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Wow! Mir fehlen eigentlich die Worte. Was vor einem Jahr Premiere war, in Frankfurt verfeinert wurde, hat sich nun in Leipzig gefestigt. Man wird begrüßt und kommt ins Gespräch und ich habe mich das ein oder andere Mal gefühlt, als ob wir „dazugehören“ würden. Nach zwei einhalb Tagen Leipziger Buchmesse sind wir mit dem Gefühl nach Hause gefahren, als Blogger ernst genommen zu werden.

SAMSUNG DIGITAL CAMERANatürlich hatten wir auch wieder ein wunderschönes gemeinsames Wochenende und freuen uns schon auf das Nächste.

Unsere Reise stand zunächst im Zeichen des Schnees. Aus geplanten 4 Stunden wurden 7 Stunden Anreise. Keine Zeit um sich einzugewöhnen. Schnell das Gepäck in der Pension verstaut sausten wir auch schon zur Messe, um unseren ersten Termin nicht zu verpassen. Wir schauten ein bisschen herum und blieben zunächst beim Thienemann Verlag kleben, um sich auszutauschen und etwas über das Herbstprogramm zu erfahren. Die Ladys vom Verlag waren wie immer total nett und neben einem tollen Herbstprogramm, auf das ihr euch freuen dürft, war mein persönliches Highlight die Info, dass auch der dritte Teil von »Touched« in der Übersetzung liegt und im Frühjahr 2014 erscheinen wird.

SAMSUNG DIGITAL CAMERAMan verquatscht sich schnell und nachdem wir uns noch ein wenig umgeguckt hatten, trafen wir uns mit Daniela Kern von Arena. Die hatte aber auch noch einen Termin mit Arndt und Bianca von Literatwo, die wir so spontan kennenlernten. Zusammen sprachen wir vor allem über das neue Herbstprogramm. Da sind interessante Titel dabei und was mich sehr gefreut hat – es sind Einzeltitel. Der Messegong unterbrach unseren Plausch und man verabschiedete sich in den Donnerstagfeierabend.

Unser Abendessen bestand aus Nachos und Popkorn, denn Danny und ich haben uns »Rubinrot« im Kino angeguckt. Ich bin mit gemischten Gefühlen aus dem Kino gegangen. Wer eine richtige Buchverfilmung wie bei „Harry Potter“ oder „Herr der Ringe“ erwartet, wird enttäuscht werden. Der Film muss als eigenständiges Werk gesehen werden, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut.

Astrid-mit-JennyNach einem Frühstück in der Pension ging es auch schon wieder Richtung Messe. Wir haben ein wenig der Lesung von Janine Wilk gelauscht und uns kurz mit der Programmleitung von Thienemann unterhalten. Eben noch ein paar Fotos und ein Autogramm mussten wir auch schon weiter. Das erste Highlight des Tages wartete auf uns: Jennifer Benkau. Gemeinsam suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen und bei einem Kaffee haben wir fast eine Stunde mit Jenny geplaudert und Fragen gestellt. Was für eine nette und lustige Autorin.

Danach ging es weiter zum nächsten Highlight des Tages: Interview mit Kai Meyer. Ebenfalls eine Stunde plauderten wir. Sicher hätten wir noch länger geredet, wenn nicht schon der nächste Termin für Herrn Meyer anstand. Leider reichte die Zeit nicht mehr für ein gemeinsames Foto, obwohl wir es uns fest vorgenommen hatten.

Danny-und-JosieWeiter ging es zur Lesung aus ‚Göttlich: verliebt‘ mit Autorin Josephine Angelini. Fast eine halbe Stunde mussten wir anstehen, bis Danny ein Autogramm in ihr Buch bekam. Doch das Warten hatte sich gelohnt. Bei einem anschließenden gemeinsamen Foto mit der Autorin am Stand von Dressler, bot sich für Danny das absolute Highlight des gesamten Messebesuchs. Wir konnten ein spontanes Interview mit Josie führen. Auf Englisch wohlgemerkt. Ungefähr eine 3/4 Stunde lang haben wir uns über das Schreiben im Allgemeinen und der Göttlich-Reihe im Besonderen unterhalten, bevor es für die Autorin in Richtung LitCologne weiterging.

Einmal am Stand von Dressler, nutzten wir die Gelegenheit und stellten uns der Pressevertretung des Verlags persönlich vor.

Maggie-StiefvaterDieses Mal hatten wir dann Zeit nach Messefeierabend noch einen Mc Donalds zu suchen (herje, in was für Gefilde uns die Handynavigation geschickt hat) um noch was zu essen bevor wir uns zur „Nacht der jungen Belletristik“ aufgemacht haben  . Bettina Belitz war leider erkrankt und so las die Moderatorin aus »Linna singt« vor. Dieser Abend war einmalig, zumal Maggie Stiefvater beim Lesen auf dem Stuhl stand und so das Publikum sehr zum Lachen gebracht hat. Die Moderatorin wusste teilweise gar nicht, ob sie Übersetzen sollte oder nicht. Auch Jennifer Benkau hat mich so richtig hungrig auf »Dark Destiny« gemacht.

Der Samstag gestaltete sich dann sehr kurz. Gestärkt vom Frühstück ging es mit Sack und Pack wieder zur Messe, um dann gleich den Termin mit der Lektorin von FJB wahrzunehmen. Ebenfalls ein tolles und informatives Gespräch.

Bei einem Kaffee mit Herrn Rumler von der Literaturagentur Rumler, ließen wir unseren Messeaufenthalt ausklingen, bevor es wieder Richtung Heimat ging.

Es war ein wunderbares Messewochenende und ich freue mich schon auf die Frankfurter Buchmesse im Oktober.

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Leipziger Buchmesse 2013, 4.3 out of 6 based on 4 ratings Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail