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Godspeed – Die Suche

August 24

Godspeed - Die Suche

Price: EUR 19,95

Autor: Beth Revis

Originaltitel: A Million Suns

Übersetzer: Simone Wiemken

Erscheinungsdatum: August 2012

ISBN-13: 978-3791516776

Verlag: Dressler

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten

Kurzinhalt:

 

Ich war gespannt auf die Fortsetzung, denn ich mag Raumschiffe und der erste Teil hat mir schon gut gefallen. Für alle, die die Story aus dem ersten Roman noch nicht kennen, lest bitte hier meine Rezension, dann das Buch.

Da ich partout nicht spoilern möchte, werde ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

Erster Satz: „Das wird nicht einfach werden“, murmle ich und starre die massive Metalltür auf dem Technikdeck an, hinter der sich der Maschinenraum der Godspeed befindet.

Amy und Junior haben die Bewohner der Godspeed von „Phydus“ befreit. Junior hat mit dem Regieren alle Hände voll zu tun, vor allem, weil sich eine Meuterei anbahnt, er aber für so einen Fall nicht genügend ausgebildet ist. Amy geht derweil mysteriösen Hinweisen nach, die sie durch das ganze Schiff schicken. Junior hilft ihr dabei, so gut er kann. Dabei kommen die Teenager hinter das Geheimnis der Godspeed. Der Aufstand der Bewohner wird immer größer und es kommt zu Handgreiflichkeiten. Durch die Enttarnung des Geheimnisses, schöpfen jedoch alle neue Hoffnung. Jeder kann seine Entscheidung treffen.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 5.6/6 (1 vote cast)

Idee: Ja, das Raumschiff. Sowas reizt mich grundsätzlich. Aber in diesem Teil kommt eine spannende Detektivstory dazu, die einen ans Buch fesselt.

Plot: Ich kann nicht meckern. Was ich im ersten Teil noch als vorhersehbar empfand, bleibt hier im Dunklen. Sicher, man macht seine Vermutungen, wer hinter den Anschlägen steckt, aber sicher sein kann man sich nicht. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Der ganze Plot ist spannend bis zur letzten Seite. Man fiebert so sehr mit Amy mit. Das hat mich sehr überrascht und ich konnte gar nicht glauben, dass es eine so gute Story ist.

Schreibstil: Wie gewohnt wechselt Beth Revis von Juniors zu Amys Perspektive als Ich–Erzähler im Präsens. Teilweise hab ich so schnell gelesen, dass ich mir im ersten Moment bewusst machen musste, bei welcher Person ich da bin. Das könnte etwas deutlicher herausstechen. Da hat sich im Vergleich zu Teil 1 leider nichts getan. Dennoch fesselt die Autorin mit ihrem Stil und insgesamt habe ich das Buch besser geschrieben empfunden, als Teil 1. „Godspeed–Die Suche“ war ein regelrechter Pageturner.

Charaktere: Amy ist mir sympathischer geworden. Auch Junior, obwohl ich diesen Namen immer noch nicht mag. Das gesamte agieren der beiden untereinander ist mir viel näher gekommen. Die Stellen, wo sie miteinander schäkern sind toll gelungen. Man merkt, dass sie sich jetzt schon besser kennen. Amy scheint sich auch mehr und mehr mit dem Leben auf dem Schiff abzufinden.

Junior fällt es nicht leicht in die Rolle des Ältesten zu schlüpfen. Er mag nicht mal so genannt werden und will sich von der Regentschaft und den Methoden des verstorbenen Ältesten distanzieren . Mit seinen 16 Jahren hat er ein ganz schönes Päcken zu tragen und viel zu wenig Zeit um mit Amy einfach nur mal Teenager zu sein. Sein Charakter macht eine starke Entwicklung mit, denn er muss sich den Respekt der Bewohner erkämpfen. Meiner Meinung nach ist der Autorin das sehr gut gelungen.

Alle Nebencharaktere stechen deutlicher hervor. Ich kann mich viel eher an sie erinnern, als es noch bei Teil 1 der Fall war.

Hintergrund: Die Story ist gut durchdacht und ich stelle mir ein riesiges Storyboard dafür vor. Außerdem hat man das Gefühl, dass auch Beth Revis selbst immer vertrauter mit dem Raumschiff wird. Sie beschreibt die Vorgänge sehr gut und alles ist durchdacht, wenn man mal von den Kritikpunkten absieht, die ich bei der Rezension von „Godspped–Die Reise beginnt“ genannt habe.  Falls die Reihe verfilmt wird, was ich super fände, sollte sie unbedingt selbst das Drehbuch schreiben und beim Design der Sets mitreden.

Fazit: WOW! Eine solche Steigerung von Teil 1 auf 2 habe ich selten erlebt. Da kann ich gar nicht mehr über Trilogien schimpfen und ich kann August 2013 kaum erwarten. Muss das wirklich ein Jahr dauern bis der Abschlussroman erscheint? Das Buch endet an der spannensden Stelle überhaupt, dass man sofort weiterlesen will. Ich bin immer noch überwältigt, da mir Teil 1 ja gut gefallen hat, aber bei Weitem nicht so überzeugt hat wie es nun die Fortsetzung macht. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Abschluss der Trilogie genauso spannend wird. Wer bisher auf diese Reihe noch keine Lust hatte, sollte jetzt damit anfangen!

Vielen Dank an Dressler für das Rezensionsexemplar.

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L.A. Candy

August 22

L.A. Candy

Price: EUR 13,95

Autor: Lauren Conrad

Originaltitel: L.A.Candy

Übersetzer: Sonja Fiedler-Tresp

Erscheinungsdatum: 24.Juli 2012

ISBN-13: 978-3522502986

Verlag: Planet Girl

Broschiert: 320 Seiten

Kurzinhalt:

 

Im Verlagsprogramm ist mir sofort das Cover ins Auge gestochen. Das helle weiß mit den Zuckerherzen, in die ich immer noch gerne reinbeißen möchte, ist einfach schön. Etwas komisch war im ersten Moment die Tatsache, dass der Name der Autorin so groß über den eigentlichen Titel prangt.

Erster Satz: Jane Roberts lehnte in einem weißen Seidennachthemd an ihrem Frisurtisch und begutachtete, wie es sich von ihrer sonnengebräunten Haut abhob.

Jane und Scarlett, Freundinnen seit dem Sandkasten, ziehen nach der High School zusammen nach L.A. Scarlett will studieren, Jane Eventplanerin werden und absolviert zunächst ein Praktikum. Die neue Stadt ist aufregend und während eines Clubbesuchs werden die Mädchen von einem Produzenten angesprochen. usammen mit zwei anderen Mädchen sollen sie die Stars der neuen Reality–Soap „L.A.Candy“ werden. Sie lassen sich die Chance nicht entgehen, ohne zu ahnen, was dies nun bedeutet. Ständig sind Kameras dabei und filmen sogar ihre Dates. Langsam aber sicher merken sie, das in der Welt der TV-Sternchen nicht alles Friede–Freunde–Eierkuchen ist.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 3.0/6 (1 vote cast)

 

Idee: Die Idee war für mich ausschlaggebend das Buch zu lesen. Ein Roman über das Leben in einer Reality–Soap und deren Tücken finde ich ein gutes Thema. Die Fernsehlandschaft ist übersät von  Shows in denen normale Menschen ganz schnell bekannt werden und eben so schnell wieder fallen. Gerade für Jugendliche finde ich eine kritische Beleuchtung der Sache da ganz richtig. Sehr wichtig finde ich, das die Autorin selbst die Erfahrung von Reality–Soaps gemacht hat. Dass macht es authentisch.

Plot: Ehrlich gesagt habe ich mich gefragt wann es losgeht, und da war ich auf Seite 70.  Ab Seite 100 startet die Story dann richtig. Wo zuvor das ganze Umzieh–Geplänkel und Einleben in der neuen Stadt im Vordergrund stand, wird nun das ganze Show-Theater gezeigt. Das ist interessant und gut dargestellt. Immer wieder schwankt Jane zwischen der Glitzerwelt Hollywoods und ihrem normalen Leben. Die Freundschaft zu Braden lässt sie immer wieder die Kameras vergessen. Jedoch führt diese Beziehung dann irgendwann zu einem Konflikt und lässt die Geschichte in einem Cliffhänger enden.

