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Blogtour zu “ Strawberry Icing “ Gewinnspiel

August 12

Leider hat WordPress heute bei mir gestreikt. Also ganz schnell noch:

Heute startet das Gewinnpiel der Blogtour zu „Strawberry Icing“. Wer aufmerksam verfolgt hat kann im Formular die Fragen beantworten und so an der Verlosung von 5 Ebooks samt Schoki und Autogrammkarte teilnehmen.

Ihr seid erst jetzt aufmerksam geworden? Kein Problem:

Hier noch mal die Links zu den einzelnen Blogtourartikeln:

Tag 1: http://aislingbreith.de/2014/08/08/blogtour-tag1-zu-strawberry-icing/

Tag 2: http://glitzerfees.blogspot.de/2014/08/blogtour-strawberry-icing-von-daniela.html

Tag 3: http://binzis-buecher.blogspot.de/2014/08/blogtour-tag-3-zu-strawberry-icing.html

Tag 4: http://glitzerfees.blogspot.de/2014/08/blogtour-strawberry-icing-von-daniela_11.html

Teilnahmebedingungen: Das Gewinnspiel startet heute am 12.08.2014 und endet am 17.08.2014 um 23:59Uhr und wird von Daniela Faber veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von dem Erwerb von Waren und Dienstleistungen. Mit der Teilnahme akzeptiert der Benutzer diese Bedingungen. Verlost werden die im Gewinnspielartikel genannten Preise.  Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Ausgelost wird bis spätestens zum 24.08.2014. Teilnehmen können alle Personen ab 14 Jahren innerhalb Deutschlands oder mit deutscher Postadresse. Bei Minderjährigen Teilnehmern wird im Falle eines Gewinns das Einverständnis der Erziehungsberechtigten benötigt. Die Gewinner erhalten ihren Gewinn auf dem Postweg an die im Formular angegebene Adresse. Für Lieferschäden übernimmt der Veranstalter keine Haftung. Barauszahlung der Sachwerte oder Tausch der Gewinne ist ausgeschlossen. Die bei diesem Gewinnspiel im Formular abgegebenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, sondern nach Beendigung des Gewinnspiels und Ermittlung der Gewinner, sowie dem Versand der Gewinne gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

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Blogtour Tag1 zu Strawberry Icing

August 8

Endlich ist es soweit. Heute startete die Blogtour zu Dannys „Strawberry Icing“, ihr Debutroman, der auf die Leserschaft losgelassen wird.

Weitere Termine der Blogtour:

09.08.2014 http://glitzerfees.blogspot.de/

10.08.2014 http://binzis-buecher.blogspot.de/

11.08.2014 http://glitzerfees.blogspot.de/

12.08.2014 http://aislingbreith.de/

Für das Gewinnspiel müsst ihr alle Stationen besuchen und dann final ein paar Fragen ab dem 12.08.2014 hier auf dem Blog beantworten. Was es zu gewinnen gibt?

5 Ebooks samt Schoki und Autogrammkarte

Es lohnt sich!

Chic Lit – nicht unbedingt mein Genre, aber seit mir Danny seinerzeit zum ersten Mal von ihrer Idee erzählte und mir fast die gesamte Fahrt zur Leipziger Buchmesse alles über Antonia und den Plot verriet, war ich begeistert. Irgendein Gefühl sagte mir, dass diese Geschichte was werden kann. Umso mehr habe ich mich gefreut als dieses Jahr alles hoppladihopp ging und mir Danny mitteilte, das Manuskript an Agentur und Verlag gebracht zu haben. Aber lest hier selbst im exklusiven Interview und lernt die Autorin kennen, die mit unvergleichlichem Witz und Tiefe eine tolle Geschichte geschrieben hat.

Wann ist Dir der erste Gedanke zu „Strawberry Icing“ gekommen?

Ich liebe Liebesromane für Frauen. Am liebsten die mit den richtig kitschigen Covern. Es war klar, das ich irgendwann auch mal etwas in diese Richtung schreiben wollte. 2011, nachdem ich eine Kindergeschichte und auch einen Jugendroman fertig in der Schublade hatte, war die Zeit gekommen. Anfangs war da nur die Frage: „Was passiert, wenn eine ‚Paris Hilton‘ plötzlich ohne Geld und Privilegien in die Einöde muss?“ Die Idee war geboren, setzte sich in meinem Hirn fest und wuchs. Und wuchs.

