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„Aktion Stempeln“ Maisammelpost

Mai 20

Aktion-Stempeln 

Die „Aktion Stempeln“ im Mai 2014. Es war wieder einiges dabei, was ich nicht kannte. Bei manchen Büchern ging es mir ähnlich wie euch. So zum Beispiel „Gebannt“ und „Göttlich verloren“ Ich habe beides als Hörbuch gehört. Bei „Göttlich verloren“ weiß ich ganz genau warum ich es nicht mehr im Kopf habe, weil es einfach nicht mein Ding war und zu viel griechische Mythologie. Bei „Gebannt“ verstehe ich es nicht. In meiner Erinnerung weiß ich, dass es ganz toll war und ich gerne weitergehört hätte, wenn es das Hörbuch schon gegeben hätte. Da werde ich wohl, sobald alle drei teile raus sind, noch mal von vorne anfangen.

Wie war die Aktion für euch? Bleibt ihr dabei oder kommt neu dazu?

Und hier nun die Links der teilnehmenden Blogs mit ihren Beiträgen:

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Ach wie gut, dass niemand weiß …

Mai 15


Broschiert: 400 Seiten   

Autor: Alexa Henning von Lange

Verlag: cbt

ISBN-13: 978-3570162842

Erster Satz: „Los! Raus mit dir! Du hast lange genug depressiv rumgesessen.“

Romeo und Julia Geschichten liebe ich grundsätzlich und wenn es gut gemacht ist, wird man das Thema auch nicht leid. Deshalb habe ich zu „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ gegriffen. Ich bin wirklich ohne große Erwartungen heran gegangen. Sicher denkt man bei dem Klappentext auch sofort an Bad Boys und an West Side Story. Natürlich hatte es zudem seinen Reiz, eine deutsche Autorin zu lesen, die sich diesem Thema widmet. Doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen.

 

 

Idee: Die Idee ist nicht neu, was nicht tragisch ist, aber das ist der Grund, warum man hier nicht viele Punkte geben kann. Arm und reich, Romeo und Julia. Wenn es wenigstens innovativ interpretiert wäre, aber so eben wirklich nicht herausragend.

Plot: Auch hier empfinde ich den Aufbau als ganz klassisch bei diesem Thema. Der Anfang ist mir etwas zu schnell und auch die Auflösung am Ende rennt ein wenig. Der Großteil der Handlung bezieht sich auf Sinas schwankende Gedanken und ihre Unsicherheit. Die Geschichte beinhaltet so viel Potenzial, was man viel mehr hätte ausschöpfen können. So war die Schwarz-Weiß-Malerei zu plakativ. Sicher war es von der Autorin so gewollt, aber mir sprang es zu sehr ins Auge. Es kann aber sein, dass dies von der Zielgruppe anders gesehen wird.

Schreibstil: Geschrieben in der Ich-Perspektive ist eine Story in meinen Augen ja immer mit einem Pluspunkt versehen. Ich kann auch nicht behaupten, dass der Stil schlecht ist, aber dennoch hat es mich nicht so gepackt. Der Lesesog blieb aus. Dabei wurde das Setting sehr gut dargestellt und das ist etwas, was ich sehr mag. Als Leser konnte ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen und ich denke, dass es sehr nah an das herankommt, was Alexa Henning von Lange im Kopf hatte.

Charaktere: Zum einen ist Sina altersentsprechend, was ihre Freundinnen oder Verhalten angeht, zum anderen ist sie aber in vielen Gedankengängen schon zu alt. Manche Situationen reflektiert sie mir zu stark. In anderen Szenen ist ihr Handeln nicht nachvollziehbar.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Warum z. B. hat sie ihr erstes Mal so plötzlich mit jemandem, den sie eigentlich nicht kennt und hat mit ihrem Exfreund, mit dem sie ewig zusammen war, nicht geschlafen? Warum fährt man in das gefürchtetste Viertel der Stadt um seine Vespa abzuholen, obwohl es beim ersten Besuch schon gefährlich brenzlig war?

Ich würde von einem Mädchen in ihrem Alter anderes erwarten. Leider hat sie mich irgendwie kalt gelassen. Wer in solch reichen Verhältnissen als eines der beliebtesten Mädchen an der Schule aufwächst, wechselt seine Meinung nicht von heute auf Morgen. Man ist zwar sprunghaft, aber Sina wirkte zunächst auf mich so, dass sie sich in ihrem Leben wohlfühlte. Wieso sollte sie plötzlich an der Sichtweise ihrer Eltern zweifeln, wenn sie es bisher nicht tat. Ihre jüngere Schwester war da schon glaubwürdiger, weil die schon von jeher anders war. Trotz Ich-Perspektive konnte ich also nicht mit der Hauptprotagonistin verschmelzen.

Noah ist ein eher sanfter Bad Boy. Einer, den man nicht erst zähmen muss. Natürlich fährt er das obligatorische Motorrad und dreht krumme Dinger. Er hatte was, aber leider war auch er mir zu wenig präsent. Ich konnte die plötzliche Verliebtheit Sinas nicht nachvollziehen. 

Insgesamt waren mir die Charaktere zu stereotyp und glatt. Da fehlte Tiefe. Die Mutter typisch oberflächlich neureich. Der Vater strenger Staatsanwalt. Die Freundinnen gekünstelt. Leider kamen die Figuren an mich nicht ran.

Hintergrund: Das ganze Setting war mir auch hier zu viel Schwarz und Weiß. Was mich gestört hat, dass immer vom Viertel jenseits des Kanals gesprochen wurde. Es war nicht klar in welcher Stadt es spielt, was nicht weiter schlimm ist, aber man hätte den Vierteln Namen geben können. Der Stadt ein Eigenleben geben können. So gibt es da nur die Brücke, die die Welten trennt und in „Gangsterviertel“ wird sich jedes Klischees bemüht. Das Villenviertel empfand ich da authentischer. Insgesamt hätte man mehr daraus machen können. Etwas weniger von Sinas Gedanken und dafür mehr Szenen, um den Protagonisten einen Grund für den Sinneswandel zu geben. Noahs Motive wurden viel zu wenig abgehandelt. Es fühlte sich eher nach einer passiven Behandlung des Themas an.

Fazit: Ein nicht neues, aber gutes Thema was in meinen Augen unbefriedigend umgesetzt wurde.  Ein eigentlich schöner Schreibstil, der mich mehr gepackt hätte, wäre mehr Arbeit in Charakterentwicklung und Hintergrund geflossen. Mag es daran liegen, dass ich nicht mehr der Zielgruppe entspreche, kann ich dennoch nur sagen, dass es ganz nett war.

Für alle, die der Zielgruppe entsprechen oder weniger kritisch an dieses Genre herangehen.

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Plot
Schreibstil
Charaktere
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Die Bestimmung – Letzte Entscheidung (Die Bestimmung 3)

Mai 13


Gebundene Ausgabe:
512 Seiten

Autor: Veronica Roth

Übersetzer:   Petra Koob-Pawis

Verlag: cbt

ISBN-13: 978-3570161579

Originaltitel: Divergent 3 – Allegiant

Erster Satz: Ich gehe in meiner Zelle im Hauptquartier der Ken auf und ab, ihre Worte hallen mir noch in den Ohren.

„Die Bestimmung“ – zu dieser Trilogie habe ich ein besonderes Verhältnis. Der erste Teil wurde mir damals bei Twitter so oft genannt, dass ich tatsächlich zur englischen Ausgabe griff, da es auf deutsch noch nicht erschienen war. Teil zwei habe ich dann auf deutsch gelesen. Eine Umstellung wegen der Fraktionsbezeichnungen, aber das hatte der Fortsetzung keinen Abbruch getan. Der erste Teil ist definitiv immer noch der Beste und der letzte Teil wohl der Umstrittenste. Es ist jetzt ein paar Tage her, dass ich das Buch gelesen habe und dieses Mal war es wieder anders, da die ganzen Trailer zum Film den Charakteren jetzt ein konkretes Bild gaben. Mich haben Shailene und Theo total überzeugt und sich Theo während des Lesens als Four vorzustellen ist natürlich klasse. Ich finde den Abschluss der Trilogie gut, das mal vorab, denn ich bin selbst gespannt, ob dies auch die Bewertung wiederspiegelt.

