Ich bin seit Kurzem dort angemeldet und auch schon im geschützten Mitgliederbereich angekommen.

 

Die Charta wurde im Mai 2008 von einer Schreibbegeisterten und einem Webtechnikkundigen gegründet. Die Anonymität der großen Foren und die (‚zu‘ familiären) kleinen Foren, die meist ohne konstruktive Kritik waren, motivierten zur Entwicklung einer eigenen Plattform. Finanziert wird das Projekt aus eigener Tasche.
Die etwas andere Autorenplattform besticht durch das schlichte Design und die intelligente Aufteilung in mehrere Bereiche. Zum einen gibt es das klassische Forum, zum Austausch untereinander, wie man es auch von anderen Seiten kennt. Dazu gibt es noch einen eigenen Bereich nur für Texte und deren Kritiken. Die eingestellten Texte können separat bewertet werden. Eine Bewertungsleiste aus Herzchen lockern die intensive und sehr gute Kritik auf. Wer das Handwerk an sich lernen möchte, kommt auch auf seine Kosten: Eine Schreibschule ist gefüllt mit liebevoll gesammelten Artikeln, unter denen zum jeweiligen Thema rege diskutiert werden darf.
Und es wird diskutiert! 28 aktive Mitglieder üben gegenseitige konstruktive Kritik aus, sind motiviert und gehen das Hobby gemeinsam an. Zusammen wird gelitten und aufgebaut, Ideen gefunden und Projekte betreut. Dabei hat jeder ein ernsthaftes Interesse an der Sache, um nicht nur einem wunderbaren Hobby zu frönen, sondern einer möglichen Veröffentlichung näher zu kommen. Eine wunderbare Idee, einen geschützten Mitgliederbereich zu eröffnen, indem eventuell zukünftig veröffentlichte Werke ihre ersten Betaleser finden.

 

Die Charta siebt dabei auch Mitglieder aus: Wer vier Monate nicht aktiv ist, wird als inaktives Mitglied weitergeführt, verliert seine Schreibrechte und bekommt nur begrenzte Leserechte. Wer neu ist, hat keinen Zugang zum geschützten Mitgliederbereich und muss ihn sich erst verdienen. Eigene Texte und Kritik einstellen und aktive Teilnahme am Forenleben sind Attribute, auf die Wert gelegt wird.
In erster Linie sollen sich Autoren angesprochen fühlen, die sich über schreibrelevante Themen unterhalten und an ihren Texten arbeiten möchten. Anfänger und Fortgeschrittene können dabei gegenseitig voneinander profitieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Fantasygenre, Texte und Fragen zu anderen Genre sind aber durchaus erwünscht. Die Charta ist ein familiäres Forum und diese Philosophie soll auch so bleiben, jedoch werden neue Mitglieder auch gerne in den Schoß der Familie aufgenommen.
Für die Zukunft soll eine Lesung von einigen unserer Autoren organisiert werden und erneut einen Schreibworkshop (Inhalt 2011:http://www.chartascriptoria.de/artikel/hen-fiction-mein-erster-roman-und…) auf der jährlichen NordCon stattfinden; außerdem einen Schreibwettbewerb. Für weitere Vorschläge ist das Team der Charta natürlich immer offen.

Ich kann nur sagen: Schaut euch das Forum an, nehmt eure Mitgliedschaft ernst und findet konstruktive Kritik und Hilfe, mit der ihr an eurem Manuskript weiterarbeiten könnt. Fiebert mit, bei der Entstehung anderer Werke und unterstützt dass Wissen der Schreibschule. Habt Spaß an eurem Hobby!

 

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