Wie ist die Idee zum Plot geworden?

Nachdem die Richtung klar war, und auch die Motivation feststand, hat sich der Basis-Plot fast von alleine entwickelt. Die Feinheiten und Nebenstränge sind erst während des Schreibens und des Überarbeitens entstanden.

Wie lange hast Du daran geschrieben?

Das Manuskript war mein NaNoWriMo-Projekt 2011 (National-Novel-Writing-Month), der jedes Jahr im November stattfindet. In diesem Monat nimmt man sich vor 50.000 Wörter zu schreiben (Egal ob Qualität oder Quantität).

Im Oktober davor habe ich den Plot entwickelt. Charaktere wurden geboren und erste Recherchen gemacht.   Vor allem, was das Thema Mode anbelangte, stellte ich schnell fest, dass ich viel recherchieren musste.

Das erste Wort ist planmässig zum NaNo-Start am 01. November 2011 im Center-Park geschrieben worden. Bis 31. Juli 2012 habe ich an der Rohversion gearbeitet. Als ich fertig war, hatte ich 208.000 Wörter geschrieben. Mir war es wichtig, konstant an der Rohversion zu arbeiten, also habe ich auch Plot- oder Charakteränderungen dort eingebaut, wo ich gerade geschrieben habe.

Als ich fertig war, hab ich die Rohversion monatelang nicht mehr angerührt. Nachdem ich mich fast ein dreiviertel Jahr ausschließlich um diesen Text gekümmert hatte, war ich total reizüberflutet. Im September 2012 habe ich angefangen, die einzelnen Kapitel auszudrucken und zu überarbeiten. Ich habe festgestellt, wenn ich den Text ausgedruckt vor mir liegen habe, „finde“ ich viel mehr Sätze und Passagen, die ich ändern will, als wenn ich das nur am PC mache. Durch eine private Veränderung in meinem Leben, habe ich erneut am Text nichts gemacht, ungefähr bis Februar 2013. Die Überarbeitung hat dann ungefähr bis Februar 2014 gedauert.

Im Grunde stimmt es, was die Schreibratgeber sagen. Die Überarbeitung des Textes dauert mindestens doppelt so lange, wie die Rohversion zu produzieren. Eine Rohversion zu schreiben, und diese zu Ende zu bringen ist im Verhältnis zur Überarbeitung leicht. Denn die Nacharbeit ist das, was auch im Wort selbst steckt „Arbeit“ und nicht immer toll. Es gab Tage, da habe ich den Text verflucht und wollte alles hinschmeißen.

Wie viel Einfluss hatten Deine Betaleser oder andere Personen auf die Geschichte?

Ehrlich gesagt, hatten meine Betaleser kaum Einfluss auf den Inhalt der Geschichte. Sie haben mich auf ein paar Feinheiten aufmerksam gemacht und auch auf Stellen, die kürzbar waren, aber inhaltlich ist alles so geblieben.

Gibt es gestrichene Szenen bei denen es Dir schwer viel, sie zu streichen?

Ich denke die hat jeder Autor. Bei mir war es eine ziemlich große Szene mit fast 15.000 Wörtern, wodurch ich auch im restlichen Text noch Änderungen vornehmen musste.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Es war ein tolles Stück, vor allem weil Antonia dort eine riesige ägyptische Tortenlandschaft herstellt. Bestehend aus einer Pyramide, der Sphinx und einer Oasen-Torte mit Kamelkaravane.

Wie lange dauerte der gesamte Prozess bis zur Erscheinung?

Das ging ziemlich schnell. Im Februar 2014 war ich fertig. Im März hatte ich einen Agenten. Im April das Angebot und im Mai den Vertrag mit dem Verlag. Im Juni bekam ich die Lektoratsänderungswünsche und im Juli das Korrektorat.

Es geht aber nicht immer so schnell. Ich kenne andere Autoren, bei denen dauert der Prozess, trotz Ebook wesentlich länger.

Wie viel Antonia steckt in Dir?

Ich habe keine Ahnung. Was sagst du? Du kennst mich doch gut :o))

Wer hat Dich für die Figuren inspiriert (Schauspieler, andere Figuren, ect.)?

Die anfängliche Inspiration für Antonia war (ehemaliges) It-Girl Paris Hilton. Ich denke, ihr Bild hat man auch vor Augen, wenn Antonia erstmals beschrieben wird. Aber danach ist es auch schon zu Ende mit den Gemeinsamkeiten. Alexander hat eigentlich kein besonderes Vorbild. Wenn ich ihn einordnen müsste, dann käme er wohl am ehesten Nikolaj Coster-Waldau dem Schauspieler der Jamie Lennister in Game of Thrones darstellt, am nächsten.

Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich fürs Schreiben?

Wenn ich ein Projekt verfolge, dann versuche ich täglich, ein wenig Zeit dafür freizuschaufeln. Denn es ist wichtig, jeden Tag zu schreiben, um in der Übung zu bleiben.

Woher nimmst Du Deine Inspiration?

Das ist eine schwere Frage. Bei mir fängt alles mit einem Gedankenfragment an. Ein Bild, ein Dialogfetzen. Daraus entsteht dann immer mehr, wie bei einem Schneeballsystem, bis ich irgendwann eine fertige Geschichte habe.

Im Auto klappt das am besten. Wenn ich mal wieder irgendwo im Stau stehe, oder hinter einem LKW klebe und lustige Schilder lese wie: „Nicht aufregen! Blinker setzen. Und kämpfen!“

Würdest Du gerne vom Job als Autorin leben können?

Welcher angehender Autor träumt nicht davon, von seinen „Hirngespinsten“ leben zu können. Aber bis es soweit ist, ist es noch ein langer Weg. Bis dahin werde ich einfach weiter Fracht per Flugzeug in die weite Welt exportieren.

Wie motivierst Du Dich?

Meine Tante hat mir vor Jahren mal einen Küchenmagneten in Form einer Elfe geschenkt. Da steht ein Spruch drauf: „A dream is just a dream. A goal is a dream with a plan and a deadline“. Dieser Magnet hängt an meinem Schreibtisch und spornt mich immer wieder an, wenn ich an einen Punkt komme, an dem ich am liebsten alles hinschmeißen will. 

Was machst Du bei einer Schreibblockade?

Gar nichts und sie aushocken :o)

Was genau bedeutet die Geschichte von „Strawberry Icing“ für Dich?

Für mich bedeutet sie, ein Traum der Wirklichkeit geworden ist. Aber auch, dass man ein Ziel erreichen kann, wenn man nur beharrlich daran arbeitet und es verfolgt.

Wie bist Du darauf gekommen, das Backen zu thematisieren?

Als ich mir den Plot überlegt habe, habe ich auch nach einem Beruf gesucht, der in Antonias Augen nichts darstellt, aber der andererseits absolut unterschätzt wird. Als Konditor vielleicht eher weniger, aber als Bäcker umso mehr, muss man zu Uhrzeiten aufstehen, bei der andere (Antonia zum Beispiel) noch in Clubs rumhängt und sich volllaufen lässt. Es ist und bleibt ein (schönes) Handwerk, dass durch Backshops und Backecken in Discountern immer weniger geschätzt wird.

Dazu kommt, das ich selbst gerne backe. Ich liebe den Geruch von aufgehenden Kuchen im Backofen, oder dem Plätzchengeruch in der Wohnung.

Das Thema „Fondanttorten“ ist im Laufe des Schreibprozesses entstanden. Die Fondanttortengestaltung ist in Amerika schon lange etabliert und erst in den letzten Jahren auch hier in Deutschland angekommen. Meine jüngere Schwester, die eigentlich überhaupt nichts mit Backen am Hut hat, dekoriert und verziert solche Torten mit Fondant. Ich bin immer wieder erstaunt und ehrlich stolz auf sie, wenn sie ein neues Tortenkunstwerk fertiggestellt hat.

Fiel es Dir schwer die Geschichte abzuschließen?

Nein, überhaupt nicht. Als ich am Ende angekommen war, habe ich mich gefreut. Gefreut fertig zu sein, und dabei „geholfen“ zu haben, dass Antonia ein Happy End bekommt, denn das hatte sie verdient.

An welcher Figur hängst Du am meisten?

Das ist eine gemeine Frage. Ich hänge an all meinen Charakteren, denn sie sind meine „Babys“. Die Frage wäre eher: Welche Figur findest du am besten und warum?

Planst Du ein e-Short zu „Strawberry Icing“?