 

Idee: Die Grundidee zu den ganzen Hintergründen der Geschichte, die in diesem Teil behandelt werden lässt mich gespalten zurück. Vom Ansatz her eigentlich etwas, was ich mag, allerdings nicht ganz logisch umgesetzt in meinen Augen.

Plot: Dieses Mal bedient sich Frau Roth eines Perspektivenwechsels. Ich mag das und finde es grundsätzlich für diesen Teil sehr gut, jedoch habe ich stets darauf geachtet ein Kapitel zu beenden bevor ich das Buch weggelegt habe, denn ansonsten konnte es passieren, das man glaubte Tris zu lesen anstatt Four. Das hätte klarer hervorstechen können, allerdings bringt es vom Handlungsablauf an sich ein spannendes Element. Insgesamt hat der Plot hier und da Wiederholungen, die ich aber nicht so sehr unangenehm empfand. Sicher gab es Momente, bei denen ich dachte, dass es nun auch schneller voran gehen könnte, aber ich hatte dennoch Langem mal wieder einen richtigen Lesesog bei diesem Buch. Das lag nicht zuletzt an dem umstrittenen Ende, das ich auch endlich kennen wollte.

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Ich nenne es das „Altruan-Ende“. Es passt absolut zu Tris, wenn man es auch nicht lesen möchte. Man fühlt sich als Leser zunächst verraten, nachdem man so lange mit dieser Person so viel erlebt hat. Nach einiger Zeit kann ich es nicht anders sagen, als dass es zwar nicht das erhoffte, aber dennoch gutes Ende ist. Was ich sehr gut fand, dass nach dem eigentlichen Schock noch einiges an Lesefutter vorhanden war, was ich unter Tränen gelesen habe. Ich mag es nicht, wenn Stories abrupt enden, und habe es lieber, zu erfahren, was aus den Figuren wird. Dies wurde mir erfüllt, wenn es mich auch unendlich leiden lassen hat.

Schreibstil: Entweder liegt es daran, dass ich den ersten Teil auf Englisch gelesen habe oder es ist tatsächlich so, das der Stil von Teil zu Teil nachlässt. Es ist aber nicht so, dass er schlecht wird. Ich meckere hier eher auf gehobenem Niveau. Nach wie vor ist Veronica Roth für mich eine Königin, wenn es darum geht so banale Berührungen an der Taille auf nackter Haut so spürbar zu schreiben, dass ich sofort mit der Prota tauschen möchte. Dennoch habe ich keine große Steigerung im Stil empfunden. Teilweise sogar eher einen Rückgang. Als ob die Luft bei Schreiben ausging. Trotzdem ein toller Stil, den man gerne lesen mag.

Charaktere: Ich finde jeden Charakter sehr gut gezeichnet. Vor allem Tris ist eine ausgereifte Hauptprotagonistin, die ich gerne begleitet habe. Ich verstehe jeden ihrer Gedanken, auch wenn ich nicht immer mit ihren Handlungen einverstanden war. Durch den Perspektivenwechsel bekommt man mehr Einsicht in Tobias Denken, aber da sich diese Wechsel nicht so stark unterscheiden kommt man nicht so nah an ihn heran, wie erhofft. Dennoch ist er ein Charakter mit vielen Facetten, was aber schon seit dem ersten Teil bekannt ist.

Gut gefällt mir immer wieder die Liebe zu den Nebencharakteren, die die Autorin offensichtlich hat. Bei jeder Figur wirkt es so, als sei sie so durchdacht wie die Hauptcharaktere. So eine Tatsache erfreut das Leserherz.

