Autor: Jeri Smith-Ready

Originaltitel: Generation Ghost 1 – Untouchable

Übersetzer: Katarina Ganslandt

Erscheinungsdatum: 9.12.2013

ISBN-13: 978-3570401958

Verlag: cbj

Taschenbuch Ausgabe: 384 Seiten

Klappentext:

 

Ich lese sehr gerne Bücher über Geister und Menschen, die mit ihnen kommunizieren können. So bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und auch wenn sich der Klappentext ein wenig kitschig anhörte, wollte ich dem Buch eine Chance geben.

Aura ist das erste Kind, das nach dem sogenannten Shift geboren ist. Der Shift hat bewirkt, dass alle neugeborenen Kinder Geister sehen und mit ihnen sprechen können. Nachdem Auras Freund Logan mit seiner Band einen Plattenvertrag angeboten bekommt, möchte sie ihn nicht verlieren und mit ihm schlafen, aber so weit kommt es nicht, denn Logan stirbt kurz vorher. Es beginnt für Aura eine Zeit des Schmerzes und der Demütigung, denn die Nacht wird sowohl von allen anderen Partygästen, wie auch für einen Prozess, bis in das kleinste Detail aufgerollt.

Erster Satz: „Du kannst mich hören, nicht wahr?“

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 4.8/6 (1 vote cast)

Idee: Die Idee hinter der Geschichte mit den Geistern fand ich unheimlich interessant. Es gibt zwei verschiedenen Arten von Geistern, die die nichts anfassen können und noch ihren inneren Frieden finden können und zum anderen Schatten, die allen „Post Shiftern“ Schmerzen zufügen, so dass ihnen schlecht wird.

Plot: Anfangs wurde man ein wenig mit Informationen überschüttet und ich musste für mich selbst alles einordnen, aber nachdem der erste Erguss vorüber war konnte ich mich ganz in die Geschichte fallen lassen.
Durch einige Überraschungen, die über das ganze Buch verstreut waren, blieb es immer spannend und abwechslungsreich, was mich schon auf den zweiten Band fiebern lässt.

Schreibstil: Jeri Smith-Ready konnte mich mit ihrem Stil auf jeden Fall an den Seiten fesseln. Die Dialoge waren zwar recht einfach und kurz gehalten, aber die Wortwahl passte zu den 16 bis 17 jährigen Charakteren. Das Buch wird komplett aus Auras Perspektive geschildert, wobei man Aura zwar sehr gut kennen lernt, mir dennoch einige Informationen zu den anderen Charakteren fehlten.

Charaktere: Aura war als Protagonist ganz überzeugend. Durch ihre Fähigkeit Geister zu sehen, kann sie nach dem Tod ihres Freundes Logan nicht richtig damit abschließen und Verhält sich anderen gegenüber nicht ganz fair.
Ihren Drang nach Klarheit über ihren Vater und wieso gerade sie die erste ist, die nach dem Shift geboren wurde, kann ich gut nachvollziehen und hoffe sie erhält im zweiten Band noch mehr Informationen.
Logan war mir das ganze Buch über sehr unsympathisch. Er hatte eine sehr selbstdarstellerische Art und benötigte selbst nach seinem Tod noch alle Aufmerksamkeit seiner Familie und Freunde, sodass ihnen es sehr schwer fällt Abschied zu nehmen und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Zachary dagegen mochte ich vom ersten Augenblick an. Er verströmte eine unheimliche vertrauenswürdige Art und drängt Aura zu nichts. Dass er das letzte Kind ist, das vor dem Shift geboren ist wirft natürlich auch einige Fragen auf und ich hoffe sie werden bald beantwortet.
Das Beziehungschaos zwischen Aura, Logan und Zach hätte ich als Leser nicht unbedingt gebraucht und es wurde mit der Zeit ein wenig anstrengend.

Hintergrund: Man konnte dem Buch anmerken, dass die Autorin viel Zeit damit verbracht hat, über die bestehenden Steinkreise wie z.B. Stonehege oder Newgrange zu recherchieren, die auch vor unseren Forschern noch sehr viele Inform ationen geheim halten.

Fazit:Alles in allem konnte mich das Buch fesseln und mir am Ende durch einen kleinen Cliffhänger das Gefühl geben, dass ich sofort weiter lesen möchte. Die Geschichte ließ sich gut weg lesen und mit den Charakteren konnte ich mich gut identifizieren. Ich kann guten Gewissens das Buch weiter empfehlen und freue mich schon auf den Folgeband.

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Bewertung
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Aura – Verliebt in einen Geist (Aura 1), 5.0 out of 6 based on 1 rating Abonnieren Sie Aisling Breith per E-Mail