Die Geschichte böte sicher Potential für einen E-Short. Doch zur Zeit ist nichts in diese Richtung geplant. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Was werden wir in Zukunft von Dir lesen?

Das hoffe ich doch sehr. Zur Zeit arbeite ich an zwei Plots, von denen ich mich noch nicht entschieden habe, welchen ich als erstes verfolgen werde. Beide haben ihren ganz eigenen Charme mit liebevollen Charakteren, die alle ein Happy End mit viel Liebe verdient haben.

Schaut auch mal auf Dannys Autorenseite vorbei: http://danielablum.com/, ausserdem auch bei Facebook: https://www.facebook.com/autorindanielablum

Und nun noch weiterhin viel Spaß bei der Blogtour und Glück bei dem Gewinnspiel.

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„Aktion Stempeln“ Maisammelpost

Mai 20

Aktion-Stempeln 

Die „Aktion Stempeln“ im Mai 2014. Es war wieder einiges dabei, was ich nicht kannte. Bei manchen Büchern ging es mir ähnlich wie euch. So zum Beispiel „Gebannt“ und „Göttlich verloren“ Ich habe beides als Hörbuch gehört. Bei „Göttlich verloren“ weiß ich ganz genau warum ich es nicht mehr im Kopf habe, weil es einfach nicht mein Ding war und zu viel griechische Mythologie. Bei „Gebannt“ verstehe ich es nicht. In meiner Erinnerung weiß ich, dass es ganz toll war und ich gerne weitergehört hätte, wenn es das Hörbuch schon gegeben hätte. Da werde ich wohl, sobald alle drei teile raus sind, noch mal von vorne anfangen.

Wie war die Aktion für euch? Bleibt ihr dabei oder kommt neu dazu?

Und hier nun die Links der teilnehmenden Blogs mit ihren Beiträgen:

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Ach wie gut, dass niemand weiß …

Mai 15


Broschiert: 400 Seiten   

Autor: Alexa Henning von Lange

Verlag: cbt

ISBN-13: 978-3570162842

Erster Satz: „Los! Raus mit dir! Du hast lange genug depressiv rumgesessen.“

Romeo und Julia Geschichten liebe ich grundsätzlich und wenn es gut gemacht ist, wird man das Thema auch nicht leid. Deshalb habe ich zu „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ gegriffen. Ich bin wirklich ohne große Erwartungen heran gegangen. Sicher denkt man bei dem Klappentext auch sofort an Bad Boys und an West Side Story. Natürlich hatte es zudem seinen Reiz, eine deutsche Autorin zu lesen, die sich diesem Thema widmet. Doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen.

 

 

Idee: Die Idee ist nicht neu, was nicht tragisch ist, aber das ist der Grund, warum man hier nicht viele Punkte geben kann. Arm und reich, Romeo und Julia. Wenn es wenigstens innovativ interpretiert wäre, aber so eben wirklich nicht herausragend.

Plot: Auch hier empfinde ich den Aufbau als ganz klassisch bei diesem Thema. Der Anfang ist mir etwas zu schnell und auch die Auflösung am Ende rennt ein wenig. Der Großteil der Handlung bezieht sich auf Sinas schwankende Gedanken und ihre Unsicherheit. Die Geschichte beinhaltet so viel Potenzial, was man viel mehr hätte ausschöpfen können. So war die Schwarz-Weiß-Malerei zu plakativ. Sicher war es von der Autorin so gewollt, aber mir sprang es zu sehr ins Auge. Es kann aber sein, dass dies von der Zielgruppe anders gesehen wird.

Schreibstil: Geschrieben in der Ich-Perspektive ist eine Story in meinen Augen ja immer mit einem Pluspunkt versehen. Ich kann auch nicht behaupten, dass der Stil schlecht ist, aber dennoch hat es mich nicht so gepackt. Der Lesesog blieb aus. Dabei wurde das Setting sehr gut dargestellt und das ist etwas, was ich sehr mag. Als Leser konnte ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen und ich denke, dass es sehr nah an das herankommt, was Alexa Henning von Lange im Kopf hatte.

Charaktere: Zum einen ist Sina altersentsprechend, was ihre Freundinnen oder Verhalten angeht, zum anderen ist sie aber in vielen Gedankengängen schon zu alt. Manche Situationen reflektiert sie mir zu stark. In anderen Szenen ist ihr Handeln nicht nachvollziehbar.

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Warum z. B. hat sie ihr erstes Mal so plötzlich mit jemandem, den sie eigentlich nicht kennt und hat mit ihrem Exfreund, mit dem sie ewig zusammen war, nicht geschlafen? Warum fährt man in das gefürchtetste Viertel der Stadt um seine Vespa abzuholen, obwohl es beim ersten Besuch schon gefährlich brenzlig war?

Ich würde von einem Mädchen in ihrem Alter anderes erwarten. Leider hat sie mich irgendwie kalt gelassen. Wer in solch reichen Verhältnissen als eines der beliebtesten Mädchen an der Schule aufwächst, wechselt seine Meinung nicht von heute auf Morgen. Man ist zwar sprunghaft, aber Sina wirkte zunächst auf mich so, dass sie sich in ihrem Leben wohlfühlte. Wieso sollte sie plötzlich an der Sichtweise ihrer Eltern zweifeln, wenn sie es bisher nicht tat. Ihre jüngere Schwester war da schon glaubwürdiger, weil die schon von jeher anders war. Trotz Ich-Perspektive konnte ich also nicht mit der Hauptprotagonistin verschmelzen.

Noah ist ein eher sanfter Bad Boy. Einer, den man nicht erst zähmen muss. Natürlich fährt er das obligatorische Motorrad und dreht krumme Dinger. Er hatte was, aber leider war auch er mir zu wenig präsent. Ich konnte die plötzliche Verliebtheit Sinas nicht nachvollziehen. 

Insgesamt waren mir die Charaktere zu stereotyp und glatt. Da fehlte Tiefe. Die Mutter typisch oberflächlich neureich. Der Vater strenger Staatsanwalt. Die Freundinnen gekünstelt. Leider kamen die Figuren an mich nicht ran.

Hintergrund: Das ganze Setting war mir auch hier zu viel Schwarz und Weiß. Was mich gestört hat, dass immer vom Viertel jenseits des Kanals gesprochen wurde. Es war nicht klar in welcher Stadt es spielt, was nicht weiter schlimm ist, aber man hätte den Vierteln Namen geben können. Der Stadt ein Eigenleben geben können. So gibt es da nur die Brücke, die die Welten trennt und in „Gangsterviertel“ wird sich jedes Klischees bemüht. Das Villenviertel empfand ich da authentischer. Insgesamt hätte man mehr daraus machen können. Etwas weniger von Sinas Gedanken und dafür mehr Szenen, um den Protagonisten einen Grund für den Sinneswandel zu geben. Noahs Motive wurden viel zu wenig abgehandelt. Es fühlte sich eher nach einer passiven Behandlung des Themas an.

Fazit: Ein nicht neues, aber gutes Thema was in meinen Augen unbefriedigend umgesetzt wurde.  Ein eigentlich schöner Schreibstil, der mich mehr gepackt hätte, wäre mehr Arbeit in Charakterentwicklung und Hintergrund geflossen. Mag es daran liegen, dass ich nicht mehr der Zielgruppe entspreche, kann ich dennoch nur sagen, dass es ganz nett war.

Für alle, die der Zielgruppe entsprechen oder weniger kritisch an dieses Genre herangehen.

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Die Bestimmung – Letzte Entscheidung (Die Bestimmung 3)

Mai 13


Gebundene Ausgabe:
512 Seiten

Autor: Veronica Roth

Übersetzer:   Petra Koob-Pawis

Verlag: cbt

ISBN-13: 978-3570161579

Originaltitel: Divergent 3 – Allegiant

Erster Satz: Ich gehe in meiner Zelle im Hauptquartier der Ken auf und ab, ihre Worte hallen mir noch in den Ohren.

„Die Bestimmung“ – zu dieser Trilogie habe ich ein besonderes Verhältnis. Der erste Teil wurde mir damals bei Twitter so oft genannt, dass ich tatsächlich zur englischen Ausgabe griff, da es auf deutsch noch nicht erschienen war. Teil zwei habe ich dann auf deutsch gelesen. Eine Umstellung wegen der Fraktionsbezeichnungen, aber das hatte der Fortsetzung keinen Abbruch getan. Der erste Teil ist definitiv immer noch der Beste und der letzte Teil wohl der Umstrittenste. Es ist jetzt ein paar Tage her, dass ich das Buch gelesen habe und dieses Mal war es wieder anders, da die ganzen Trailer zum Film den Charakteren jetzt ein konkretes Bild gaben. Mich haben Shailene und Theo total überzeugt und sich Theo während des Lesens als Four vorzustellen ist natürlich klasse. Ich finde den Abschluss der Trilogie gut, das mal vorab, denn ich bin selbst gespannt, ob dies auch die Bewertung wiederspiegelt.

 

Idee: Die Grundidee zu den ganzen Hintergründen der Geschichte, die in diesem Teil behandelt werden lässt mich gespalten zurück. Vom Ansatz her eigentlich etwas, was ich mag, allerdings nicht ganz logisch umgesetzt in meinen Augen.

Plot: Dieses Mal bedient sich Frau Roth eines Perspektivenwechsels. Ich mag das und finde es grundsätzlich für diesen Teil sehr gut, jedoch habe ich stets darauf geachtet ein Kapitel zu beenden bevor ich das Buch weggelegt habe, denn ansonsten konnte es passieren, das man glaubte Tris zu lesen anstatt Four. Das hätte klarer hervorstechen können, allerdings bringt es vom Handlungsablauf an sich ein spannendes Element. Insgesamt hat der Plot hier und da Wiederholungen, die ich aber nicht so sehr unangenehm empfand. Sicher gab es Momente, bei denen ich dachte, dass es nun auch schneller voran gehen könnte, aber ich hatte dennoch Langem mal wieder einen richtigen Lesesog bei diesem Buch. Das lag nicht zuletzt an dem umstrittenen Ende, das ich auch endlich kennen wollte.

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Ich nenne es das „Altruan-Ende“. Es passt absolut zu Tris, wenn man es auch nicht lesen möchte. Man fühlt sich als Leser zunächst verraten, nachdem man so lange mit dieser Person so viel erlebt hat. Nach einiger Zeit kann ich es nicht anders sagen, als dass es zwar nicht das erhoffte, aber dennoch gutes Ende ist. Was ich sehr gut fand, dass nach dem eigentlichen Schock noch einiges an Lesefutter vorhanden war, was ich unter Tränen gelesen habe. Ich mag es nicht, wenn Stories abrupt enden, und habe es lieber, zu erfahren, was aus den Figuren wird. Dies wurde mir erfüllt, wenn es mich auch unendlich leiden lassen hat.

Schreibstil: Entweder liegt es daran, dass ich den ersten Teil auf Englisch gelesen habe oder es ist tatsächlich so, das der Stil von Teil zu Teil nachlässt. Es ist aber nicht so, dass er schlecht wird. Ich meckere hier eher auf gehobenem Niveau. Nach wie vor ist Veronica Roth für mich eine Königin, wenn es darum geht so banale Berührungen an der Taille auf nackter Haut so spürbar zu schreiben, dass ich sofort mit der Prota tauschen möchte. Dennoch habe ich keine große Steigerung im Stil empfunden. Teilweise sogar eher einen Rückgang. Als ob die Luft bei Schreiben ausging. Trotzdem ein toller Stil, den man gerne lesen mag.

Charaktere: Ich finde jeden Charakter sehr gut gezeichnet. Vor allem Tris ist eine ausgereifte Hauptprotagonistin, die ich gerne begleitet habe. Ich verstehe jeden ihrer Gedanken, auch wenn ich nicht immer mit ihren Handlungen einverstanden war. Durch den Perspektivenwechsel bekommt man mehr Einsicht in Tobias Denken, aber da sich diese Wechsel nicht so stark unterscheiden kommt man nicht so nah an ihn heran, wie erhofft. Dennoch ist er ein Charakter mit vielen Facetten, was aber schon seit dem ersten Teil bekannt ist.

Gut gefällt mir immer wieder die Liebe zu den Nebencharakteren, die die Autorin offensichtlich hat. Bei jeder Figur wirkt es so, als sei sie so durchdacht wie die Hauptcharaktere. So eine Tatsache erfreut das Leserherz.

Hintergrund: Von dem Weltenaufbau war ich immer sehr begeistert. In diesem Teil verlässt man als Leser die Stadt und leider auch, zumindest in meinen Augen, den gut durchdachten Aufbau. Dass was als Informationen nun auftaucht, birgt so viel Potenzial, was leider aber nicht ganz überzeugt. Ich habe noch offenen Fragen und ich finde diese und jene Erklärungen zwar logisch, aber unrealistisch. Sicher, es ist eine Geschichte, aber hier funktioniert manches nicht. Dennoch in der Idee sehr gut.

Fazit: Trotz aller Kritik: Ich liebe diese Trilogie und sie landet definitiv auf meiner Liste der Bücher, die ich gerne ein zweites Mal lesen möchte. Die Begeisterung für das Fraktionensystem ist nach wie vor da. Meine Liebe zu den Hauptcharakteren nicht gebrochen. Und dass, obwohl die Autorin es dem Leser nicht einfach macht, über den Ausgang sachlich zu nachzudenken. Sicher polarisiert dieser Abschlussband wie kaum ein anderer. Sicher gibt es Schwächen, aber der Abschluss einer Trilogie ist immer so eine Sache. Im Nachhall finde ich es ein gelungenes Buch.

Für alle, die so oder so jede Reihe beenden und die vorhergehenden Teile schon mochten.

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„Aktion Stempeln“ Rückschau Mai 2012

Mai 10


Aktion-Stempeln

 

Dann wollen wir uns mal im Rahmen der „Aktion Stempeln“ dem Mai 2012 widmen. Wer über die Aktion genaueres wissen möchte, schaut bitte hier nach: http://aislingbreith.de/2013/10/28/aktion-stempeln/

Im Mai hab ich eine wunderbare Trilogie angefangen, die mir heute nach dem Abschluss ans Herz gewachsen ist. „Touched – Der Preis der Unsterblichkeit“ besticht nicht nur durch ein wundervolles Cover. Den Rest des Monats, habe ich mit dem dicken Wälzer „Zirkel“, dem ersten Teil der Engelsfors – Trilogie verbracht, der mich absolut überzeugt hat. Es gab auch einige Rezensionen von Danny, aber da ich die Bücher selbst nicht gelesen habe, werde ich diese mal aussen vor lassen.

Aber lest nun von den Trilogieauftakten, die ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.


Mit einem Klick auf das Cover geratet ihr zur  Rezension!

Im-Kopf-geblieben

 Habt ihr die Bücher gelesen? Könnt ihr euch erinnern oder seit ihr ganz anderer Meinung?

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Ich wurde zum „Blood Hunter“ berufen!

Mai 6

Am 8. Mai erscheint der neuste Roman aus der Feder von Laura Kneidl. Ich mag ihren Stil sehr und durfte „Light & Darkness“, ihren ersten veröffentlichten Roman bei impress, seinerzeit Betalesen. Umso mehr freue ich mich auch die „Elemente der Schattenwelt“-Reihe, die ich noch gar nicht kenne. Deshalb habe ich mich auch auf das Hunter-Gen testen  und bekam während meines Urlaubs einen roten Briefumschlag ins Haus. 

Oje oje, da hat es das Schicksal mit mir aber vor. Ich wurde zum Blood Hunter berufen! Eine schwere Aufgabe und ich hoffe, mir wird es nicht zum Verhängnis, dass ich Vampire doch auch sehr anziehend finde. Ja, das wird ein Spiel mit dem Feuer, aber aufgepasst ihr wirklich bösen Blutsauger! Euch werde ich mit meinem Team jagen! Nehmt euch vor diesen Blood Huntern in Acht:

Sandra von Ka-Sa’s Buchfinder
Pia von Pias Bücherinsel
Jacky von Jackys Bücherregal
Mellee von Sharons Bücherparadies
Kirsche & Erdbeere von Collection of Bookmarks
Jan von Lost Pages
Sarah von Books on PetrovaFire
Conny von Die Seitenflüsterer
Becci von Becci Bookaholic

Und meine erste Aufgabe besteht darin, euch das Buch vorzustellen:

Hier noch ein bischen Info zu den einzelnen Gattungen der Hunter:

Noch mehr erfahrt ihr auf der Hompage: http://www.elemente-der-schattenwelt.de

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Weltag des Buches! Blogger schenken Lesefreude 2014!

April 23

Blogger schenken Lesefreude

Blogger schenken Lesefreude

Endlich ist es wieder soweit! Der Weltag des Buches 2014 soll heute gefeiert werden. Die von Bloggern initialisierte Aktion geht in das zweite Jahr und ich freu mich schon, euch wieder beschenken zu können. Hier geht es zur offiziellen Seite der Aktion. Dort könnt ihr die Teilnehmerlisten einsehen und ebenso schauen, wer welche Bücher verschenkt.

Ich hatte dieses Jahr zudem das Glück von der „Stiftung Lesen“ ein Buchpaket zu bekommen. 10 Exemplare „Der goldene Kompass“ darf ich verschenken. Mindestens 5 davon gehen an euch, 3 weitere verlose ich, sollten mehr als 150 Teilnehmer bei mir mitmachen.

Der goldene Kompass

Der goldene Kompass

Dazu kommt aber noch die komplette Quadrologie von „Ashes“. Ich fand die Serie gut, aber mein Bücherregal ist zu voll und deshalb möchte ich einem von euch eine Freude damit bereiten.

Bei mir darf jeder mitmachen, auch „Nicht-Follower“ meines Blogs. Natürlich freue ich mich, wenn ihr durch die Aktion hierhergefunden habt und demnächst nichts mehr verpassen wollt. Wer also folgen möchte, kann dies in der linken Seitenleiste machen oder über die Buttons oben.

Solltet ihr unter 18 sein, fragt bitte eure Eltern um Erlaubnis.

Wer aus dem Ausland mitmachen möchte, kann dies tun, muss jedoch die Differenz zu den innerdeutschen Portokosten bezahlen. Bedenkt, dass im Fall von „Ashes“ es ein Paketversand wird.

Wer bei einem Gewinnspiel von mir schon mal mitgemacht hat, der weiß, dass ich die Gewinner überrasche. Ich werde hier keine Namen preisgeben, sondern den Gewinn direkt verschicken. Ein Grund dafür, dass ihr eure Adresse direkt mit angeben sollt. Ihr dürft euch dann gerne in einem Kommentar verewigen, sobald ich Bescheid gebe, wann ausgelost worden ist.

Da ich dieses Jahr über den 30. April im Urlaub bin, werde ich in diesem Jahr die Laufzeit um eine Woche verlängern. Ihr könnt also bis zum 7. Mai 20124 23:59 Uhr teilnehmen.

Ich wünsche euch viel Glück und einen buchastischen Welttag des Buches!

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„Aktion Stempeln“ März/Aprilsammelpost

April 22

Aktion-Stempeln 

Aus zeitlichen Gründen habe ich mich entschlossen die Links der Aktion Stempeln für März und April zusammenzufassen. Es klappt einfach nicht recht mit dem bloggen momentan, oft bin ich zu der Zeit viel zu müde, in der ich sonst immer die Posts vorberereitet habe.

Ich glaube es sind weniger Teilnehmer geworden. Entweder kommen die Links nicht bei mir an, oder es liegt daran, dass ich nicht an die Erinnerungsmail gedacht habe. Also wie immer: Wer noch einen Link hat, kann ihn nachreichen.

Wie war die Aktion für euch? Bleibt ihr dabei oder kommt neu dazu?

Und hier nun die Links der teilnehmenden Blogs mit ihren Beiträgen:

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„Aktion Stempeln“ Rückschau April 2012

April 10

Aktion-Stempeln

 

Heute reise ich mit euch in den April 2012 zurück. Wer über die „Aktion Stempeln“ genaueres wissen möchte, schaut bitte hier nach: http://aislingbreith.de/2013/10/28/aktion-stempeln/

Im April kommen auch wieder nur zwei Bücher auf die Liste. Liegt es daran, dass ich mich so gut an sie erinnern kann? Es gab auch noch ein Hörbuch aus der von mir heiß geliebten „Artemis Fowl“ Serie und eine Rezension von Danny, aber das Bcuh habe ich sel bst nicht gelesen, deshalb kann ja auch nicht hängen bleiben, weder positiv novh negativ.

In diesem Monat habe ich ein Video geteilt, was ich immer noch imposant und toll finde. Wie viel Mühe mag das gekostet haben. Schaut mal rein in den Artikel „The joy of books“: http://aislingbreith.de/2012/04/17/the-joy-of-books/

Aber lest nun, was ich im April gelesen habe.

Mit einem Klick auf das Cover geratet ihr zur  Rezension!

 

 Habt ihr die Bücher gelesen? Könnt ihr euch erinnern oder seit ihr ganz anderer Meinung?

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