Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Schnitzeljagd

November 29

Meine Lieben!

Die Jagd ist vorbei und nun soll die Beute ausgelost werden. In den nächsten Tagen werde ich mich damit beschäftigen. Ich bin nicht ganz gesund und sehe wann ich es schaffe euch endlich mit den Büchern beglücken zu können. Falls eine Teilnehmerin aus Östereich gewinnt, werd ich mich zwecks Versandkosten noch einmal in Verbindung setzten.

Ich drücke allen die Daumen, das mein kleine Glückshelfer euch zieht. (Mein 2 1/2 jähriger Sohn wird der Glücksritter sein)

Ihr hört von mir!

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Pandemonium (Amor-Trilogie 2)

November 22



Autor:
Lauren Oliver

Originaltitel: Pandemonium

Übersetzer: Katharina Diestelmeier

Erscheinungsdatum: 1.November 2012

ISBN-13: 978-3551582843

Verlag: Carlsen

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Klappentext:

 

Was für ein schönes Cover. Es gefällt mir noch besser als das des ersten Teils. Das liegt sicher an der Farbe. Dieses Blau/Türkis sagt mir persönlich viel mehr zu. Dieses Mal kann man über und über das Wort Kampf lesen.  Ein Jahr habe ich auf die Fortsetzung gewartet und es hat sich gelohnt. Pandemonium ist besser als Delirium. Die Autorin hat tatsächlich eine Steigerung geschafft.

Erster Satz: Alex und ich liegen nebeneinader auf einer Decke im Garten der Brooks Street 37.

Lena schlägt sich durch die Wildnis und trifft auf Widerständler, denen sie sich anschließt. Sie kämpft mit sich selbst, denn Alex ist tot. Es kann gar nicht anders sein. Das Leben im Stützpunkt verhärtet Lena. Der ständige Überlebenskampf zerrt an ihr und feilt eine neue Lena. Sie nimmt an einer Undercovermission teil, bei der Lena wieder in das geregelte Leben der Geheilten eintaucht. Sie schließt sich zum Schein einer Organisation an, die den verfrühten Eingriff befürwortet. Der Sohn des Anführers der VDFA, Julian, will sich dem Eingriff stellen. Als Opfer, denn er wurde schon oft wegen Tumoren operiert und der Eingriff kann ihm den Tod bringen. Bei einer öffentlichen Kundgebung kommt es zu einem Überfall der Schmarotzer, einer radikalen Widerstandsgruppe, die selbst Jagd auf Lena Leute machen. Julian und Lena werden durch einen Zufall gemeinsam entführt. Der Systemgläubige Junge und das invalide Mädchen. Steckt sich Julian bei Lena an? Und schafft Lena es, den Verlust von Alex zu verkraften?

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Grundsätzlich hat mich das Thema schon bei Delirium gereizt. Die Fortsetzung für sich habe ich so nicht erwartet und deshalb gefällt mir die Idee sehr gut. Aber ich will nicht spoilern, deshalb erkläre ich das nicht näher.

Plot: Jedes Kapitel wechselt in der Zeit. Es gibt „jetzt“ und „damals“, wobei „damals“ direkt an die Ereignisse nach dem Ende des ersten Teils anknüpft. Den Wechsel fand ich in den ersten 100 Seiten sehr gewöhnungsbedürftig, obwohl ich so was mag. Dann kam ein regelrechter Sog auf. Es wechselte teilweise recht schnell, aber so passend aufeinander abgestimmt, dass ich diese Art des Erzählens richtig toll fand. Dann flogen die Seiten dahin und es war schwer aufzuhören. Richtig gut war dabei die Einflechtung der Entwicklung von Lena, parallel zum Fortgang der Geschichte. Allerdings geht die in Bahnen, die man nicht erwartet hat. Wo man denkt: Och nö! Wieso? Dennoch hat es mir gefallen, das die Geschichte anders, als erwartet weitergeht.

Schreibstil: Beim Lesen dachte ich die ganze Zeit: Lauren Oliver hat sich gesteigert. Sofort ist mir wieder ihre tolle Bildsprache aufgefallen. Die Vergleiche mit Dingen, die man so nicht voraussieht und meist eine Metapher ergaben. Erzählt wird in der ersten Person im Präsens. Das ist man natürlich vom ersten Teil schon gewöhnt. Ein wunderschöner Stil, mit dem sich die Autorin in meinem Herzen festhält. Sicher wird die Amor-Trilogie nicht das Einzige bleiben, was ich von Frau Oliver lesen möchte.

Charaktere: Ich werde mich hier sehr auf Lena beziehen. Schon bei Delirium hat mir gefallen, dass die Protagonistin nur schwer aus ihren alten Mustern herausgetreten ist und lange mit sich rang, ob sie nun krank sei oder ob es die Deliria gar nicht gibt. In Pandemonium habe ich die, für mich, beste Charakterentwicklung seit Langem gelesen. Wenn nicht sogar die Beste überhaupt. Lenas Verzweiflung und den Kampf geht man mit ihr zusammen durch. Es fällt mir gar nicht leicht das richtig in Worte zu fassen, was da mit ihr passiert. Auch wenn mir teilweise nicht gefallen hat, was sie macht, so habe ich es doch voll nachvollziehen können. Tragisch ist vielleicht das beste Wort um es irgendwie zu beschreiben. Lena ist nicht unbedingt ein Charakter, den man mögen muss, aber dennoch ein wirklich sehr gut gelungener, sehr eigenständiger Charakter. Ihre Gefühlswelt kann man erlesen und ihr Handeln tolerieren. Ich hätte sie so gerne einfach mal gedrückt und gesagt, dass alles gut wird. Gleichzeitig war ich von ihrer Stärke beeindruckt.

Julian ist mir hingegen etwas farblos, verwirrt und naiv in Erinnerung geblieben. Die letzen Eigenschaften sind sicher so gewollt aber er war definitiv nicht so präsent wie Lena. Seine Entwicklung ist vorhersehbar, aber diese Tatsache ist klar und stört keinesfalls.

Die Nebenfiguren waren ebenfalls nicht so sehr präsent. Was schön war, das Hana immer wieder in Lenas Gedanken auftaucht. Die Erinnerungen an Alex waren eher schmerzhaft. Raven, in diesem Teil eine Art Mutterfigur für die Hauptprotagonistin spielt, sticht von den Nebencharakteren wohl am meisten heraus. Sie ist rau und hart wie die Wildnis, stellenweise skrupellos, aber auch ein Mensch mit viel Herz.

Hintergrund: Wie schon bei der Rezension für Delirium finde ich es immer noch komisch, wie sich der Glaube der Menschen so schnell verändern kann. Denn es ist ja wirklich so, als wäre es eine Verschmelzung von Religion und Wissenschaft. Das Buch Psst ist die neue Bibel. Erst vor dreiundvierzig Jahren wurde das Heilmittel gefunden. Vor vierundsechzig Jahren Liebe als Krankheit deklariert. Immer noch suche ich nach den Leuten, die das „Davor“ noch kennen und mit in die Geschichte einfließen lassen. Wenn man aber für diesen Band den Hintergrund bedenkt, ist es natürlich von Vorteil einen so kurzen Zeitrahmen zu haben. Da kann man sich gut vorstellen, dass es Widerständler gibt und Menschen, die immer in der Wildnis lebten. Auch das Einbringen der verschiedenen Gruppen, den doch radikalen VDFA-Anhängern innerhalb der Gesellschaft und den verschiedenen Gruppen von Widerständlern. So wird nicht nur schwarz-weiß gemalt. Es gibt nicht nur gut und böse. Das macht das Ganze für mich authentischer und bringt den Leser näher an die Welt.

Fazit: Viel besser als Delirium, was schon ein gelungener Auftakt war. Einer Fortsetzung sehe ich immer skeptisch entgegen, was hier absolut unnötig war. Man vermisst zwar die Auszüge aus dem Buch Psst, aber dass Frau Oliver ihren Stil doch steigern konnte, hatte ich nicht erwartet. Wer auf eine herzzerreißende Liebesgeschichte hofft, wird enttäuscht sein. Es gibt Liebe in Pandemonium, aber für mich war es eher ein Buch, in dem es um Lenas Entwicklung ging. Pandemonium ist spannend, brutal, verzweifelnd und ein Kampf. Wer mit Lena diesen inneren Kampf durchstehen möchte, muss sich auf was gefasst machen. Auch das Ende, die letzten zwei Sätze sind gemein. Ich hatte es erahnt, es dann aber zu lesen … Das hört sich jetzt vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert an, aber das ist es! Ein so tolles, wunderbares Buch. Trotz allem Schmerz. Ich bin so auf Teil 3 gespannt. Was wird Frau Oliver aus diesem Ende machen?

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Happy Birthday! Der Blog und ich feiern Geburtstag!

November 16

Heute wird der Blog ein Jahr alt. Es macht immer noch Spaß und ich bereue die Entscheidung zum Bloggen keinesfalls. Viele nette Menschen habe ich dadurch kennengelernt. Mittlerweile bin ich voll vernetzt und habe die Buchmessen genossen. Manchmal ist das bloggen auch anstrengend. Wenn man die Rezension endlich fast fertig hat und WordPress abstürzt … Ja, dann macht sich Frustration breit.

Aber mir persönlich hat es was für die Schreiberei gebracht. Man liest die Bücher anders und das regelmäßige auseinandernehmen und bewerten macht einen auf viele Dinge aufmerksam. Zusätzlich bringt das texten der Rezensionen unheimlich viel. Außerdem schult man sich im Zusammenfassen von Büchern.

Durch das Bloggen habe ich auch ganz viele andere Blogs gefunden, was immer sehr interessant ist. Vor allem die Gesichter hinter den Blogs. Da bin ich immer neugierig, da ich mich ja eher in einem untypischen Genre begegne, wenn man mein Alter bedenkt. Und da habe ich auch schon die passende Überleitung: Denn nicht nur der Blog hat Geburtstag, sondern ich selbst auch.

Das möchte ich natürlich feiern!

Freundlicherweise haben mich einige Verlage unterstützt: ivi, Ink, Thienemann und cbj

 

Das sind:

Ein ganz großes Danke. Nicht nur für die Gewinne, sondern auch für die Unterstützung mit Rezensionsexemplaren und Interviews.

Als Kind fand ich auf den Geburtstagen eine Schnitzeljagd immer total klasse. Deshalb sollt ihr euch auch von Link zu Link hangeln, um schlussendlich  zu einem versteckten Beitrag zu gelangen. Unten findet ihr den Startlink. Im Zielbeitrag sucht ihr einfach die Textstelle, die farbig als Link markiert ist. Zum Schluss könnt ihr einen Kommentar hinterlassen mit eurem Buschwunsch und mir dann zusätzlich noch eure Adresse schicken, damit ich das Buch direkt lossenden kann. Ihr könnt natürlich auch mehrere Bücher angeben.

Geht auf die Suche und hinterlass bis zum 28.11.2012 23:49Uhr einen Kommentar.

Viel Spaß und viel Glück! Die Jagd startet hier.

Nachtrag: Ich könnt auch aus dem Ausland mitmachen, wenn ihr euch am Porto beteiligt. Leider ist das sehr teuer. Mein Teil wäre der in Deutschland übliche Tarif für Büchersendungen, den Rest zahlt ihr. Eine Idee, die durch eine Teilnehmerin entstand!

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Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

November 13



Autor:Jennifer Smith
Originaltitel: The Statistical Probability of Love at First Sight
Übersetzer: Ingo Herzke
Erscheinungsdatum: 1. März 2012
ISBN-13: 978-3551582737
Verlag: Carlsen
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

Klappentext:

 

Der Titel ist einfach so außergewöhnlich, dass man das Buch in die Hand nehmen muss. Man möchte unbedingt wissen, was es nun damit auf sich hat. Ganz abgesehen von diesem wundervollen schimmernden Streichelcover.
Erster Satz: Es hätte auch alles ganz anders kommen können.

Hadley verpasst ihren Flug um nur vier Minuten. Was ihr im Grunde entgegenkommt, denn sie möchte auf die Hochzeit ihres Vaters eigentlich gar nicht. Während sie auf den nächsten Flug wartet, lernt sie im Gate den jungen Briten Oliver kennen. Wie es der Zufall will, sitzen die Beiden im Flugzeug nebeneinander und lernen sich in den nächsten sieben Stunden Flugzeit näher kennen. In London angekommen trennen sich ihre Wege. Hadley erreicht auf den letzten Drücker die Hochzeit und fühlt nicht nur dadurch eine innere Leere. Aber es gibt noch eine Chance Oliver wiederzusehen. Die Gesprächsfetzen zweier Gäste lassen in ihr ein Fünkchen erglimmen. Wird es eine gemeinsame Zukunft geben?

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Ich mag Flugzeuge, und auch wenn nicht die ganze Story darin spielt, ist es reizvoll eine Handlung in einem so engen Raum zu setzen und sich auf wenige Settings zu beschränken.

Plot: Man konnte sich sehr gut auf die Story konzentireren, da der Focus auf wenige Charaktere und Orte lag.  Alles innerhalb von 24 Stunden spielen zu lassen hat seinen besonderen Reiz. Ungefähr die Hälfte des Buches beschäftigt sich mit der Situation auf dem Flughafen und im Flugzeug selbst, der Rest passiert auf der Hochzeit und einem weiteren Schauplatz in London. Immer wieder gibt es Rückblenden in Hadleys Leben. Diese können in ihre Kindheit zurückreichen, aber auch Rückblenden zu den Ereignissen im Flugzeug finden statt. Zugegeben, ich musste mich etwas reinlesen, da diese Wechsel mitten im Text passieren und nicht durch Kapitel abgegrenzt sind. Im Leseverlauf hat sich das allerdings dann ganz normal angefühlt. Der Plot beschäftigt sich jedoch nicht nur mit der Liebesgeschichte um Hadley und Oliver, sondern auch um die Beziehung Hadleys zu ihrem Vater und dessen neue Frau. Diese Themen greifen hier wie ein Uhrwerk ineinander und ergänzen sich perfekt.

Schreibstil: Erzählt wird in der dritten Person im Präsens, die Rückblenden natürlich im Präteritum. Dabei bleibt man immer bei Hadley, von deren Standpunkt aus erzählt wird. Vor allem die Dialoge haben mir gefallen. Sehr lustig und es entsehen nette Schlagabtausche zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Durch die tolle Beschreibungen der Umwelt konnte ich mir so vorstellen, als wäre ich selbst dort. Gut, ich kenne Flughäfen und war auch schon in London, aber gerade deshalb habe ich kritisch gelesen und muss sagen, dass die Autorin das wirklich klasse eingefangen hat. Diese für die Schauplätze typischen Kleinigkeiten sind wunderbar eingeflochten und schaffen Atmosphäre.
Das Tempo ist eher gemächlich. Man darf keine rasante Liebesgeschichte erwarten. Ich fand jedoch, dass dadurch das besondere Charisma der Geschichte hervorgehoben wird. Gerade bei der Hochzeit zieht es sich etwas, aber das geht meiner Meinung nach konform mit Hadleys Stimmung. Nett waren auch die Spielereien mit dem britischen Akzent Olivers, obwohl ich sicher bin, dass die im Original besser herüberkommen. Ein schöner leichter Schreibstil mit viel Charme, der einen verzaubert.

Charaktere: Hadley ist 17 und kann sich partout nicht mit der Situation der getrennten Eltern abfinden. Dabei wirken ihre Reaktionen sehr echt und real. Man möchte sie am liebsten bei der Hand nehmen. Auch ihr Verhalten Oliver gegenüber ist altersentsprechend. Sogar durch die mir nicht immer gemochte Perspektive in der dritten Person, schafft es die Autorin Hadleys Gedanken und Gefühle nahe zu bringen. Ich mochte Hadley sehr und konnte in jeder Sekunde ihr Handeln nachvollziehen. Sie ist zunächst recht engstirnig in ihrer Meinung zur Hochzeit, aber geht ihren Weg und verändert sich von Seite zu Seite immer mehr.
Oliver, oh Oliver. Was hast Du Dich in mein Herz geschlichen. Er hat einen Charme und Witz der einen träumen lässt. Dabei ist er auch noch tough und gefühlvoll. Die ganze Zeit über hatte ich jedoch den Eindruck sein Alter sei etwas unpassend. Ich hätte ihn älter geschätzt. In der zweiten Hälfte des Buches ist seine Art aber dann nachvollziehbar und da er für mich den britischen Gentleman verkörpert hat, passte es sehr.
Beide Charaktere weisen einen Tiefgang auf, der zum Nachdenken anregt.
Alle anderen Charaktere werden zu Großteil nur über die Gedanken Hadleys dargestellt. Sie sind dabei sehr präsent und wenn sie „Leibhaftig“ auftauchen, kennt man sie schon.

Hintergrund: Über Liebe auf den ersten Blick lässt sich streiten, aber ganz auszuschließen ist sie nicht. Die Protagonisten wirken altersgerecht. Die Schauplätze sind sehr realistisch dargestellt und man hat das Gefühl, wirklich gleich in einem Flugzeug zu sitzen und abzuheben. Die Autorin schafft es die Geschichte als wahr zu verkaufen; als realistisches Erlebnis. Ich denke, sie muss auch die Orte besucht haben, sonst wären sie nicht so präsent dargestellt.

Fazit: Ein Flugzeug, ein Brite und London. Viel mehr braucht es nicht, um mich wohlzufühlen und mit einer Story zu begeistern. „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ ist ein wundervolles Buch zum umarmen und kuscheln. Mit Hadley abzuheben und verzaubern zu lassen hat Spaß gemacht. Aber auch ihre innere Mauer zu durchbrechen und ihrem Vater wieder näherzubringen. Ein schöner kurzer Schmöker für zwischendurch, der einen leider viel zu schnell wieder in die Realität wirft. Eine Geschichte, die einen in dem Glauben bestärkt, dass es so was wie Schicksal gibt.

 

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Lost Land – Die erste Nacht

November 11


Autor: Jonathan Maberry
Originaltitel: Rot & Ruin
Übersetzer: Franka Fritz und Heinrich Koop
Erscheinungsdatum: 27. September 2012
ISBN-13: 978-3522201513
Verlag: Thienemann Verlag
Gebundene Ausgabe: 528 Seiten

Klappentext:



 

Es gab eine Zeit, in der ich gerne Zombiefilme geguckt habe. Ansehen mag ich das nicht mehr, aber darüber zu lesen, finde ich spannend. Vor einiger Zeit hatte ich es mal mit „Der Wald der tausend Augen“ versucht, was mich aber nicht vom Hocker gehauen hat. Der Klappentext zu Lost Land hat mich sehr neugierig gemacht. Außerdem reizte mich die Brudergeschichte. Ich brauchte mal was, wo eine Liebesgeschichte nicht in den Vordergrund drängt.

Erster Satz: Weil Benny Imura es in keinem Job lange aushielt, verlegte er sich aufs töten.

Benny Imura lebt in Mountainside, einer Enklave umringt von Zäunen, die die Menschen vor den Zombies schützen. Niemand weiß genau, was in der „ersten Nacht“ passierte. Der fünfzehnjährige Teenager hat nur noch eine Erinnerung: Von seinem Bruder Tom gepackt und weggetragen, sieht er wie sein zum Zombie mutierter Vater seine Mutter angreift. Seither ist sein älterer Bruder in Bennys Augen ein Feigling, der die Eltern im Stich gelassen hat.
Es ist der Sommer in dem Benny mit 15 volljährig wird, und einen Job finden muss. Nach einigen Versuchen muss er doch in das „Familienunternehmen“ einsteigen und Lehrling seines Bruders werden. Tom ist angesehener Zombiejäger. Überrascht und geschockt, wie Tom arbeitet, verändert sich Bennys Zombiebild. Aber nicht nur das, auch Tom rückt in ein anderes Licht. Benny muss feststellen, dass sein Bruder ganz und gar nicht gefühllos ist. Durch die gemeinsame Arbeit gerät Benny jedoch in einen alten Streit. Toms Ideale treffen nicht auf die der anderen Kopfgeldjäger zu. Das bringt das Bruderpaar in Gefahr. Jemand trachtet ihnen nach dem Leben. Was weiß Tom? Wer hat Bennys Freundin Nix entführt? Was hat es mit dem mysteriösen Mädchen auf einer der Zombiekarten aus sich?

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Zombies sind nichts Neues. Aber sie so zu zeigen, wie es Jonathan Maberry in Lost Land gemacht hat, gekoppelt mit dieser wunderbaren Beziehung zwischen zwei Brüdern, ist eine tolle Idee.

Plot:
Das Buch ist in vier Teile Aufgeteilt, die für sich immer einen Abschnitt darstellen mit einem eigenen Einstieg, Höhepunkt und Abschluss. Das hat mir gut gefallen. Zudem weißt es einen Spannungsbogen über die gesamte Länge auf, der eine gut am Lesen hält. Man lernt zuerst die Brüder, insbesondere Benny, kennen. Dann betritt sein Bruder Tom die Bühne und zeigt ihm das „Leichenland“. Das verändert die Beziehung der Brüder. Insgesamt wechseln spannende Szenen mit ruhigen und tiefgründigen Szenen ab. Ein spannender Plot, mit tollen Dialogszenen. Mir ist nur einmal ein kleiner Fehler aufgefallen, aber sonst hat mir der Fortgang der Geschichte gut gefallen. Vor allem der Epilog war super. Fast hätte ich geweint.

Schreibstil: Die ersten Seiten war ich beeindruckt und ich hatte das Gefühl eine amerikanische Filmproduktion zu sehen. Ein frecher Stil, der einen direkt abholt und nach Mountainside direkt hineinzieht. Das flacht etwas ab, aber nicht so sehr, als sei die Geschichte nun langweilig geschrieben. Sicher gibt es markantere, hervorstechendere Stile, aber mir hat es sehr gut gefallen. Jonathan Maberry beschreibt die Szenen sehr gut. Man ist in dem Setting mittendrin.

Charaktere: Benny Imura vollzieht eine starke Entwicklung in der Geschichte.
Am Anfang ist er der Teenager mit ganz alltäglichen Problemen. Dazu die Besonderheit, dass Jugendliche in Mountainside mit 15 volljährig sind und arbeiten müssen, um Nahrung zu bekommen. Das bedingt natürlich eine frühe Auseinandersetzung mit Verantwortung. Benny hat mir gut gefallen. Seine Überzeugungen, die im Laufe der Story von ihm selbst hinterfragt werden. Seine Loyalität gegenüber seinen Freunden. Die Impulsivität seiner Gefühle. Ich nehme ihm sein Alter ab und auch seine Entwicklung ist absolut nachvollziehbar.
Tom Imura, Bennys älterer Bruder ist mir sehr sympathisch. Meiner Meinung nach der eigentliche Held der Geschichte. Der einsame Samurai in diesem amerikanischen Endzeitsetting. Im Gegensatz zu seinem Halbbruder sind bei Tom beide Elternteile Japaner. Er strahlt auch genau diese ruhige Art der Asiaten aus. Der Baum, der in dem großen Sturm keinen Zweig bewegt. Die Schlange, die im richtigen Moment zuschnappt. Viel Gefühl und Tiefe, aber auch Schmerz. Er kannte das Leben vor der ersten Nacht, hatte die Hoffnung auf ein langes erfülltes Leben. Ein einsamer Krieger, der sich so pflichtbewusst und voller Liebe um seinen kleinen Bruder kümmert. Sein Sichtweise auf die Zombies sticht hervor. Er sieht in jedem den Menschen, der er vor der Verwandlung war.
Jeder andere Charakter ist wunderbar ausgearbeitet und hat eine besondere Farbe. Sicher typische Charaktere, die man in Filmen finden kann, aber hier toll zusammengestellt und in keiner Weise langweilig.

Hintergrund: Natürlich fehlt die Erklärung, warum und wieso es zu der ersten Nacht kam und warum alle Toten wieder auferstehen. Komischerweise hat mich das nicht im geringsten gestört. Der Autor hat es geschafft, die Trostlosigkeit gepaart mit dem Überlebenskampf der Menschen den Grund in den Hintergrund rücken zu lassen. Frei nach dem Motto: Ändern kann man es sowieso nicht. Die Beschreibung der Umgebung und der Zombies ist sehr gut, sodass man sich alles sehr bildhaft vorstellen kann. Gerade die ander Sicht der Zombies, diese menschliche Sicht, bringt Maberry sehr gut herüber. Ich hatte sogar Mitleid mit den lebenden Toten.

Fazit:
Wow! Das hatte ich nicht erwartet und ich beglückwünsche Thienemann zu diesem guten Buch. Hoffentlich werden die Fortsetzungen auch erscheinen und genau so gut sein. Vor allem auf ein Wiedersehen mit Tom freu ich mich. Wer viele blutige Szenen erwartet, sollte nicht zu viel erwarten. Es gibt blutige, erschütternde Szenen, aber in erster Linie empfand ich es als eine Story, die sich um die beiden Brüder dreht. Wer aufgrund des Klappentextes eine Liebesgeschichte zu finden meint, wird enttäuscht werden. Benny verliebt sich zwar schon, aber das Hauptaugenmerk liegt eben nicht in der Lovestory, die ich nur am Rande wahrgenommen habe. Auf jeden Fall bekommt Lost Land eine Leseempfehlung von mir. Nach diesem Buch werde ich Zombies wohl nie mehr als blutrünstige Monster ansehen können. Herr Maberry hat meine Sichtweise geändert. Auch wenn man sich diesem Genre bisher nicht genähert hat, dürfte man von der Story mitgerissen werden.

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80 Days – Die Farbe der Lust

November 9



Autor: Vina Jackson

Originaltitel: Eighty Days Yellow

Übersetzer: Gerlinde Schermer-Rauwolf, Barbara Steckhan, Thomas Wollermann

Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2012

ISBN-13: 978-3570585221

Verlag: carl’s books

Broschiert: 368 Seiten

Klappentext:

 

Auch an mir ist „80 Days“ nicht vorbeigezogen. Die Ähnlichkeit zu Cover & Thematik von „Shades of Grey“ brachte es schließlich auf meine Leseliste.  Der Roman verdient in meinen Augen absolut FSK 18. Das nur vorab.

Erster Satz: Schuld war Vivaldi.

Summer spielt leidenschaftlich gerne Geige und kann sich in der Musik gehen lassen. Damit und mit einem Kellnerjob hält sie sich über Wasser. Währen eines Geiegspiels in der Londoner Untergrundbahn,  wird sie von Dominik beobachtet. Er ist so verzaubert von ihrem Spiel, dass er sie kurz darauf im Internet sucht und findet. Nach dem Zusammenprall in der U-Bahn soll sie sich die neue Geige verdienen. Summer nimmt die Herausforderung an, für Dominik nackt zu spielen. Die Beiden geraten dabei immer tiefer in ihre devote bzw. dominante Neigung. Dominik denkt sich immer neue Szenarien für Summer aus, während sie durch ihn, und die Ausflüge mit ihrer Freundin in die Fetischszene, sich selbst neu kennenlernt. Summer lässt sich mit dem Sog ihrer Lust mitziehen und bemerkt nicht, wie sie dabei den Boden unter den Füßen verliert. Wie weit treibt sie es und warum ist Dominik ständig in ihrem Kopf präsent?

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Das Bild der nackten geigespielenden Hauptprotagonistin weckt die Fantasie. Die Idee der Geschichte zweier Partner, der eine dominat und der andere devot, ist sicher nicht neu. Einen Einblick in die Fetischszene zu bekommen macht jedoch neugierig.

Plot: Für mich spaltet sich das Buch etwas. Da gibt es den Teil, der in London spielt und den, der in New York stattfindet. Der Anfang der Geschichte hat sich für meine Begriffe leicht gezogen. Bis sich Summer und Dominik einander hingeben, dauert es eine Weile. Als jedoch in Summer erst einmal die „dunkle“ Seite geweckt wird, zieht das Tempo an. Die Abfolge der Szenen ist schlüssig. Ich habe keine Logikfehler finden können. Während der Part in London für mich noch viel Lust und Leidenschaft beinhaltet, zeichnet sich in dem New York Part eine zunehmende Bedürfnisbefriedigung ab. Die letzten Seiten drehen das Ruder wieder ein wenig und lassen erahnen, dass zwischen Dominik und Summer noch mehr passiert.

Schreibstil: Erzählt wird zum einen aus der Sicht Summers als „Ich–Erzähler“. Zum Anderen bedient sich das Autorenduo der dritten Person im Präteritum. Dabei werden alle Blickwinkel eingenommen. Das ist an manchen Stellen sehr interessant, weil man Summers Sicht aus zwei Perspektiven erlebt. Leider nervt es teilweise auch, wenn zum x-ten Male erklärt wird, wie Summer gelegentlich bei einer kleinen Rockband einspringt. Die Teile als „Ich–Erzähler“ haben mir allgemein besser gefallen. Die dritte Person erzählte mir aus zu vielen Sichten. Da hatte ich das Gefühl zu sehr Beobachter zu sein.

Die erotischen Szenen sind sehr klar geschrieben. Da bleibt nicht viel Raum für tiefe Leidenschaft. Sicher passen die harten Ausdrücke zur Szene und sind angebracht, aber etwas kreativer hätte es sein können, anstatt ständig das Wort „Möse“ zu lesen. Allerdings sind die Szenen gut geschrieben. Sie fühlen sich echt an, sind heftig, aber nicht billig. Das finde ich ist ein großer Pluspunkt.

Teilweise ist mir das Autorenduo in den Szenenbeschreibungen zu sehr abgeschweift. Es gab unnötige Info, die man hätte vermeiden können. Kleinigkeiten, aber in der Gesamtheit zu viel für meinen Geschmack.

Charaktere:
Summer ist eine Frau, in die ich nicht wirklich schlüpfen konnte. Das war aber auch nicht weiter schlimm. Sympathie erlangt sie vor allem durch ihre Leidenschaft zur Geige und zur Klassik. Man hat das Gefühl, das sie trotz der unbeständigen Jobsituation im Leben steht. Als Dominik in ihr Leben tritt, lernt der Leser und auch Summer selbst eine neue Seite an ihr kennen. Teilweise handelt sie mir in der Hinsicht zu naiv und überstürzt, was die Entdeckung ihrer Neigung angeht. Trotzdem ist man neugierig und wünscht sich so sehr den geeigneten Partner für sie.

Dominik ist Professor und hat eine halbe Bibliothek zu Hause. Tatsachen, die ihn in ein seriöses Licht stellen. Er lässt sich von Summers Violinenspiel verzaubern und weckt die Lust nach mehr. Auch in ihm blüht eine Seite auf, die er zwar schon kannte, aber durch Summer eine andere Note erhält. Er wirkt dominat und fordernd, aber dennoch sinnlich, wenn man bedenkt, was er sich für Summer ausdenkt.

Charlotte, Summers Freundin mit Hang zur Fetischszene zeigt der Violinistin die Szene. Sie nimmt das Leben leicht und hat Spaß. Gibt sich ganz ihren Bedürfnissen hin. Sie ist eher der Typ Mensch, in dessen Leben sich viel um Sex dreht.

Victor, ein Kollege von Dominik findet Summer von der ersten Begegnung an anziehend und wünscht sie in seinen festen Besitz. Er zieht Summer wirklich in dunkle Abgründe.

Richtig verlieren konnte ich mich in keinen Charakter. Man ist eher Zuschauer. Sicher hätte man da mehr machen könne, aber vielleicht war das auch so gewollt. Wer weiß, wie es mir am Ende der Trilogie damit geht.

Hintergrund: Volle Punktzahl. Bei jeder Szene merkte man dir Erfahrung des weiblichen Parts des Autorenduos. So wirkt das Ganze authentisch. Auch die Orte sind sehr detailliert beschrieben. Die Recherche war offensichtlich sehr gründlich.

Fazit:  Durch den Aufkleber auf dem Cover, der damit wirbt, dass man das Buch liebt, wenn man „Shades of Grey“ mochte,  drängt sich der Vergleich förmlich auf. Aber er hinkt. Für mich sind die Bücher zwei Paar Schuhe. Während „Shades of Grey“  in meinen Augen eine Liebesgeschichte ist, vermisse ich dies hier fast im kompletten Buch und finde eine Geschichte, in der es sehr viel heftigen Sex mit Praktiken gibt, die mich schlucken lassen. Ich habe einiges erwartet, aber nicht diese doch sehr starke Unterdrückung auf menschlicher Ebene. Sexuelle Praktiken und ihre Liebhaber seien dahingestellt, aber in dieser Geschichte geht es krass zu. Das stimmt zum einen nachdenklich, wenn man bedenkt, dass es sich um Insiderwissen handeln muss und durchaus echt sein kann. Zum anderen habe ich den Einblick in diese Welt genossen und mich gerne schocken lassen. Eine tiefe Liebesgeschichte sucht man vergebens, wenn man mich fragt. Jedoch erahnt man auf den letzten Seiten für die Folgebände eine tiefere Entwicklung in diese Richtung. Für sanfte Gemüter würde ich „Shades of Grey“ empfehlen. Wer aber neugierig und etwas von einem Voyeur in sich hat, der wird seinen Spaß an „80 Days“ haben. Auch wenn es nur vier Punkte sind, hat die Geschichte immer noch diesen Kick und Reiz des Verruchten. Wie auch bei „Shades of Grey“ musste man weiterlesen. Ich freu mich schon in der Fortsetzung weiter schockiert zu werden und bin sehr neugierig, was aus Dominik uns Summer wird.

 

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Monatsrückblick Oktober

November 5

Der Oktober war aufregend, weil er ganz im Zeichen der Frankfurter Buchmesse stand. Ich habe dort viel erlebt und eine ganze Reihe Blogger kennengelernt. Das war total schön, alle mal in natura zu erleben. Außerdem konnte ich mit Danny mal wieder superviel quatschen und hatte anstrengende, aber auch sehr angenehme drei Tage Urlaub.





Gelesen habe ich „Das letzte Zeichen“ und „Lost Girl“. Angefangen habe ich zur Zeit „Lost Land–Die erste Nacht“ und „80 Days“.

Leider war „Das letzte Zeichen“ nicht so toll für meinen Geschmack und es wird wohl bei Teil 1 der Trilogie bleiben. „Lost Girl“ hat mich hingegen total überzeugt. Ein so wunderschönes Buch, was sehr zum Nachdenken anregt. „Lost Land–Die erste Nacht“ habe ich zur Hälfte durch. Eigentlich eine Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen kann, aber dann bekam ich „80 Days“, was mich dann nach dem Anlesen der ersten Seiten, doch wieder sehr eingenommen hat. Also lese ich gerade parallel. Zombies vs. Erotik scheint mir abwechslungsreicher nicht sein zu können.



Gehört habe ich „Ascheherz“ und momentan „Marsmädchen“.


„Ascheherz“ war eine tolle Idee. Mir hat es im Grunde gut gefallen, aber total überzeugt hat es mich auch nicht. Bei „Marsmädchen“ hingegen habe ich bisher sehr gelacht. Die Art und Weise der Erzählung und der Sprecherin bei der Umsetzung ist wirklich toll. Ich bin gespannt, was noch alles passiert.

Geschrieben habe ich leider gar nichts. Das ist momentan auch nicht wirklich möglich, da ich mit Interviews und Bloggeburtstag beschäftigt bin. Aber die Geschichte ist trotzdem ständig präsent und in meinem Kopf springen eine Menge Szenen und Ideen herum.

Alles in allem war der Oktober aufregend, spannend und ereignisreich. Leider habe ich immer noch nicht Zeit und Lust gehabt, mich der Archivseite zu widmen, damit sie endlich vernünftig gestaltet ist. Das muss auch wohl erst warten, denn es folgen noch einige Interviews und am 16. 11. feiere nicht nur ich Geburtstag, sondern der Blog auch. Dazu wird es eine Schnitzeljagd durch die Artikel geben, die euch zu Buchgewinnen führen. Es wird also noch einiges passieren im November.

Für den November wünsche ich uns einen schönen Herbst. Nicht zu kalt, und vielleicht regnete es am 16. ja ausnahmsweise nicht. Außerdem wünsche ich allen viele Leseabende mit guten Büchern.

 

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