Schreibstil: Um ehrlich zu sein: Nicht gut. Sicher hat Lauren Conrads Promistatus bei der Veröffentlichung geholfen. Die ersten 100 Seiten hat mich wirklich das Thema bei der Stange gehalten. Ich gehöre sowieso nicht zu den schnellen Buchabbrechern, aber der Anfang hätte besser sein können. Wenn es allerdings mit der Show losgeht, wird der Stil auch besser und die Geschichte authentischer. Man merkt der Autorin sehr an, mit welchen Szenen sie sich eben gut identifizieren konnte. Der Perspektivenwechsel ist ein toller Ansatz, aber leider nicht so gut umgesetzt. Sie erzählt zwar immer in der dritten Person, aber mal aus Janes, mal aus Scarletts Sicht und zwischendurch auch mal aus der Sicht anderer Protagonisten. Es wirkt ein wenig holprig und ich hoffe, dass sie das im weiteren Verlauf der Serie verbessert.

Charaktere: Am Anfang hatte ich mit Scarlett und Jane zu kämpfen. Sie waren mir nicht deutlich genug, was sich aber mehr und mehr im Laufe des Buchs klärte.  Scarlett mag ich auf ihre Art, obwohl ich nicht nachvollziehen konnte, warum sie zur Show “ Ja“ gesagt hat. Jane ist sehr naiv.  Aber je mehr ich über sie nachdenke, desto mehr gefallen mir die Ungereimtheiten. Bei ihren Gedankengängen konnte ich oft nur den Kopf schütteln, aber um ehrlich zu sein: Sie ist grad aus der Schule von zu Hause in die Stadt gezogen,  total überwältigt und eben jung, da hat man schon mal komische Gedankengänge ist sprunghaft und auch in gewisser Weise naiv. Madison und Gaby verkörpern totale Klischees. Gaby als das kleine naive Dummchen und Madison als reiches verzogenes Gör, dass nur auf Ruhm aus ist, koste es, was es wolle.

Wirklich tiefgründige Charaktere darf man nicht erwarten. Sie funktionieren, aber ich hätte etwas mehr erwartet.

Hintergrund: Ganz klar: Man merkt der Autorin an, dass sie mit all dem Glanz, Glamour und den Kameras Erfahrung hat. Insofern stimmt der Hintergrund und ein Blick hinter die Kulissen ist sehr interessant.

Fazit: Ich habe mehr erhofft, dennoch finde ich das Thema total super und für eine leichte Abwechslung zwischendurch ist es ein gutes Buch. Wer eine total kritische Behandlung des Themas erwartet, wird enttäuscht sein, wer jedoch einfach mal einen Einblick in die Welt der Reality-Soaps haben möchte ist gut bedient. Immerhin endet das Buch in so einem Cliffhänger, dass ich schon Lust habe, den Folgeband auch zu lesen. Ausserdem bin ich gespannt, wie sich der Stil noch entwickelt. Für die Zielgruppe könnte ich es mir als Erfolg vorstellen, denn es ist ein aktuelles Thema was den Nerv der Zeit trifft. Es gibt bestimmt genug junge Mädels die mit Janie und Co. gerne mitfiebern.

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Renegade – Tiefenrausch

August 20

Renegade: Tiefenrausch

Price: EUR 16,99

Autor: J.A. Souders

Originaltitel: Renegade

Übersetzer: Charlotte Lungstraß

Erscheinungsdatum: 20. August 2012

ISBN-13: 978-3492702812

Verlag: ivi

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten

Kurzinhalt:

 

Bei der Durchsicht des Verlagsprogramms bin ich auf „Renegade“ neugierig geworden. Ein Setting unter Wasser – das musste ich lesen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich es vorab lesen durfte.

Ich frage mich immer noch, warum das Mädchen auf dem Cover dunkle Haare hat, da die Hauptprotagonistin blond ist. Ansonsten finde ich diese Idee mit dem Tropfen ganz schön, dessen Silhouette sich bei den Kapitelanfängen wiederholt. Als ich den Schutzumschlag weggelegt habe, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ja Geschmackssache, aber ich stehe total auf diese Lilametallic-Optik. Das magentafarbene Bändchen passt perfekt dazu.

Erster Satz: Mein Leben ist absolut perfekt.

Evies perfektes Unterwasserleben wird gehörig durcheinandergebracht, als sie auf Gavin trifft, einen Oberflächenbewohner. Durch ihn hinterfragt sie langsam aber sicher die strengen Regeln der Unterwasserstadt, die „Mutter“ geschaffen hat. Recht schnell bemerkt sie, dass etwas nicht stimmt. Woher kommen diese plötzlichen Erinnerungsfragmente und wieso kennt sie geheime Wege in Elysium? Warum versteht sie etwas von Waffen? In einer rasanten Jagd mit Gavin an ihrer Seite erkundet Evie nicht nur die Geheimnisse der Stadt, sondern dringt auch in ihre eigene innere Tiefe vor.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 4.7/6 (1 vote cast)

Idee: Wie schon gesagt: Ein Unterwasser-Setting. Ich mag so was. Mich fasziniert das Meer. Aber ohne zu spoilern kann ich nur andeuten, dass mir die Gesamtidee super gefallen hat.

Plot: Während der ersten 100 Seiten dachte ich noch, dass alles recht schnell geht. Die Autorin hätte Gavin und Evie ein bisschen mehr Zeit geben können. Allerdings ist das eher nebensächlich. Der Plot ist sehr gut durchdacht und wird nicht langweilig. Ich musste einfach weiterlesen. Zunächst fragt man sich auch, was es mit den halb transparent gedruckten Sätzen auf sich hat. Im Nachhinein ein tolles Stilmittel, kommt man erst mal hinter die Bedeutung. Nach dem Ende von Kapitel eins und am Anfang von Kapitel zwei denkt man dann: Richtig gut gemacht, das nehme ich ihr ab. Ab einem gewissen Punkt nimmt die Story dann richtig Fahrt auf und man fiebert mit den Protagonisten mit.

Schreibstil: Ich hätte es nie gedacht aber: Ich-Perspektive im Präsens = Supergut! Zumindest was dieses Buch angeht. Anders wäre es gar nicht möglich gewesen, Evies Inneres darzustellen. Ich möchte das hier nicht näher erläutern, sonst müsste ich spoilern. Ansonsten ist es kein herausragend besonderer Stil, aber J.A. Sounders schreibt einfach, flüssig und spannend. Das Buch war für mich schon ein Pageturner. Man möchte gerne mehr von ihr lesen. Das hat jedoch was mit der Idee und Umsetzung der Story zu tun. Die ist durchdacht von vorne bis hinten.

Charaktere: Ich möchte nicht zu viel von Evie sagen, aber ihre Figur ist sehr gut ausgearbeitet und hat viel Tiefe. Man meint sie ist naiv, was sich aber nicht bewahrheitet. Ihre innere Zerrissenheit wird deutlich, und wenn ich die Geschichte Revue passieren lasse, fallen mir all die Kleinigkeiten auf, die auf ihr Geheimnis abzielen. Gavin ist nett und ich mag ihn, jedoch fehlte mir manchmal etwas. Da geht alles etwas zu schnell vonstatten und man kann sich kein richtiges Bild von seinem Inneren machen. Ich hätte ein bisschen mehr von seiner Gefühlswelt erfahren. Sicher wäre hier ein Perspektivenwechsel interessant gewesen. Gavin zeichnet aber ungemein sein Vertrauen in Evie aus. Seine Liebe zu ihr wird deutlich.

Mutter ist der Antagonist der Story und benimmt sich überhaupt nicht „ladylike“. Ihr Hintergrund wird angerissen und man kann absolut nachvollziehen, warum sie so handelt. Sie scheint immer einen Schritt voraus zu sein und ist skrupellos. Eine gut gelungene Gegenspielerin.

Hintergrund: Da bin ich immer kritisch und könnte auch hier Kleinigkeiten bemängeln,  jedoch werden doch einige Sachen erklärt. Man merkt sehr schnell, dass sich die Autorin Gedanken gemacht hat und Recherche kein Fremdwort war. Sie hat sich sogar Gedanken über den Druckausgleich der Bewohner Elysiums gemacht. So was gefällt mir. Auch die ganze Hintergrundstory zur Entstehung der Stadt ist stimmig und nachvollziehbar.

Fazit: Nicht das was ich erwartet haben, nein: Besser! Pluspunkt ist sicherlich für mich persönlich das Setting, obwohl die Geschichte auch in einem Bunker oder Ähnlichem hätte spielen könnte. Ebenfalls Pluspunkt ist einfach der Name des Hauptprota: Gavin. Irgendwie mag ich den Namen. Wer auf Verfolgungsjagden steht, Blut sehen, bzw. lesen kann (manche Stellen waren schon heftig) und dabei noch ein bisschen Detektiv spielen möchte, hat mit Renegade sicher seinen Spaß.

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Queenig & Spleenig?!

August 14

Taschenbuch: 192 Seiten

Autor: Nina Puri

Verlag: Langenscheidt (3. Mai 2012)

ISBN-13: 978-3468738470


 

Erster Satz: In dem wir uns den Engländern mit gesundem deutschen Menschenverstand nähern.

Ich mag die Insel, schon seit jeher und der einzige Unterricht, den ich in der Grundschule herbeigesehnt habe, war „Englisch“(ja, zu meiner Zeit gab es den erst in der Sekundarstufe!) Ich steh auf die Musik, ich mag die Landschaft, liebe London und kann nie genug von diesem britischen Englisch hören. Deshalb war für mich direkt klar, dass ich mich auf das Buch bei Blogg dein Buch bewerbe.

Da das Buch ja kein Roman in dem Sinne ist, gibt es hier nur eine Gesamtwertung am Ende des Artikels.

Nina Puri ist gebürtige Engländerin und hat ihr Volk so amüsant auf die Schippe genommen, dass ich oft laut auflachen musste und mich die Menschen in meiner Umgebung verstört angeguckt haben. Eigentlich gebe ich so gut wie nie einen Laut von mir, wenn meine Nase in einem Buch steckt. Kapitel für Kapitel handelt sie alle wichtigen Details und Eigenarten des Inselvölkchens ab. Dabei weckt die kurze Zusammenfassung unter dem Titel des Kapitels schon einen kleinen Vorgeschmack. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Man muss ‚Queenig & Spleenig?!‘ nicht in einem Rutsch lesen. Es eignet sich auch hervorragend, wie ich immer sage, als Klolektüre. Man liest einen Abschnitt, schmunzelt, legt es weg, um bei nächster Gelegenheit sich wieder den Alltag ein Stück zu erheitern. Wunderbar. Mein Vokabelschatz ist um einige Wörter reicher, obwohl ich bezweifle, sie richtig „daherzunuscheln“. Einige Erkenntnisse waren neu, einige waren mir bekannt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, als ob Frau Puri gerade vor einem steht und einen Vortrag abhält, der gut für das Training des Zwerchfells ist.

Ich habe wieder richtig Lust bekommen, der Insel einen Besuch abzustatten, vor allem mit den Tipps, wie man sich nicht gleich als dusseliger „Kraut“ outet. Vielleicht mach Frau Puri doch auch noch mal die umgekehrte Variante und zeigt die Eigenheiten der Deutschen auf.

Wer ‚Monty Phyton‘ und ‚Little Britain‘ liebt, wird ‚Queenig & Spleenig?!‘ ebenfalls mögen. Ich hätte mir fast noch mehr Anekdoten gewünscht. Vielen Dank an Langenscheidt für das Rezensionsexemplar.

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Monatsrückblick Juli

August 13

Besser spät als nie kommt nun der Monatsrückblick. Auch der Juli ging viel zu schnell vorbei. Die Vorbereitungen zur Frankfurter Buchmesse laufen und ich kann sagen, dass der Freitag schon voll mit Interviewterminen ist. Das freut mich sehr und ich sehe dem Wochenende mit Danny voller Vorfreude entgegen.










Gelesen habe ich „City of fallen Angels“, was ich gut fand, mir aber immer noch nicht sicher bin, warum die ursprüngliche Trilogie verlängert werden musste. Es fühlt sich eher nach einer neuen Reihe an. Dann habe „Die Flucht“, den zweiten Teil der Cassia & Ky Trilogie angefangen. Davon weggerissen wurde ich durch das heiß diskutiere „Shades of Grey“. Mir ist egal wie sehr es zerrissen wir. Ich hatte so einen Lesesog, dass ich Teil 2 gleich in Englisch gelesen, und Teil 3 auch angefangen habe. Zum Vergleich habe ich was anderes erotisches gelesen, was ich aber nicht erwähnen möchte, da es echt schlecht war. Aktuell lese ich ein Buch, was ich über „Blogg dein Buch“ bekommen habe. „Queenig und Spleenig?!“ ist ein amüsantes Buch über die Eigenheiten der Briten.