Hintergrund: Von dem Weltenaufbau war ich immer sehr begeistert. In diesem Teil verlässt man als Leser die Stadt und leider auch, zumindest in meinen Augen, den gut durchdachten Aufbau. Dass was als Informationen nun auftaucht, birgt so viel Potenzial, was leider aber nicht ganz überzeugt. Ich habe noch offenen Fragen und ich finde diese und jene Erklärungen zwar logisch, aber unrealistisch. Sicher, es ist eine Geschichte, aber hier funktioniert manches nicht. Dennoch in der Idee sehr gut.

Fazit: Trotz aller Kritik: Ich liebe diese Trilogie und sie landet definitiv auf meiner Liste der Bücher, die ich gerne ein zweites Mal lesen möchte. Die Begeisterung für das Fraktionensystem ist nach wie vor da. Meine Liebe zu den Hauptcharakteren nicht gebrochen. Und dass, obwohl die Autorin es dem Leser nicht einfach macht, über den Ausgang sachlich zu nachzudenken. Sicher polarisiert dieser Abschlussband wie kaum ein anderer. Sicher gibt es Schwächen, aber der Abschluss einer Trilogie ist immer so eine Sache. Im Nachhall finde ich es ein gelungenes Buch.

Für alle, die so oder so jede Reihe beenden und die vorhergehenden Teile schon mochten.

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„Aktion Stempeln“ Rückschau Mai 2012

Mai 10


Aktion-Stempeln

 

Dann wollen wir uns mal im Rahmen der „Aktion Stempeln“ dem Mai 2012 widmen. Wer über die Aktion genaueres wissen möchte, schaut bitte hier nach: http://aislingbreith.de/2013/10/28/aktion-stempeln/

Im Mai hab ich eine wunderbare Trilogie angefangen, die mir heute nach dem Abschluss ans Herz gewachsen ist. „Touched – Der Preis der Unsterblichkeit“ besticht nicht nur durch ein wundervolles Cover. Den Rest des Monats, habe ich mit dem dicken Wälzer „Zirkel“, dem ersten Teil der Engelsfors – Trilogie verbracht, der mich absolut überzeugt hat. Es gab auch einige Rezensionen von Danny, aber da ich die Bücher selbst nicht gelesen habe, werde ich diese mal aussen vor lassen.

Aber lest nun von den Trilogieauftakten, die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.


Mit einem Klick auf das Cover geratet ihr zur  Rezension!

Im-Kopf-geblieben

 Habt ihr die Bücher gelesen? Könnt ihr euch erinnern oder seit ihr ganz anderer Meinung?

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Ich wurde zum „Blood Hunter“ berufen!

Mai 6

Am 8. Mai erscheint der neuste Roman aus der Feder von Laura Kneidl. Ich mag ihren Stil sehr und durfte „Light & Darkness“, ihren ersten veröffentlichten Roman bei impress, seinerzeit Betalesen. Umso mehr freue ich mich auch die „Elemente der Schattenwelt“-Reihe, die ich noch gar nicht kenne. Deshalb habe ich mich auch auf das Hunter-Gen testen  und bekam während meines Urlaubs einen roten Briefumschlag ins Haus. 

Oje oje, da hat es das Schicksal mit mir aber vor. Ich wurde zum Blood Hunter berufen! Eine schwere Aufgabe und ich hoffe, mir wird es nicht zum Verhängnis, dass ich Vampire doch auch sehr anziehend finde. Ja, das wird ein Spiel mit dem Feuer, aber aufgepasst ihr wirklich bösen Blutsauger! Euch werde ich mit meinem Team jagen! Nehmt euch vor diesen Blood Huntern in Acht:

Sandra von Ka-Sa’s Buchfinder
Pia von Pias Bücherinsel
Jacky von Jackys Bücherregal
Mellee von Sharons Bücherparadies
Kirsche & Erdbeere von Collection of Bookmarks
Jan von Lost Pages
Sarah von Books on PetrovaFire
Conny von Die Seitenflüsterer
Becci von Becci Bookaholic

Und meine erste Aufgabe besteht darin, euch das Buch vorzustellen:

Hier noch ein bischen Info zu den einzelnen Gattungen der Hunter:

Noch mehr erfahrt ihr auf der Hompage: http://www.elemente-der-schattenwelt.de

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