Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Ashes – Pechschwarzer Mond (Ashes 3.2)

Dezember 29

 
Ashes - Pechschwarzer Mond

Price: EUR 17,99
 


Autor:  Ilsa J. Bick

Originaltitel:  Monster

Übersetzer:  Robert A. Weiß, Naemi Schuhmacher, Sonja Schuhmacher, Gerlinde Schermer-Rauwolf

Erscheinungsdatum: 12. September 2013

ISBN-13:  978-3863960636

Verlag:  Egmont INK

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten

Klappentext:

 

Obwohl Teil drei von Ashes bei mir noch ganz gut gewertet wurde, musste ich mich zu dem Abschlussband regelrecht aufraffen. Im Nachhall war mir Teil drei zu sehr von spritzender Gehirnmasse geprägt. Trotzdem wollte ich endlich wissen, wie es ausgeht und habe diese Reihe beendet. Leider bin ich etwas unbefriedigt, obwohl ich nicht sagen kann, dass die Geschichte schlecht war. Sehe ich jedoch Teil 3.1 und 3.2 als ein Buch, wie es im Original ist, empfinde ich es als zu langatmig. Keine Frage Frau Bick schreibt toll, aber ich habe erst mal genug davon. Trotzdem werde ich sie mir als Autorin merken.

Alex kämpft mit dem Monster in ihrem Kopf. Ständig ruft es sie und möchte mit aller Macht in den Vordergrund. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren undefinierbaren Gefühlen zu Wolf und der Sehnsucht nach Tom. Alles läuft auf ein Finale in Rule zu. Tom möchte die Kinder vor Finn und seiner Armee von Veränderten bewahren und setzt dabei sein eigenes Leben aufs Spiel. Werden sich Tom und Alex schlussendlich finden?

Erster Satz: Sein Verstand setzte fast aus.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 5.2/6 (1 vote cast)

Idee:  Die neuen veränderten Veränderten ins Spiel zu bringen ist einerseits gut, andererseits habe ich mich gefragt: Warum? So ganz konnte ich das nicht nachvollziehen und auch der Idee dementsprechend eher wenig abgewinnen.

Plot:  Ich muss einfach ein bisschen dazu auch einen Blick auf Teil 3.1 haben, den erst in der Gesamtbetrachtung macht der Plot für mich Sinn. Etwas ist mir jedoch aufgefallen: Trotz der Kürze des Erscheinungstermines der Abschlussbände, war es nicht so einfach, in die Geschichte hineinzufinden. Aber Frau Bick springt wie gewohnt in den Perspektiven der Figuren und hinterlässt solche Cliffhänger, dass man gezwungen ist die Seite umzublättern um weiterzulesen. Ich bin allerdings schon nach drei Büchern von den Handlungsträngen sehr erschlagen gewesen und auch wenn im Finale alles zusammenkommt, hätte ich mir einen strafferen Plot gewünscht. Zu viele Details und Gedankengänge. Zu viel Handlung die dann leider zum Schluss doch noch viel zu viele Fragen offen lässt. Einerseits fand ich das Ende gut. Interessant, mal was anderes und eher unerwartet. Andererseits ärgere ich mich darüber, weil ich immer noch meine, da müsste noch was kommen. Vielleicht noch mal eine Kurzgeschichte?

Schreibstil:  Eigentlich muss ich mich nicht mehr dazu äußern, wenn ihr meine anderen Rezensionen zu der Reihe gelesen habt. Keine Frage: Lisa J. Bick hat einen tollen Stil. Mitreißend, packend, beängstigend plastisch brutal. Das kann sie eindeutig. Mich würde auch mal eine andere Seite von ihr interessieren, denn obwohl sie gut schreibt, habe ich genug von Blut, Hautfetzen und hervorstehenden Knochen. Zum Glück liegt im Abschlussband der Fokus wieder etwas mehr auf der Handlung.

Charaktere:  Alex macht noch mal eine Entwicklung durch, bedingt durch das Monster in ihrem Kopf. Ich habe nicht unbedingt damit gerechnet, aber es hat mir gefallen, dass die Autorin darauf bewusst mehr eingegangen ist. Ich finde gut, das Chris, Ellie und Tom zusammen mit Alex die zentralen Handlungen dargestellt haben. Es wirkte so strukturierter und man war mehr bei der Figur, als in dem Vorgänger-Buch.

Hintergrund:  Auch hier kann ich nur wiederholen: Die Autorin setzt ihr fundiertes Wissen perfekt ein.

Fazit: Ich habe es geschafft. Endlich. Das war mein erster Gedanke beim Zuklappen des Buches. Zum Glück etwas besser als Teil 3.1, aber an die ersten beiden Bände, vor allem dem Auftakt kommt es nicht ran. Wurde der erste Band noch sehr durch die Geschichte von Alex und Tom getragen, hat diese sich über die Reihe meiner Meinung verloren. Im Abschluss taucht sie wieder auf, aber zu viele andere Figuren und Handlungen lagen dazwischen. Aber das ist Geschmackssache und als Endzeitromanserie kann ich nur sagen, dass sie gut ist. So sehr ich mich auch durch die letzten beiden Teile etwas gequält habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als gut zu werten.

Für alle, die Endzeit lieben, es brutal und blutig lieben und mal ein bisschen Aufklärung in Sachen Waffen haben möchten.

 

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Schlüsselherz

Dezember 28

 
Schlüsselherz

Price: EUR 14,90
 

Autor:  Liv Abigail

Erscheinungsdatum: September 2013

ISBN-13:  978-3864432170

Verlag:  Sieben Verlag

Broschiert: 244 Seiten


Klappentext:


 

Hinter Liv Abigail verbirgt sich Jennifer Benkau, was für mich allein schon Grund genug war, dieses Buch zu lesen. Der Titel, „Schlüsselherz“, deutete für mich  auf eine stempunkig angehauchte Geschichte hin. Der Reiz im Steampunk war bei mir schon immer da und kann man ein Buch mit so wunderschönem Cover liegen lassen?
Cera, die wundervolle Puppe, die dazu geschaffen wurde mit Tanz zu verzaubern, sorgt sich um ihre verschwundene Freundin. Sie heuert den Buchhändler Valender an, der eher in die Rolle des Detektivs hineinschlittert. Der wiederum hat sein eigenes Geheimnis: Einen Vater, der gegen alle „Magischen“ hetzt und nicht weiß, dass sein Sohn selbst diese besondere Fähigkeit hat. Valender ist verzaubert von Cera, die ebenfalls Gefühle für ihn empfindet. Doch sie ist eine Puppe und muss jeden Tag zu ihrem Besitzer zurück, um das ihr Uhrwerk aufziehen zu lassen. Werden sie Ceras Freundin finden und selbst zueinander?

Erster Satz: London hüllte sich in Grau und versteckte sich im schräg fallenden Regen wie hinter Schraffierungen von Bleistiftstrichen.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 4.4/6 (1 vote cast)

Idee: Steampunk gepaart mit Krimi und Liebe. Ungewöhnlich, aber umso mehr interessant. Die Liebe zwischen einer Puppe und einem Menschen gibt den gewissen Romeo und Julia – Touch. Sehr gute Idee.

Plot:  Ich fühlte mich eine ganze Zeit sehr verloren und dachte schon, mir würde das Buch überhaupt nicht gefallen. Allerdings stellte sich zum Schluss alles als genau richtig heraus. Die Verstrickungen und Wirrungen, die schlussendlich zueinander finden und alles Auflösen sind gut gewählt.

Schreibstil:  Ich finde man liest Jennifer Benkau absolut heraus. Sicher ist der Stil etwas anders,  aber man liest es ebenso gerne, wie ihre anderen Werke. Detailverliebt, aber nicht auf die nervige Art, mit einem besonderen Witz und Charme.

Charaktere:  Cera ist eine liebenswürdige, aber auch toughe Puppe. Sie ist in meinen Augen gut aufgearbeitet. Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber leider konnte ich sie nicht so ins Herz schließen wie andere Charaktere aus der Feder von Jennifer Benkau. Sicher ist Cera besonders durch ihre Eigenständigkeit. Am Beginn merkt man ihr die Puppe sehr an, z. B. durch das Stellen eines Rädchens, um zu erröten. Das verliert sich im Laufe der Handlung  und Cera wirkt so etwas zu menschlich.

Valander war lange auch nicht der Typ, mit dem ich Kaffee trinken würde, aber ich finde seine Details sehr ausgeklügelt. Ein eher verschrobener zurückhaltender Buchhändler entfaltet seine wahre Bestimmung zum Detektiv. Und nicht nur das, auch die Liebe zu Puppe Cera verändert ihn.

Hintergrund:  Ich fand die ganze Szenerie toll. Ich mag dieses Victorianische und die Dampfsachen und Automaten. Das was mich allerdings gestört hat, war das Jahr. Ich konnte der Geschichte 2012 nicht abnehmen. Dabei fand ich es gut, wie Modernes unserer heutigen Zeit in dieses Steampunksetting gebracht wurde. Leider bekam ich die Jahreszahl während des Lesens nicht aus dem Kopf.

Fazit: Steampunk mit dem ich gekämpft habe, das lag zum einen an dem für mich nicht ganz passendem Setting in heutiger Zeit, zum anderen wurde ich mit Cera nicht wirklich warm und fühlte mich im Plot erst verloren. Ansonsten eine tolle Geschichte. Für mich mal was anderes.

Für jeden, der Jennifer Benkau mag und gerne mal Steampunk kennenlernen möchte.

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„Aktion Stempeln“ – Dezembersammelpost

Dezember 17

Aktion-Stempeln

Die erste Runde hat mir super gefallen und auch die zweite scheint vielversprechend. Bedingt durch Krankheit kommt der Post später und ich muss gestehen, dass ich selbst noch nicht alle Artikel anschaun konnte. Deshalb mag ich auch noch kein Gesamtfazit ziehen. Ich hoffe niemanden in diesem Post vergessen zu haben, sonst seht es mir nach und meldet euch. ;-)

Ich möchte mich bei allen bedanken die mitgemacht haben und freue mich jederzeit über „Anfänger“ und „Wiederholungstäter“

Wie war die Aktion für euch? Bleibt ihr dabei oder kommt neu dazu?

Und hier nun die Links der teilnehmenden Blogs mit ihren Beiträgen:

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Stempeln-Rückschau auf Dezember 2011

Dezember 10

Aktion-Stempeln


Aus einem spontanen Gedanken während einer Facbook-Diskussion enstanden, starte ich heute mit der „Aktion Stempeln“. Wer

Die „Aktion Stempeln“ geht in die zweite Runde. Dabei werde ich ein Jahr zurück in den Dezember 2011 schauen. Wer über die Aktion genaueres wissen möchte, schaut bitte hier nach: http://aislingbreith.de/2013/10/28/aktion-stempeln/

Der Dezember war der Monat, indem ich zum ersten Mal angefangen habe zwei Bücher gleichzeitig zu lesen. Im Endeffekt hat Delirium über House of Night 6 gesiegt, aber der Auftakt dieser tollen Dystopie-Trilogie hat mich ins neue Jahr begleitet und ist erst im Januar dran.

Tatsächlich hatte ich vergessen im Klinsch mit den beiden Bücher gestanden zu haben. House of Night habe ich nie beendet und werde es auch nicht. Zu viele Fortsetzungen und wirklich toll finde ich die Serie nicht mehr.

So muss ich feststellen, dass ich so richtig nur ein Buch gelesen habe und das war gleichzeitig Abschluss einer Trilogie, die ich eventuell noch mal lesen werde.

Mit einem Klick auf das Cover geratet ihr zur  Rezension!

 Habt ihr das Buch gelesen? Könnt ihr euch erinnern oder seit ihr ganz anderer Meinung?

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This is what we love – Literaturtipp 3

Dezember 8

TIWWL-Literaturtipp

 

Zum dritten Mal ist es soweit und ich freue mich, dass ich wieder für „This is what we love“ einen Literaturtipp schreiben darf. Die Seite birgt ein Lifestylemagazin mit vielen Artikeln und Tipps.

Waren es sonst eher die Dystopien überrascht es mich selbst euch dieses Mal eine neue Reihe vorzustellen, obwohl ich diese eigentlich meiden wollte. Aber ich war neugierig und wurde nicht enttäuscht:

 

 

Wer Geister liebt und Lust auf einen Pageturner hat, fährt gut mit diesem Buch.

 

Hier findet ihr die Rezension: „The Legion – Der Kreis der Fünf“

 

Wer das Buch kaufen möchte, sollte unbedingt mal nachschauen, ob hier vielleicht aktuell ein passender Gutschein zu finden ist: deals.com

 

Und während ihr auf die Zusendung des Buches wartet, könnt ihr hier solange die Artikel lesen und stöbern:

 

 

TIWWL-Logo

 

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The Legion – Der Kreis der Fünf

Dezember 8

 
 


Autor:  Kami Garcia

Originaltitel:  The Legion 1 – Unbreakable

Übersetzer:  Eva Müller-Hierteis

Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2013

ISBN-13:  978-3570162705

Verlag:  cbt

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Klappentext:

 

Eigentlich wollte ich keine neue Reihe anfangen, zumal ich noch nicht mal die „Sixteen Moons“ beendet habe, aber „The Legion -Der Kreis der Fünf“ hörte sich zu interessant an und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Genau so eine Geschichte brauchte ich. Mysteriös, gespickt mit ein bisschen Liebe.

Kennedy wird wieder Willen ein Mitglied der Legion. Jared und Lukas, die Zwillinge, die sie vor einem Rachedämon retten, offerieren ihr eine unglaubliche Geschichte: Ihre Mutter wurde von dem Dämon getötet, da diese ein Mitglied der Legion war. Im Gegensatz zu Kennedy scheinen alle anderen Legionsmitglieder mit dem Wissen darum aufgewachsen zu sein. Vor langer Zeit machten ihre Vorfahren zusammen mit den Vorfahren der anderen Mitglieder einen Fehler bei einer Dämonenbeschwörung, woraufhin dieser freigelassen wurde. Der Rachedämon „Andras“ macht seit jeher Jagd auf sie, aber auch die toten Legionsmitglieder in deren Fußstapfen die Jugendlichen rund um Jared und Lukas treten, machen es den Jugendlichen mit einem Rätsel nicht leicht.

Erster Satz: Als meine bloßen Füße in die feuchte Erde einsanken, bemühte ich mich, den Gedanken an all die Toten zu verdrängen, die unter mir begraben lagen.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee:  Geister, ein rätselhafter Zylinder und ein alter Geheimbund. Ja, das ist ein Stoff für mich. Dazu eine Liebesgeschichte für den romantischen Touch. Sicher nichts innovativ Neues, aber in der Kombination wunderbar spannend gemacht.

Plot:  Gleich zu Anfang gibt es einen übersinnlichen Einstieg und sogar Kennedys Mutter erlebt man lebend. Da meint man jetzt geht es gemächlich weiter, schon tauchen zwei smarte Zwillinge auf und retten das Mädchen. Schnell wird man in alles Weitere reingeworfen, Infodump findet man jedoch nicht. Man könnte den Plot hier und da als zu konstruiert bezeichnen, was mich jedoch nicht gestört hat. Sicher hätte man viel mehr daraus machen können, aber so kommt bei einem angezogenen Tempo keine Langeweile auf. Eine Geschichte, die einen mitzieht und das Buch nicht aus der Hand legen lässt,  in einem wohldosierten Wechsel von Rasant und Langsam. Doch Obacht! Der Cliffhänger am Schluss ärgert, zumindest wenn man bedenkt jetzt so lange auf die Fortsetzung warten zu müssen.

Schreibstil:  Kami Garcia hat mir mit ihrer Kollegin schon gefallen. Es ist kein herausragender Stil, der die Autorin einmalig macht, aber die Seiten fliegen dahin und man hält sich nicht an komplizierten Formulierungen fest. Dabei ist die Sprache nicht nur in den Dialogen locker leicht. Sehr sympathisch auch wieder die Perspektive des Icherzählers in der Vergangenheitsform.

Charaktere:  Im Allgemeinen könnten die Figuren mehr Tiefe aufweisen, aber in Anbetracht der Kürze der Geschichte, hat Kami Garcia die wichtigen Charakterzüge wunderbar herausgearbeitet.

Stellenweise hatte ich meine Probleme, Jared und Lukas auseinanderzuhalten, was ärgern kann, aber bei Zwillingen nur authentisch ist. Irgendwie war es zu erwarten, dass sie dennoch ungleich sind. Lukas, der zuvorkommend und ausgeschlossen ist, im Gegensatz Jared, der irgendein Geheimnis verbirgt, unnahbar wirkt und sich hemmungslos in Kennedy verliebt.

Kennedy ist ein, für dieses Genre, recht stereotype Figur, wäre da nicht ihr fotografisches Gedächtnis. Eine Idee, wie ich finde, die richtig gut ist. Ich kann ihre raschen Gefühle zu Jared jedoch nicht ganz nachvollziehen. Er ist toll, keine Frage, aber da hätte etwas mehr sein könne, was beschreibt, wie sie sich verliebt, die Kleinigkeiten, die das Gefühl aufbauen. Man weiß von der ersten Begegnung, dass etwas zwischen den beiden laufen könnte, da hätte ich mir etwas mehr Rätseln gewünscht. Nicht, dass ich ein Fan von Dreiecksbeziehungen bin, aber bei eineiigen Zwillingen, bietet sich so etwas an und wäre für mich plausibel gewesen. Schließlich kann es das Äußere nicht sein, dass allein überzeugt.

Besonders die Nebenfiguren machen mir Lust auf mehr. Alara, die man so ganz falsch einschätzt und einen schönen Gegenpart zu Kennedy bringt. Vor allem aber Priest, den 15-jährigem Bastler, der mich an McGyver erinnert oder an Mr T. Er ist richtig klasse.

Hintergrund:  Was mir schon bei „Sixteen Moons“ gefallen hat, trifft auch auf diese Geschichte zu. Kami Garcia vermag Mythen, Voodoo, Geister und Co. in die Realität zu holen und miteinander zu verknüpfen. Sicher könnte ich kritisch sein, ob diese Jugendlichen schon so taff sind, aber möchte ich gar nicht. In meinen Augen hat die Autorin all ihre Elemente wunderbar zusammengebracht, jedem Charakter seine Story gegeben und eine tolle Geisterwelt geschaffen. Bei den gruseligen Szenen kommt Gänsehaut auf. Die Stimmung ist düster und die Räselaufgabe gut eingefügt und verstrickt.

Fazit: So einfach und dennoch total spannend. Ein Pageturner, den ich in dieser Art nicht erwartet habe. Ich bin so froh, mit dieser Reihe angefangen zu haben, und freue mich schon, wenn Kami Garcia mich in der Fortsetzung wieder das Gruseln lehrt.

Für alle, die Geister mögen,  tolle Nebenfiguren lieben und ebenso gerne rätseln um sich zum Schluss überraschen zu lassen.

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