Danny hat neben dem ersten „Shades of Grey“ auch den zweiten Teil gelesen. Den dritten Teil hat sie angefangen aber nach 50 Seiten wieder weggelegt. Sie findet, die Geschichte ist nach Teil 2 zu Ende und wurde nur noch künstlich aufgeblasen. Dann hat sie noch: „Einmal Paradies und zurück“ von Claudia Carroll gelesen, wozu es in Kürze eine Rezension zu geben wird.

 







Gehört habe ich die Alterra-Reihe und „Shades of Grey“. Angefangen habe ich mit „Darkside Park“, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich es weiter höre.

Geschrieben habe ich fast gar nicht, dafür aber viel über mein aktuelles Projekt nachgedacht und auch über das alte Projekt, was ich wohl mehr oder weniger neu schreiben möchte. Im August werde ich es wohl aus privaten Gründen noch nicht ganz schaffen, aber mein Ziel ist es in Zukunft jeden Abend eine Stunde zu lesen und eine Stunde zu schreiben, bevor ich den Rechner anmache.

Pünktlich zum 31.07. hat Danny ihre Rohfassung zu ihrem neuen Projekt beendet. 30 Kapitel mit ca. 207.000 Wörtern. Mal sehen, wie viele übrigbleiben, sobald gekürzt und gestrichen wird.

 

Leider hat mich das Ende von der Alterra-Reihe nicht so überzeugt und ich weiß noch nicht, wie meine Rezension dazu ausfallen soll.

Wer auf eine Rezension zu „City of fallen angels“ wartet, den muss ich enttäuschen. Im Moment habe ich zu wenig Zeit, um wirklich alles zu rezensieren. Sicher rezensiere ich die Bücher, die mir Verlage schicken, dass ist selbstverständlich, aber bei dem Buch passe ich gerade mal. Wenn ihr Fans von Cassandra Clare seid, wird es euch auf jeden Fall gefallen. Die Rezensionen zu der „Shades of Grey“ Fortsetzung werde ich dann verfassen, wenn ich die Bücher auf Deutsch gelesen habe, denn obwohl ich sie doch recht gut verstanden habe, möchte ich gerne die deutsche Fassung noch mal lesen. Teil 2 hat mir fast besser als Teil 1 gefallen. Bei Teil 3 stocke ich gerade etwas.

Mir ist jetzt schon klar, dass der August stressig wird. Das hat private Gründe und dennoch möchte ich es schaffen, regelmäßig zu lesen und zu schreiben.

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LINNA SINGT von Bettina Belitz (Buchtrailer)

August 9

LINNA SINGT von Bettina Belitz (Buchtrailer) – YouTube.

 

Auch ich mache bei der Aktion mit. Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch und so froh, dass es ein Einzelband ist. Drückt mir die Daumen, dass ich eines der 10 Rezensionsexemplare gewinne!

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Frankfurter Buchmesse – Update

August 6

Frankfurter Buchmesse

Mittlerweile gibt es die ersten Termine. Ich freue mich sehr über die Zusage aus dem Lektorat des Verlages Piper/IVI . Außerdem können wir Termine mit der Thomas Schlück  Literaturagentur, Agentur Schmidt & Abrahams, Arrosmith und Rumler verbuchen. Ich bin froh, dass wir diese Möglichkeit bekommen, und freue mich auf interessante und informative Gespräche.
Deshalb auch noch mal ein Aufruf an euch: Wenn ihr Fragen an die Agenturen und Verlage habt, stellt sie bitte als Kommentar in diesem Artikel: http://aislingbreith.de/2012/06/20/interviews-mit-verlagen-was-wollt-ihr-wissen/

Noch sind nicht alle Verlage angeschreiben und Mails beantwortet. Es kann also sein, dass wir noch mehr Interviewtermine wahrnemen können.

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Charta Scriptoria

August 2

Ich bin seit Kurzem dort angemeldet und auch schon im geschützten Mitgliederbereich angekommen.

 

Die Charta wurde im Mai 2008 von einer Schreibbegeisterten und einem Webtechnikkundigen gegründet. Die Anonymität der großen Foren und die (‚zu‘ familiären) kleinen Foren, die meist ohne konstruktive Kritik waren, motivierten zur Entwicklung einer eigenen Plattform. Finanziert wird das Projekt aus eigener Tasche.
Die etwas andere Autorenplattform besticht durch das schlichte Design und die intelligente Aufteilung in mehrere Bereiche. Zum einen gibt es das klassische Forum, zum Austausch untereinander, wie man es auch von anderen Seiten kennt. Dazu gibt es noch einen eigenen Bereich nur für Texte und deren Kritiken. Die eingestellten Texte können separat bewertet werden. Eine Bewertungsleiste aus Herzchen lockern die intensive und sehr gute Kritik auf. Wer das Handwerk an sich lernen möchte, kommt auch auf seine Kosten: Eine Schreibschule ist gefüllt mit liebevoll gesammelten Artikeln, unter denen zum jeweiligen Thema rege diskutiert werden darf.
Und es wird diskutiert! 28 aktive Mitglieder üben gegenseitige konstruktive Kritik aus, sind motiviert und gehen das Hobby gemeinsam an. Zusammen wird gelitten und aufgebaut, Ideen gefunden und Projekte betreut. Dabei hat jeder ein ernsthaftes Interesse an der Sache, um nicht nur einem wunderbaren Hobby zu frönen, sondern einer möglichen Veröffentlichung näher zu kommen. Eine wunderbare Idee, einen geschützten Mitgliederbereich zu eröffnen, indem eventuell zukünftig veröffentlichte Werke ihre ersten Betaleser finden.

 

Die Charta siebt dabei auch Mitglieder aus: Wer vier Monate nicht aktiv ist, wird als inaktives Mitglied weitergeführt, verliert seine Schreibrechte und bekommt nur begrenzte Leserechte. Wer neu ist, hat keinen Zugang zum geschützten Mitgliederbereich und muss ihn sich erst verdienen. Eigene Texte und Kritik einstellen und aktive Teilnahme am Forenleben sind Attribute, auf die Wert gelegt wird.
In erster Linie sollen sich Autoren angesprochen fühlen, die sich über schreibrelevante Themen unterhalten und an ihren Texten arbeiten möchten. Anfänger und Fortgeschrittene können dabei gegenseitig voneinander profitieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Fantasygenre, Texte und Fragen zu anderen Genre sind aber durchaus erwünscht. Die Charta ist ein familiäres Forum und diese Philosophie soll auch so bleiben, jedoch werden neue Mitglieder auch gerne in den Schoß der Familie aufgenommen.
Für die Zukunft soll eine Lesung von einigen unserer Autoren organisiert werden und erneut einen Schreibworkshop (Inhalt 2011:http://www.chartascriptoria.de/artikel/hen-fiction-mein-erster-roman-und…) auf der jährlichen NordCon stattfinden; außerdem einen Schreibwettbewerb. Für weitere Vorschläge ist das Team der Charta natürlich immer offen.

Ich kann nur sagen: Schaut euch das Forum an, nehmt eure Mitgliedschaft ernst und findet konstruktive Kritik und Hilfe, mit der ihr an eurem Manuskript weiterarbeiten könnt. Fiebert mit, bei der Entstehung anderer Werke und unterstützt dass Wissen der Schreibschule. Habt Spaß an eurem Hobby!

 

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Blog over Germany

August 1

Heute möchte ich euch endlich auf die tolle Idee von Nicole von „Cinema in my head“ Cinema in my headaufmerksam machen. Sicher hat sich die/der ein oder andere Blogger/in unter euch schon gefragt: Gibt es noch mehr so Leseratten in meine Nähe die ihren Senf ins Netz stellen ?  Hier könnt ihr euch jetzt diese Frage beantworten und selbst euren Blog vermerken:

Nicole hat sich viel Mühe gegeben und das Ergebnis ist mehr als überraschend. Ich hätte nicht gedach in meiner Umgebung weitere Blogger/innen zu finden. Schaut euch die Seite unbedingt mal an (Klickt auf die Bilder), nicht nur wergen der tollen Karte. Sicher entdeckt ihr auch die anderen Bereiche des Blogs. Ich hoffe dass sich noch viele weitere Blogger/innen anmelden. Macht mit!

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