Endlich ist es soweit. Heute startete die Blogtour zu Dannys „Strawberry Icing“, ihr Debutroman, der auf die Leserschaft losgelassen wird.

Weitere Termine der Blogtour:

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Für das Gewinnspiel müsst ihr alle Stationen besuchen und dann final ein paar Fragen ab dem 12.08.2014 hier auf dem Blog beantworten. Was es zu gewinnen gibt?

5 Ebooks samt Schoki und Autogrammkarte

Es lohnt sich!

Chic Lit – nicht unbedingt mein Genre, aber seit mir Danny seinerzeit zum ersten Mal von ihrer Idee erzählte und mir fast die gesamte Fahrt zur Leipziger Buchmesse alles über Antonia und den Plot verriet, war ich begeistert. Irgendein Gefühl sagte mir, dass diese Geschichte was werden kann. Umso mehr habe ich mich gefreut als dieses Jahr alles hoppladihopp ging und mir Danny mitteilte, das Manuskript an Agentur und Verlag gebracht zu haben. Aber lest hier selbst im exklusiven Interview und lernt die Autorin kennen, die mit unvergleichlichem Witz und Tiefe eine tolle Geschichte geschrieben hat.

Wann ist Dir der erste Gedanke zu „Strawberry Icing“ gekommen?

Ich liebe Liebesromane für Frauen. Am liebsten die mit den richtig kitschigen Covern. Es war klar, das ich irgendwann auch mal etwas in diese Richtung schreiben wollte. 2011, nachdem ich eine Kindergeschichte und auch einen Jugendroman fertig in der Schublade hatte, war die Zeit gekommen. Anfangs war da nur die Frage: „Was passiert, wenn eine ‚Paris Hilton‘ plötzlich ohne Geld und Privilegien in die Einöde muss?“ Die Idee war geboren, setzte sich in meinem Hirn fest und wuchs. Und wuchs.

Wie ist die Idee zum Plot geworden?

Nachdem die Richtung klar war, und auch die Motivation feststand, hat sich der Basis-Plot fast von alleine entwickelt. Die Feinheiten und Nebenstränge sind erst während des Schreibens und des Überarbeitens entstanden.

Wie lange hast Du daran geschrieben?

Das Manuskript war mein NaNoWriMo-Projekt 2011 (National-Novel-Writing-Month), der jedes Jahr im November stattfindet. In diesem Monat nimmt man sich vor 50.000 Wörter zu schreiben (Egal ob Qualität oder Quantität).

Im Oktober davor habe ich den Plot entwickelt. Charaktere wurden geboren und erste Recherchen gemacht.   Vor allem, was das Thema Mode anbelangte, stellte ich schnell fest, dass ich viel recherchieren musste.

Das erste Wort ist planmässig zum NaNo-Start am 01. November 2011 im Center-Park geschrieben worden. Bis 31. Juli 2012 habe ich an der Rohversion gearbeitet. Als ich fertig war, hatte ich 208.000 Wörter geschrieben. Mir war es wichtig, konstant an der Rohversion zu arbeiten, also habe ich auch Plot- oder Charakteränderungen dort eingebaut, wo ich gerade geschrieben habe.

Als ich fertig war, hab ich die Rohversion monatelang nicht mehr angerührt. Nachdem ich mich fast ein dreiviertel Jahr ausschließlich um diesen Text gekümmert hatte, war ich total reizüberflutet. Im September 2012 habe ich angefangen, die einzelnen Kapitel auszudrucken und zu überarbeiten. Ich habe festgestellt, wenn ich den Text ausgedruckt vor mir liegen habe, „finde“ ich viel mehr Sätze und Passagen, die ich ändern will, als wenn ich das nur am PC mache. Durch eine private Veränderung in meinem Leben, habe ich erneut am Text nichts gemacht, ungefähr bis Februar 2013. Die Überarbeitung hat dann ungefähr bis Februar 2014 gedauert.

Im Grunde stimmt es, was die Schreibratgeber sagen. Die Überarbeitung des Textes dauert mindestens doppelt so lange, wie die Rohversion zu produzieren. Eine Rohversion zu schreiben, und diese zu Ende zu bringen ist im Verhältnis zur Überarbeitung leicht. Denn die Nacharbeit ist das, was auch im Wort selbst steckt „Arbeit“ und nicht immer toll. Es gab Tage, da habe ich den Text verflucht und wollte alles hinschmeißen.

Wie viel Einfluss hatten Deine Betaleser oder andere Personen auf die Geschichte?

Ehrlich gesagt, hatten meine Betaleser kaum Einfluss auf den Inhalt der Geschichte. Sie haben mich auf ein paar Feinheiten aufmerksam gemacht und auch auf Stellen, die kürzbar waren, aber inhaltlich ist alles so geblieben.

Gibt es gestrichene Szenen bei denen es Dir schwer viel, sie zu streichen?

Ich denke die hat jeder Autor. Bei mir war es eine ziemlich große Szene mit fast 15.000 Wörtern, wodurch ich auch im restlichen Text noch Änderungen vornehmen musste.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Es war ein tolles Stück, vor allem weil Antonia dort eine riesige ägyptische Tortenlandschaft herstellt. Bestehend aus einer Pyramide, der Sphinx und einer Oasen-Torte mit Kamelkaravane.

Wie lange dauerte der gesamte Prozess bis zur Erscheinung?

Das ging ziemlich schnell. Im Februar 2014 war ich fertig. Im März hatte ich einen Agenten. Im April das Angebot und im Mai den Vertrag mit dem Verlag. Im Juni bekam ich die Lektoratsänderungswünsche und im Juli das Korrektorat.

Es geht aber nicht immer so schnell. Ich kenne andere Autoren, bei denen dauert der Prozess, trotz Ebook wesentlich länger.

Wie viel Antonia steckt in Dir?

Ich habe keine Ahnung. Was sagst du? Du kennst mich doch gut :o))

Wer hat Dich für die Figuren inspiriert (Schauspieler, andere Figuren, ect.)?

Die anfängliche Inspiration für Antonia war (ehemaliges) It-Girl Paris Hilton. Ich denke, ihr Bild hat man auch vor Augen, wenn Antonia erstmals beschrieben wird. Aber danach ist es auch schon zu Ende mit den Gemeinsamkeiten. Alexander hat eigentlich kein besonderes Vorbild. Wenn ich ihn einordnen müsste, dann käme er wohl am ehesten Nikolaj Coster-Waldau dem Schauspieler der Jamie Lennister in Game of Thrones darstellt, am nächsten.

Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich fürs Schreiben?

Wenn ich ein Projekt verfolge, dann versuche ich täglich, ein wenig Zeit dafür freizuschaufeln. Denn es ist wichtig, jeden Tag zu schreiben, um in der Übung zu bleiben.

Woher nimmst Du Deine Inspiration?

Das ist eine schwere Frage. Bei mir fängt alles mit einem Gedankenfragment an. Ein Bild, ein Dialogfetzen. Daraus entsteht dann immer mehr, wie bei einem Schneeballsystem, bis ich irgendwann eine fertige Geschichte habe.

Im Auto klappt das am besten. Wenn ich mal wieder irgendwo im Stau stehe, oder hinter einem LKW klebe und lustige Schilder lese wie: „Nicht aufregen! Blinker setzen. Und kämpfen!“

Würdest Du gerne vom Job als Autorin leben können?

Welcher angehender Autor träumt nicht davon, von seinen „Hirngespinsten“ leben zu können. Aber bis es soweit ist, ist es noch ein langer Weg. Bis dahin werde ich einfach weiter Fracht per Flugzeug in die weite Welt exportieren.

Wie motivierst Du Dich?

Meine Tante hat mir vor Jahren mal einen Küchenmagneten in Form einer Elfe geschenkt. Da steht ein Spruch drauf: „A dream is just a dream. A goal is a dream with a plan and a deadline“. Dieser Magnet hängt an meinem Schreibtisch und spornt mich immer wieder an, wenn ich an einen Punkt komme, an dem ich am liebsten alles hinschmeißen will. 

Was machst Du bei einer Schreibblockade?

Gar nichts und sie aushocken :o)

Was genau bedeutet die Geschichte von „Strawberry Icing“ für Dich?

Für mich bedeutet sie, ein Traum der Wirklichkeit geworden ist. Aber auch, dass man ein Ziel erreichen kann, wenn man nur beharrlich daran arbeitet und es verfolgt.

Wie bist Du darauf gekommen, das Backen zu thematisieren?

Als ich mir den Plot überlegt habe, habe ich auch nach einem Beruf gesucht, der in Antonias Augen nichts darstellt, aber der andererseits absolut unterschätzt wird. Als Konditor vielleicht eher weniger, aber als Bäcker umso mehr, muss man zu Uhrzeiten aufstehen, bei der andere (Antonia zum Beispiel) noch in Clubs rumhängt und sich volllaufen lässt. Es ist und bleibt ein (schönes) Handwerk, dass durch Backshops und Backecken in Discountern immer weniger geschätzt wird.

Dazu kommt, das ich selbst gerne backe. Ich liebe den Geruch von aufgehenden Kuchen im Backofen, oder dem Plätzchengeruch in der Wohnung.

Das Thema „Fondanttorten“ ist im Laufe des Schreibprozesses entstanden. Die Fondanttortengestaltung ist in Amerika schon lange etabliert und erst in den letzten Jahren auch hier in Deutschland angekommen. Meine jüngere Schwester, die eigentlich überhaupt nichts mit Backen am Hut hat, dekoriert und verziert solche Torten mit Fondant. Ich bin immer wieder erstaunt und ehrlich stolz auf sie, wenn sie ein neues Tortenkunstwerk fertiggestellt hat.

Fiel es Dir schwer die Geschichte abzuschließen?

Nein, überhaupt nicht. Als ich am Ende angekommen war, habe ich mich gefreut. Gefreut fertig zu sein, und dabei „geholfen“ zu haben, dass Antonia ein Happy End bekommt, denn das hatte sie verdient.

An welcher Figur hängst Du am meisten?

Das ist eine gemeine Frage. Ich hänge an all meinen Charakteren, denn sie sind meine „Babys“. Die Frage wäre eher: Welche Figur findest du am besten und warum?

Planst Du ein e-Short zu „Strawberry Icing“?

Die Geschichte böte sicher Potential für einen E-Short. Doch zur Zeit ist nichts in diese Richtung geplant. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Was werden wir in Zukunft von Dir lesen?

Das hoffe ich doch sehr. Zur Zeit arbeite ich an zwei Plots, von denen ich mich noch nicht entschieden habe, welchen ich als erstes verfolgen werde. Beide haben ihren ganz eigenen Charme mit liebevollen Charakteren, die alle ein Happy End mit viel Liebe verdient haben.

Schaut auch mal auf Dannys Autorenseite vorbei: http://danielablum.com/, ausserdem auch bei Facebook: https://www.facebook.com/autorindanielablum

Und nun noch weiterhin viel Spaß bei der Blogtour und Glück bei dem Gewinnspiel.

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