppe.

Charaktere: Miss Penelope Lumley ist der präsenteste Charakter und wunderbar. Halb Kind, halb perfekte Gouvernante. Stets ein Zitat ihrer Mentorin auf der Zunge, meistert sie perfekt und adrett jede Situation. Ich mag sie. Die Kinder kommen meiner Meinung nach etwas zu kurz und hätten noch präsenter sein können. Obwohl sie toll sind. Ihre spezielle Liebe zu Eichhörnchen ist unvergleichlich.

Die Hausherrin ist sympathisch übertrieben und das klassische Mädchen, das in Ohnmacht fällt. Lord Ashton ist der Geheimnisträger und ich denke es wird noch dauern, bis man in den nächsten Bänden dahinter kommt.

Hintergrund: Da gibt es nicht viel zu sagen. Zeitlich ist es um die Jahrhundertwende in Britannien angesiedelt. Ich mag so ein Setting und die Autorin lässt einen in diese Welt mit Humor abtauchen.

Fazit: Ein toller Zeitvertreib für zwischendurch. So etwas lese ich gerne mal, da es leichte Kost ist und viel Humor hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Genau mein Geschmack, wenn es um ein Buch zwischendurch geht.

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Bewertung
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Das Geheimnis von Ashton Place – Band 1, 4.0 out of 6 based on 1 rating Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail