Autor: Ann Brashares

Originaltitel: My Name is Memory

Übersetzer:  Sylvia Spatz

Erscheinungsdatum: 10. Juni 2013

ISBN-13: 978-3570585177

Verlag: carl’s books

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten

 

Klappentext:

 

Das Buch war mal nicht einer meiner typischen Coverkäufer, sondern gefallen mir einfach Geschichten total, in denen es um die Philosophie der Seelen geht und das gepaart mit einer Liebesgeschichte über mehrere Jahrhunderte hat einfach mein Interesse geweckt.

Daniel kann sich an alle Leben erinnern die er je gelebt hat und wird immer wiedergeboren.

Früh verliebt er sich in „Sophia“ zumindest hieß sie damals so, doch immer wieder steht ihnen etwas anderes im Weg, so dass sie niemals wirklich zusammen waren.

Jetzt heißt sie Lucy und Daniel erkennt ihre Seele sofort und möchte in diesem Leben endlich alles richtig machen.

Erster Satz: Ich lebe seit mehr als tausend Jahren.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Die Idee, dass manche Menschen sich an die früheren Leben erinnern ist bestimmt nicht neu, allerdings mochte ich die Beschreibungen was die Seele nach dem Tod macht und wie entschieden wird wo man als nächstes auf die Welt kommt.

Zwei Menschen, die sich immer wieder begegnet und nie richtig zusammen sein kann, erinnerte mich ein wenig an „Engelsnacht“ und auch da hat es mir schon gefallen, mitfiebern zu können ob es diesmal klappen wird.

Plot: Die Abfolge der Ereignisse war logisch konstruiert und eigentlich gut durchdacht. Ein wenig gestört hat mich, dass man sich gefühlt viel mehr in der Vergangenheit bewegt hat als die in den kurzen Szenen in der Gegenwart obwohl es ja eigentlich darum gehen sollte.

In der Gegenwart gab es teilweise Zeitsprünge von 2 Jahren, bei denen ich dann überhaupt nicht mitkam, was alles in Lucys Leben in der Zeit geschehen ist und alles ganz anders war.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt meinerseits war, dass wirkliche Spannung erst auf den letzten 60 Seiten entstand und der Rest mehr oder weniger vor sich hin plätscherte und nett zu lesen war.

Schreibstil: Mit dem Schreibstil von Ann Brashares habe ich mich Stellenweise wirklich schwer getan beim Lesen. In den Kapiteln, in denen Daniel über die alten Leben erzählt, war alles wunderschön beschrieben und detailreich geschmückt. Allerdings wenn die Geschichte wieder in die heutige Zeit springt wurde alles ein wenig einfacher und trister und lud nicht mehr ganz so zum Lesen ein.

Alles in allem war der Schreibstil von Ann Brashares aber wirklich angenehm zu lesen und zu verfolgen.

Die Geschichte wird in der dritten Person geschrieben und wechselt zwischen Lucy die ihr Leben weiterlebt und Daniel der meist über die vergangenen Zeiten philosophiert.

Charaktere: Lucy lebt in einer Familie, die nicht mehr ganz so heil ist, seitdem ihre Schwester Dana rebelliert hat und letztendlich gestorben ist.

In den meisten Situationen handelt sich für mich ganz verständlich aber manchmal habe ich echt gedacht, dass sie viel zu leichtgläubig ist und ich mich nicht so schnell von den Dingen überzeugen lassen würde ohne wirklich Fragen zu stellen.

Alles in allem ist sie glaube ich ein typischer Teenager aus der man aber noch ein bisschen mehr Persönlichkeit hätte rausholen können.

Daniel ist in diesem Leben von einer Mutter die Drogenabhängig war, geboren worden und lebte dann in einer Pflegefamilie.

Er lebt eigentlich mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart, was man auch daran merkt, dass er Lucy mit „Sophia“ anspricht anstatt mit ihrem richtigen Namen. Diese Eigenschaft kann ihm wirklich zum Verhängnis werden, aber ich kann schon verstehen, dass er so handelt und bin mir nicht sicher ob ich mich nicht genauso verhalten würde.

Ihm habe ich auf jeden Fall gegönnt und für ihn gehofft, dass nach so vielen Leben es endlich ein Happy End für die beiden geben wird.

Hintergrund: In den Kapiteln in denen Daniel von der Vergangenheit erzählt, hat man wirklich das Gefühl die Autorin hat wirklich gut recherchiert und weiß wovon sie schreibt. Sie erzählt von vielen Ländern die sich mit der Zeit stark verändert haben und auch das Verhalten passte zu den einzelnen Epochen. Einzig die Sprache war mir zu ähnlich an der heutigen, aber das lässt sich erklären, indem er ja aus seinen Gedanken raus erzählt und das für uns verständlich erzählt.

Fazit: Für mich hat die Autorin eine tolle Geschichte erschaffen in der es um zwei Seelen geht die nach vielen Jahrhunderten endlich ein gemeinsames Leben finden sollen. Ich denke alle, die damit leben können viele Hintergrundinformationen zu bekommen und dafür ein wenig auf Spannung verzichten können, werden auf jeden Fall spaß an der Geschichte haben. Anfangs hatte ich wirklich meine Schwierigkeiten aber mit der Zeit findet man wirklich gut in die Story rein und möchte alles wissen, was einmal passiert ist.

 

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Bewertung
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So nah und doch so fern, 2.5 out of 6 based on 2 ratings Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail