Frankfurter Buchmesse

So ein tolles Wochenende! Trotz der Anstrengungen ein regelrechter Urlaub für mich.

Am Freitag bin ich um vier Uhr aufgestanden, um mich rechtzeitig von Claudia mitnehmen zu lassen. Besser gesagt von ihrem Mann, der uns bestens chauffiert hat und auch noch mal ein dickes „Danke“ ernten darf. Unterwegs haben wir noch Sandra aufgegabelt. Also war die Fahrt schon ein Erlebnis, denn ich habe die beiden zum ersten Mal getroffen, wobei wir doch alle Inselmädchen der Phantastikinsel sind. Aber bei einem gemeinsamen Thema versteht man sich sofort.

Kaum auf der Frankfurter Buchmesse angekommen und akklimatisiert, hechtete ich schon zu meinem ersten Interviewtermin mit der Agentur AVA international. Ich war total geflashed, als ich in der Halle der Literaturagenturen stand. Wow! So viele Agenturen. Aber seht selbst:

Danach ging es immer im Wechsel: halbe Stunde Interview, Pause mit Hallenwechsel und wieder Interview. Gegen Ende des ersten Messetages hatte ich klingende Ohren und die ersten Anzeichen von Heiserkeit, nicht zu vergessen die Schmerzen in Waden und Füßen. Aber es hat sich definitiv gelohnt.

Von der Buchmesse ging es ab ins Hotel. Für fünf Minuten ins Zimmer, nur um im Anschluss die nächste Bahn, die mich zum Restaurant gebracht hat, zu erwischen. Auf dem Weg dorthin traf ich dann auch schon Rebecca und wurde von Nicole erkannt. Wir hatten ein wunderbares Bloggertreffen mit wirklich netten Inselmädchen. Nun weiß ich auch endlich, was Frankfurter „grüne Soße“ ist. Das Essen war sehr lecker! Danke, Cat, dass Du diese Location gewählt hast.

Da ich sehr lange auf den Beinen war und noch lange zum Hotel zurück fahren musste, habe ich mich recht früh verabschiedet. Im Hotel traf ich später auf Danny, die leider den Tag nicht freimachen konnte und erst nach Feierabend mit dem Auto nach Frankfurt gesaust kam.

Samstag haben wir prompt verschlafen und es in letzter Minute ohne Frühstück zum ersten Interview mit Ink geschafft. Der Morgen verlief wie der Freitag: Halle 6, Halle 3, Halle 6, Halle 3 usw. Dann haben wir endlich was gegessen um uns nachmittags umzusehen, nein, eher rumschubsten zu lassen. Es war viel zu voll. Aus Leipzig waren wir ja schon einiges gewöhnt, aber die Masse in Frankfurt war noch heftiger. Sobald etwas nach „umsonst“ aussah, grapsten alle mal hinein. So mussten wir tatenlos dabei zu sehen, wie unser „Frühstücksteller“ (bestehend aus Milkaschokoladentäfelchen) bei Thienemann ganz frech geplündert wurde.

Danny hat sich schnell noch eine Widmung von Kim Winter ergattert, bevor wir bei der Lesung und Interview mit Marie Lu in der ersten Reihe saßen. Danach mussten wir zum nächsten Termin. Zu meinem Glück war Marie Lu immer noch bei der Signierstunde und ich konnte doch noch eine Widmung und Foto bekommen.

Total geplättet sind wir auf Dannys Tipp hin nach Kelsterbach gefahren, um lecker zu essen. Nur zu empfehlen: Planet Airport Bar & Restaurant

Sehr Müde und mit gefühlten 50000 Wörtern am Samstag weniger haben wir dann am Sonntag ausgeschlafen und gemütlich gefrühstückt. Oder besser: uns quer durch das Mövenpick Hotel Frühstücksbuffet geschlemmt.

Wieder auf der Buchmesse angekommen haben wir das letzte Interview mit Arena gemacht um uns anschließend wieder durch die Menge schubsen zu lassen. Da am Sonntag auch Verkauf war, bildeten sich endlose Schlangen an den Kassen. Es war so voll, dass wir das Weite gesucht und uns auf den Weg nach Hause gemacht haben. Bei unserem Zwischenstopp in Köln, wo Danny wohnt, haben wir noch superlecker im Moyos gegessen. Für mich ging es dann im Zug nach Hause. Erschöpft, schwer beladen und glücklich.

Das war eine tolle Frankfurter Buchmesse und wir freuen uns schon auf die Leipziger Buchmesse!

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Frankfurter Buchmesse 2012, 6.0 out of 6 based on 1 rating Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail