Aisling Breith lesen, schreiben, hören

Crossfire – Erfüllung (Crossfire 3)

August 13



Autor:
Sylvia Day

Originaltitel: Entwined With You

Übersetzer: Nicole Hölsken, Jens Plassman

Erscheinungsdatum: 8. Juli 2013

ISBN-13: 978-3453545601

Verlag: Heyne Verlag

Taschenbuch: 480 Seiten

 

Rezension ab 18!

Klappentext:

 

Nachdem ich den ersten Teil von „Crossfire“ mochte, der zweite mich aber enttäuschte und moralisch Gewissensbisse aufkommen ließ, hoffte ich bei Teil drei wieder auf Besserung. Ich erfuhr dann leider noch vom Aufstocken der Trilogie zu einem Fünfteiler und frage mich wirklich, wie weit das Thema ausgereizt werden soll.

Gideon und Eva sind offiziell getrennt, um jeden möglichen Verdacht auf Gideons Schuld abzuwenden. Doch sie können nicht ohne einander und so zieht Gideon in die Wohnung auf dem Korridor gegenüber. Evas Doppelleben nimmt seinen Lauf. Gerne verbringt sie Zeit mit Gideon, hat aber ebenso ein schlechtes Gewissen Cary gegenüber, das sie ihrem besten Freund nicht die Wahrheit erzählen kann. Der Verdacht, wer Nathan ermordet haben könnte, wird auf eine andere Person projiziert. Gideon und Eva können aufatmen und dennoch geht Eva alles zu schnell in der Beziehung. Gideon lässt nicht locker, mit ihr den nächsten Schritt zu gehen. Werden die beiden heiraten?

Erster Satz: New Yorker Taxifahrer sind sehr speziell.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 2.4/6 (1 vote cast)

Idee: Im Grunde finde ich hinter dieser Story keine Idee. Ich frage mich immer noch, um was es eigentlich ging. Da hilft selbst der kleine Anflug von Mafia im Hintergrund nicht.

Plot: Ich bin so enttäuscht. Für mich ist dieses Buch eine Aneinanderreihung von Alltagsgeschehen Gideons und Evas, wie man es kennt und Sexszenen der beiden. Dabei hat die Autorin leider nicht mal neue Ideen. Man merkt dem Buch an, dass plötzlich von einem geplanten Dreiteiler auf einen Fünfteiler umgeschwenkt wurde. Muss das sein? Eva arbeitet, Gideon ebenfalls und gibt sein Geld in Unmengen aus um in Evas Nähe zu sein.

Selbst die erotischen Szenen mag ich nicht mehr als das bezeichnen. Das ist nur noch Sex, und zwar im Ablauf immer in der gleichen Reihenfolge. Mich langweilt das und diese ewigen ekstatischen Übertreibungen machen die Sache unglaubwürdig. Warum gönnt die Autorin den beiden nicht mal mehr Zeit? Alles ist immer so extrem und superlativ dargestellt. Ich mag das ja, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt und wenn die Geschichte nur noch daraus besteht, wird das langweilig.

Meiner Meinung fehlen diesem Plot die „Ups“ und „Downs“. Wirklich Spannung wird nicht aufgebaut.

Schreibstil: Immer noch Ich-Perspektive und immer noch leicht zu lesen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die gleiche Wortwahl, vor allem bei den erotischen Szenen. Das Wort „Engel“ haftet mir jetzt leider negativ an. Das ist zum einen persönlich, da ich mich nie von einem Mann so nennen lassen würde, zum anderen tritt es in einer unangenehmen Häufigkeit auf. Gideon nennt sie ja schon gar nicht mehr Eva. Leider haben mir die  erotischen Szenen nun auch nicht mehr gefallen, da sie viel zu schnell abgehandelt wurden. 

 

Charaktere: Viel verändert haben sich Gideon und Eva nicht. Selbst Cary konnte mich nicht mehr überzeugen.

Gideon und Eva sind mir zu extrem. Auf der einen Seite wollen sie vorsichtig sein und jeglichen Verdacht von Gideon weisen, auf der anderen Seite „wohnen“ sie zusammen in der Wohnung, die er nach ihrer beider Geschmack zusammengestellt hat. So was finde ich unglaubwürdig. Als ob niemand davon Wind bekommen würde. Eva verabredet sich mit dem Ex, obwohl sie weiß, das der noch was von ihr will und Gideon vor Eifersucht zerfließt. Das ist unglaubwürdig, selbst für einen naiven Charakter. Leider wird Eva immer naiver, zumindest empfinde ich es so.

Ich hätte mir mehr Entwicklung gewünscht, als das ewige Verletzen, Verzeihen und leidenschaftliche Bettgeschehen.

Hintergrund: Ich frage mich immer noch, ob Menschen, selbst wenn sie fiktiv sind, bei so einer Vergangenheit in der Art handeln. Das ist leider was mich an Gideon, Eva und Cary stört und ich für mäßig recherchiert halte. Die sexuellen Höchstleistungen stelle ich auch mal wieder dahin. Sicher ist das bei solch einem Genre in gewisser Weise zu erwarten, dennoch könnte es für meinen Geschmack etwas ruhiger und „normaler“ zugehen. Nicht jeder kann ständig und bekommt mehrere Orgasmen hintereinander.

Fazit: Leider keine Steigerung zu Teil 2 und für mich das Aus für diese Reihe. Vielleicht höre ich mir die Fortsetzung als Hörbuch an. Leider bin ich nicht mehr sonderlich interessiert an Gideon und Eva. Schade.

Für alle, die Teil 2 noch gut fanden und damit leben können das nicht so viel passiert.

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Rating: 2.0/6 (1 vote cast)
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Crossfire – Offenbahrung (Crossfire 2)

Mai 29



Autor:
Sylvia Day

Originaltitel:Reflected in You

Übersetzer: Jens Plassmann, Marie Rahn

Erscheinungsdatum: 11. März 2013

ISBN-13: 978-3453545595

Verlag: Heyne

Taschenbuch: 416 Seiten

Rezension ab 18!

Klappentext:

 

Ich war vom Auftakt der Trilogie begeistert und so musste natürlich auch Band 2 der Crossfire – Trilogie her. Leider war die Geschichte etwas enttäuschend, aber ich bleibe neugierig.

Eva und Gideon lieben sich, vertrauen sich jedoch nicht. Wärend er immer mehr Kontrolle möche und seine Augen überall zu sein scheinen, möche Eva ihre Freiheit wahren und auch ein „normales“ Leben führen. Er verschließt sich vor ihr, was Eva als grauenvoll empfindet. Wenn sie doch die Richtige ist, warum spricht er nicht mit ihr? Sie versucht alles, fährt die Waffen einer Frau zur Genüge aus und dennoch macht Gideon Dinge, die an seiner Liebe zweifeln lassen. Bändelt er wirklich wieder mit seiner Ex an? Und warum schleicht er sich nachts in Evas Bett und raubt ihr den Schlaf, wenn sie  sichern ist, dass Gideon Eva nicht mehr begehrt?

Erster Satz: Ich liebte New York mit einer verrückten Leidenschaft, die ich sonst nur für eine einzige Sache in meinem Leben empfand.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 3.4/6 (1 vote cast)

Idee: Irgendwie ist es ja nicht neu. Ich mag ja solche Geschichten, wo der superreiche Typ mit dem jungen hübschen Mädchen anbändelt, aber wieder dieser Konflikt mit der ach so bitteren Vergangenheit? Nicht sehr originell.

Plot: Dieses Buch hat etwas, was nach meiner Meinung viele zweite Teile haben. Es wirkt ein wenig wie ein Lückenfüller. Die Autorin reizt das ständige Hin und Her der Beziehung, des Vertrauens und Nichtvertrauens zu sehr aus. Es gibt immer wieder Ups und Downs, die meist nicht wirklich gelöst  und in Sex ertränkt werden. Für meinen Geschmack hätten zwei bis drei liebevollere Erotikszenen dabei sein können. Um der Handlung Würze zu geben, hat Frau Day einen Verflossenen aus Evas Vergangenheit dazu genommen. Das wirkt etwas unbeholfen, zumal ich diese Vergangenheit irgendwie nicht wirklich zu Eva passend fand. Das Ende finde ich moralisch fragwürdig. Ich mochte es nicht und kann trotz aller Widrigkeiten nicht nachvollziehen, wieso es so extrem sein musste.

Schreibstil: Einfach zu lesen, wie auch schon beim Auftaktband. Locker leicht und für dieses Genre gut. Wieder wird in der Ich-Perspektive erzählt, was ich gerne mag. Gut gefallen haben mir  die erotischen Szenen, die direkt sind, aber nicht billig.

Charaktere: Definitiv ist der Nebencharakter Cary meine Lieblingsfigur. Leider haben mich Eva und Gideon etwas genervt.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Anstatt miteinander klar zu reden, hängt Eva ihren Gedanken nach und ist sauer, schläft aber trotzdem mit Gideon. Der schweigt auf Teufel komm raus, um ihr dann doch seine Vergangenheit zu erzählen.

Gideon ist zu blass und zu schweigsam in diesem Teil. Er besticht durch seine erotischen Fähigkeiten. Es gibt Momente, bei denen er ganz „normal“ ist, aber insgesamt hätte ich mir mehr von ihm erwünscht. Sein Handeln am Schluss konnte ich zwar verstehen, aber moralisch nicht nachvollziehen. Ich finde diese Haltung nicht gut und sehe sie in einem solchen Roman kritisch. Ebenso Evas Reaktion darauf.

Eva hat für meine Begriffe einen Rückschritt gemacht. Sie gibt viel zu schnell nach und lässt sich durch Gideons erotische Ausstrahlung zu sehr von der Realität wegziehen und ihre Ziele vergessen. Ich hatte erwartet, dass sie hartnäckiger ist.

Sicher erwarte ich solch überspitzte Figuren, aber in Anbetracht des Hintergrundes der Charaktere, wage ich an der Authentizität ihres Handelns zu zweifeln. Das passt nicht ganz zusammen und wirkt für mich wie ein absolut gestelltes Drama.

Ich hoffe, dass diese Rückschritte der Charaktere eher ein Hinweis auf ein tolles Finale der Trilogie sind, indem sie sich nach vorne entwickeln und den Ansätzen von Teil eins gerecht werden.

Hintergrund: Wie schon im ersten Teil finde ich den Hintergrund fragwürdig. Die erotischen Leistungen, zu denen die Beiden Fähig sind, stelle ich hier doch ein wenig infrage. Aber ich mag die Kulisse New York und finde sie gut in Szene gesetzt.

Fazit: Schwächer als Teil eins und dennoch möchte ich wissen, wie es weitergeht, wie die Charaktere sich entwickeln und mit Gideons Geständnis am Schluss des zweiten Teils umgehen. Ich hoffe einfach, dass es mit dem zweiten Band dieser Trilogie so wie mit vielen anderen ist: Ein Füller, der nicht an den ersten Band heranreicht, aber eine nötige Brücke zum hoffentlich tollen Finale schlägt.

 

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Crossfire

Januar 25



Autor:
Sylvia Day

Originaltitel: Bared to You

Übersetzer: Eva MalschNicole Hölsken

Erscheinungsdatum: 14. Januar 2013

ISBN-13: 978-3453545588

Verlag: Heyne Verlag

Taschenbuch: 416 Seiten

Rezension ab 18!

Klappentext:

 

Crossfire erinnert natürlich sofort an Shades of Grey. Das Cover hat viel Ähnlichkeit zu der englischen Ausgabe von Shades of Grey und auch der Klappentext lässt eine ähnliche Geschichte vermuten. Genau deshalb hatte ich Lust es zu lesen. Eine tolle erotische Story, in der man BDSM vermisst, was aber überhaupt nicht schlimm ist.

Eva lernt auf ihrer neuen Arbeit Gideon Cross kennen. „Der“ junge, reiche und attraktive Multimillionär schlechthin. Immer wieder läuft sie ihm über den Weg und sträubt sich zunächst gegen seine offenen und direkten Avancen. Sie plagen die eigenen dunklen Schatten ihrer frühen Jugend. Dennoch spürt sie unglaubliches Verlangen und schlussendlich gibt sie den Signalen ihres Körpers nach und lässt sich auf Gideon ein. Auf seinen Körper, seine Lust und auf seine dunkle und gefährliche Seite. Schafft Eva es, Gideon zu binden und seine erste richtig offizielle Freundin zu werden?

Erster Satz: „Lass uns ’ne Bar suchen und feiern gehen.“

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 4.3/6 (1 vote cast)

Idee:
Die Idee erinnert an Schades of Grey und ist nicht neu und deshalb gibt es nicht so viele Punkte. Aber ich stehe auf diese Reicher–Kerl–begehrt–das–Mädchen–Story.

Plot: Hm, bis die ersten pikanten Szenen kommen, muss man sich schon gedulden, dann kommen sie aber öfter in nicht zu großen und nicht zu kleinen Abständen. Ansonsten baut sich die Handlung nach und nach auf. Langsam merken die beiden Hauptprotagonisten, wie sie zueinanderstehen und was sie sich bedeuten. Was mir sehr gut gefallen hat, dass der Leser nicht sofort erfährt, welche Vergangenheit Eva mit sich trägt. Es gibt es Höhen und Tiefen und die Handlung wird nicht langweilig, allerdings fehlte mir zum Schluss ein richtiger Höhepunkt. Es gibt zwar ein Schlussszenario, aber da es so viele emotionale Stellen bis dahin gibt, stach es für mich nicht so hervor, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber es gibt ja noch Fortsetzungen, weshalb ich diesen Umstand verschmerze.

Schreibstil: Definitiv hatte ich einen Lesesog, was nicht zuletzt daran lag, dass der Text einfach zu lesen ist. Es wird aus der Ich-Perspektive Evas erzählt, was ich gerne mag. Mir sind die häufigen Wiederholungen aufgefallen und würde mir wünschen, dass in den Folgebänden ein paar mehr Synonyme gefunden werden. Es nervt zwar nicht, aber es ist mir eben aufgefallen. Dennoch ein schöner Stil. Ich hatte das Buch in kürzester Zeit durch und bei einer Story dieses Genre freut mich so ein locker, leichter Text immer.

Charaktere: Eva trägt ihre eigene Vergangenheit mit sich herum. Die ist alles andere als schön gewesen. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich nicht näher darauf eingehen. Allerdings finde ich ihre Haltung zum Sex deshalb etwas fragwürdig. Da hätte ich viel mehr Zurückhaltung erwartet. Mir hat aber ihre impulsive Art und das mitunter unlogische Handeln sehr gefallen. Das hat sie sympathisch gemacht. Sie ist ein starker Charakter, der sich von Gideon dennoch dominieren lässt. Außerdem ist sie nicht das arme Mädchen in finanzieller Hinsicht. Sie hat Geld auf einem Konto, was sie nicht anrührt, und will auf eigenen Füßen stehen. Deshalb hängt sie sich auch so in ihren Job rein. Das steht einem weiblichen Charakter in diesem Genre meiner Meinung nach sehr gut. Ich mag Eva, weil sie auch mal so herrlich normalen Dingen nachgeht und auch diese in ihrer Beziehung sieht (z. B. Zähneputzen).

Gideon ist dominant, aber nicht dem BDSM verfallen. Seine direkte Art mag ich sehr und was natürlich für mich schön war: ein männlicher Charakter mit langen Haaren. Er hat auch seine Vergangenheit, von der man im Laufe der Handlung etwas erahnen kann, aber ich denke genauer wird es in der Fortsetzung thematisiert. Er macht eine starke Entwicklung durch, da Eva ihn aus der Reserve holt und über seine Grenzen hinweg lockt.

Als Nebencharakter ist Evas bisexueller Freund Cary zu nennen. Eine Figur zum gerne haben. Vor allem sein Schwanken zwischen den Geschlechtern gibt ihm das gewisse Etwas.

Hintergrund: Ob sich Menschen mit einer solchen Vergangenheit wie Eva so verhalten, mag dahingestellt sein. Ich bin mir nicht sicher, ob in der Hinsicht genügend recherchiert wurde. Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, waren diese Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens, sodass man das Gefühl hatte, mit Eva in New York zu sein. Die erotischen Szenen sind sehr detailliert beschrieben, sinnlich und schön zu lesen. Sicher wird auch hier und da übertrieben, aber mir haben sie gefallen.

Fazit:
Trotz der vielen Parallelen ein tolles Buch. Mich stört das auch nicht, denn aus einer Idee können viele Geschichten entstehen. Wem 80Days zu krass war und auch in Shades of Grey den Sex zu heftig fand, aber die Liebesgeschichte mochte, sollte Crossfire zur Hand nehmen. Es trieft zwar vor Schmalz, aber es ist genau so was, was „Frau“ doch manchmal braucht. Der Sex ist ungestüm und direkt, aber kommt ohne Hilfsmittel und Gewalt aus. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung.

 

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80 Days – Die Farbe der Begierde (80 Days 2)

Dezember 31



Autor:
Vina Jackson

Originaltitel:
Eighty Days Blue

Übersetzer:
Gerlinde Schermer-Rauwolf , Barbara Steckhan, Thomas Wollermann

Erscheinungsdatum:
26. November 2012

ISBN-13:
978-3570585245

Verlag:
carl’s books

Broschiert:
400 Seiten

Klappentext:

 

Zwischendurch Erotik zu lesen erweist sich für mich mittlerweile als kurzweilige Abwechslung. Der zweite Teil der 80 Days Reihe hat mich etwas mehr überzeugt als der Auftakt, aber der Vergleich zu „Shades of Grey“ hinkt immer noch.

Summer und Dominik leben nun in New York. Sie hat den Kontakt zu Victor abgebrochen und hütete diese Erlebnisse als Geheimnis. Ihre Karriere als Violinistin schreitet voran, wobei die Beziehung zwischen ihr und Dominik darunter leidet. Während Summer auf Tournee geht und sich in sehnsuchtsvollen Gedanken an Dominik immer wieder mit sich selbst vergnügt, macht Dominik neuer Erfahrungen zusammen mit Lauralynn. Dominik und Summer driften auseinander. Als Victor dann noch seine Finger mit ins Spiel nimmt, muss sich Summer ihrer Natur stellen.
Erster Satz: Mitten im Grand Central Terminal küsste er mich.

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 4.3/6 (1 vote cast)

Idee:
Das Dominik und Summer versuchen zusammenzuleben und dabei nicht nur sexuell zueinanderfinden wollen finde ich gut. Aber ebenso die Idee, dass beide auseinanderdriften.

Plot:
Es gibt keine Lücken. Alles beginnt wieder gewohnt gemächlich. Was erst mal interessiert weiterlesen lässt sind die Charaktere. Da entwickelt sich etwas in jedem Einzelnen und auch als Paar. Der Erfolg von Summer als Solokünstlerin erfolgt meiner Meinung jedoch viel zu schnell. Da passierte alles nach ihrem ersten Soloauftritt über Nacht. Der eigentlich spannende Part um Victors Machenschaften kommt mir etwas zu kurz und zu spät. Sehr gut fand ich immer wieder die Zeitsprünge zwischendurch. Die sind zwar nicht ganz so perfekt eingefügt, sodass ich stellenweise nachdenken musste, ob wieder Wochen vergangen waren oder nur ein Tag. Nichtsdestotrotz lässt es die Geschehnisse und das Handeln der Figuren authentischer wirken, wenn hier und da zwischen den Szenen Zeit verstreicht wie im realen Leben. Es gibt auch weniger Sex, oder es kam mir so vor. Das fand ich ganz gut, denn so hielt sich die Waage zwischen Handlung und „Akt“. Es gab dem Ganzen mehr Tiefe und wirkte nicht mehr so pornografisch wie im ersten Teil auf mich.

Schreibstil: Erzählt wird wieder aus verschiedenen Sichten. Dabei tritt Summer gewohnt als Icherzähler auf und Dominik darf man in der dritten Person begleiten. Dabei bleibt der Leser immer in der Gegenwart. Erneut habe ich das Buch schnell und flüssig lesen können. Was mich manchmal gelangweilt hat, waren diese kleinen Beschreibungen der Umgebung und Hintergründe zu Figuren und deren Handeln, die stellenweise füllend auf mich wirkten. Da war manches überflüssig. Dennoch wollte ich weiterlesen; die nächste heiße Szene finden. Das Wort „Möse“ kommt nicht ganz so häufig vor, was ich im Auftakt bemängelt hatte. Sehr positiv, allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass man andere Synonyme hätte finden können. Gut gefallen hat mir die Darstellung der Charaktere. In meinen Augen die Stützpfeiler der Geschichte.

Charaktere:
Summer und Dominik machen eine enorme Entwicklung. Überhaupt wird sich mehr den Charakteren gewidmet. Der Leser erfährt und spürt viel mehr über die Figuren. Den Hauptfocus darauf zu legen war eine gute Entscheidung von dem Autorenduo, was sich hinter „Vina Jackson“ verbirgt. Summer wurde viel greifbarer für mich und auch Dominik. Ich habe mich ein paar Mal gefragt, wann die beiden es denn nun endlich bemerken, dass da mehr als nur Freundschaft und Sex ist und die Beziehung in eine Partnerschaft wandeln könnte.

Lauralynn, die mir im ersten Teil nicht zu hundert Prozent gefallen hat, kommt nun auf ihre Kosten. Manchmal erinnert sie mich an eine Fee, nur dass die Version in dieser Geschichte viel Sex hat, bevorzugt mit Frauen und es liebt, Männer zu zeigen, wer die Herrin ist. Sie nimmt Dominik an die Hand und weckt mehr und mehr seine dunklen Gelüste.

Victor kommt mir als Antagonist zu kurz. Schade, ein so schön fieser Charakter, dem mehr Aufmerksamkeit gebührt hätte.

Hintergrund: Da habe ich nichts hinzuzufügen. Es wirkt gut recherchiert. Ob nun wirklich alle Schauplätze besucht wurden, bezweifle ich, aber als Leser wurde ich auf eine Reise zusammen mit Summer mitgenommen. Die erotischen Szenen nehme ich voll ab, da ein Teil des Autorenduos aus der Szene kommt.

Fazit: Besser als Teil 1, weil ich den Figuren näher war.  Zum Schluss hin alles etwas schnell und dennoch vom Gesamtpaket her so interessant, um gespannt auf Teil 3 zu warten. Für alle, die sich gerne zwischendurch in eine Welt der Erotik entführen lassen möchten, die für viele bisher unerschlossen war. Ein Blick durchs Schlüsselloch, der mit dieser Fortsetzung sogar mehr Tiefgang erhält als der Reihenauftakt.

 

 

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80 Days – Die Farbe der Lust

November 9



Autor: Vina Jackson

Originaltitel: Eighty Days Yellow

Übersetzer: Gerlinde Schermer-Rauwolf, Barbara Steckhan, Thomas Wollermann

Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2012

ISBN-13: 978-3570585221

Verlag: carl’s books

Broschiert: 368 Seiten

Klappentext:

 

Auch an mir ist „80 Days“ nicht vorbeigezogen. Die Ähnlichkeit zu Cover & Thematik von „Shades of Grey“ brachte es schließlich auf meine Leseliste.  Der Roman verdient in meinen Augen absolut FSK 18. Das nur vorab.

Erster Satz: Schuld war Vivaldi.

Summer spielt leidenschaftlich gerne Geige und kann sich in der Musik gehen lassen. Damit und mit einem Kellnerjob hält sie sich über Wasser. Währen eines Geiegspiels in der Londoner Untergrundbahn,  wird sie von Dominik beobachtet. Er ist so verzaubert von ihrem Spiel, dass er sie kurz darauf im Internet sucht und findet. Nach dem Zusammenprall in der U-Bahn soll sie sich die neue Geige verdienen. Summer nimmt die Herausforderung an, für Dominik nackt zu spielen. Die Beiden geraten dabei immer tiefer in ihre devote bzw. dominante Neigung. Dominik denkt sich immer neue Szenarien für Summer aus, während sie durch ihn, und die Ausflüge mit ihrer Freundin in die Fetischszene, sich selbst neu kennenlernt. Summer lässt sich mit dem Sog ihrer Lust mitziehen und bemerkt nicht, wie sie dabei den Boden unter den Füßen verliert. Wie weit treibt sie es und warum ist Dominik ständig in ihrem Kopf präsent?

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Das Bild der nackten geigespielenden Hauptprotagonistin weckt die Fantasie. Die Idee der Geschichte zweier Partner, der eine dominat und der andere devot, ist sicher nicht neu. Einen Einblick in die Fetischszene zu bekommen macht jedoch neugierig.

Plot: Für mich spaltet sich das Buch etwas. Da gibt es den Teil, der in London spielt und den, der in New York stattfindet. Der Anfang der Geschichte hat sich für meine Begriffe leicht gezogen. Bis sich Summer und Dominik einander hingeben, dauert es eine Weile. Als jedoch in Summer erst einmal die „dunkle“ Seite geweckt wird, zieht das Tempo an. Die Abfolge der Szenen ist schlüssig. Ich habe keine Logikfehler finden können. Während der Part in London für mich noch viel Lust und Leidenschaft beinhaltet, zeichnet sich in dem New York Part eine zunehmende Bedürfnisbefriedigung ab. Die letzten Seiten drehen das Ruder wieder ein wenig und lassen erahnen, dass zwischen Dominik und Summer noch mehr passiert.

Schreibstil: Erzählt wird zum einen aus der Sicht Summers als „Ich–Erzähler“. Zum Anderen bedient sich das Autorenduo der dritten Person im Präteritum. Dabei werden alle Blickwinkel eingenommen. Das ist an manchen Stellen sehr interessant, weil man Summers Sicht aus zwei Perspektiven erlebt. Leider nervt es teilweise auch, wenn zum x-ten Male erklärt wird, wie Summer gelegentlich bei einer kleinen Rockband einspringt. Die Teile als „Ich–Erzähler“ haben mir allgemein besser gefallen. Die dritte Person erzählte mir aus zu vielen Sichten. Da hatte ich das Gefühl zu sehr Beobachter zu sein.

Die erotischen Szenen sind sehr klar geschrieben. Da bleibt nicht viel Raum für tiefe Leidenschaft. Sicher passen die harten Ausdrücke zur Szene und sind angebracht, aber etwas kreativer hätte es sein können, anstatt ständig das Wort „Möse“ zu lesen. Allerdings sind die Szenen gut geschrieben. Sie fühlen sich echt an, sind heftig, aber nicht billig. Das finde ich ist ein großer Pluspunkt.

Teilweise ist mir das Autorenduo in den Szenenbeschreibungen zu sehr abgeschweift. Es gab unnötige Info, die man hätte vermeiden können. Kleinigkeiten, aber in der Gesamtheit zu viel für meinen Geschmack.

Charaktere:
Summer ist eine Frau, in die ich nicht wirklich schlüpfen konnte. Das war aber auch nicht weiter schlimm. Sympathie erlangt sie vor allem durch ihre Leidenschaft zur Geige und zur Klassik. Man hat das Gefühl, das sie trotz der unbeständigen Jobsituation im Leben steht. Als Dominik in ihr Leben tritt, lernt der Leser und auch Summer selbst eine neue Seite an ihr kennen. Teilweise handelt sie mir in der Hinsicht zu naiv und überstürzt, was die Entdeckung ihrer Neigung angeht. Trotzdem ist man neugierig und wünscht sich so sehr den geeigneten Partner für sie.

Dominik ist Professor und hat eine halbe Bibliothek zu Hause. Tatsachen, die ihn in ein seriöses Licht stellen. Er lässt sich von Summers Violinenspiel verzaubern und weckt die Lust nach mehr. Auch in ihm blüht eine Seite auf, die er zwar schon kannte, aber durch Summer eine andere Note erhält. Er wirkt dominat und fordernd, aber dennoch sinnlich, wenn man bedenkt, was er sich für Summer ausdenkt.

Charlotte, Summers Freundin mit Hang zur Fetischszene zeigt der Violinistin die Szene. Sie nimmt das Leben leicht und hat Spaß. Gibt sich ganz ihren Bedürfnissen hin. Sie ist eher der Typ Mensch, in dessen Leben sich viel um Sex dreht.

Victor, ein Kollege von Dominik findet Summer von der ersten Begegnung an anziehend und wünscht sie in seinen festen Besitz. Er zieht Summer wirklich in dunkle Abgründe.

Richtig verlieren konnte ich mich in keinen Charakter. Man ist eher Zuschauer. Sicher hätte man da mehr machen könne, aber vielleicht war das auch so gewollt. Wer weiß, wie es mir am Ende der Trilogie damit geht.

Hintergrund: Volle Punktzahl. Bei jeder Szene merkte man dir Erfahrung des weiblichen Parts des Autorenduos. So wirkt das Ganze authentisch. Auch die Orte sind sehr detailliert beschrieben. Die Recherche war offensichtlich sehr gründlich.

Fazit:  Durch den Aufkleber auf dem Cover, der damit wirbt, dass man das Buch liebt, wenn man „Shades of Grey“ mochte,  drängt sich der Vergleich förmlich auf. Aber er hinkt. Für mich sind die Bücher zwei Paar Schuhe. Während „Shades of Grey“  in meinen Augen eine Liebesgeschichte ist, vermisse ich dies hier fast im kompletten Buch und finde eine Geschichte, in der es sehr viel heftigen Sex mit Praktiken gibt, die mich schlucken lassen. Ich habe einiges erwartet, aber nicht diese doch sehr starke Unterdrückung auf menschlicher Ebene. Sexuelle Praktiken und ihre Liebhaber seien dahingestellt, aber in dieser Geschichte geht es krass zu. Das stimmt zum einen nachdenklich, wenn man bedenkt, dass es sich um Insiderwissen handeln muss und durchaus echt sein kann. Zum anderen habe ich den Einblick in diese Welt genossen und mich gerne schocken lassen. Eine tiefe Liebesgeschichte sucht man vergebens, wenn man mich fragt. Jedoch erahnt man auf den letzten Seiten für die Folgebände eine tiefere Entwicklung in diese Richtung. Für sanfte Gemüter würde ich „Shades of Grey“ empfehlen. Wer aber neugierig und etwas von einem Voyeur in sich hat, der wird seinen Spaß an „80 Days“ haben. Auch wenn es nur vier Punkte sind, hat die Geschichte immer noch diesen Kick und Reiz des Verruchten. Wie auch bei „Shades of Grey“ musste man weiterlesen. Ich freu mich schon in der Fortsetzung weiter schockiert zu werden und bin sehr neugierig, was aus Dominik uns Summer wird.

 

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Shades of Grey

Juli 16

 

Taschenbuch: 608Seiten

Autor: E.L.James

Verlag: Goldmann Verlag (30. Juni 2012)

ISBN-13: 978-3442478958

Originaltitel: Fifty Shades of Grey


 

Erster Satz: Frustriert betrachte ich mich im Spiegel.

Ich wollte schon so lange Erotik lesen, alle Welt scheint von diesem Buch zu sprechen und das Cover ist auch noch schön. Ganz abgesehen davon, dass mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Nach ein paar erotischen Kurzgeschichten und Szenen habe ich mich nun endlich an einen ganzen Roman herangewagt. 608 Seiten in zwei Tagen! Ja, mein Haushalt schreit nach mir und mein Bett vermisst mich.
Danny hat mich allerdings noch getoppt und das ganze Buch in 13 Stunden durch gehabt.

Ana verliebt sich total in Mr. Grey und kann sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen. Er warnt sie und umgarnt sie dennoch. Schlussendlich gibt sie nach, trifft sich mit ihm und lässt sich auf ihn und seine Welt ein. Sie will hinter die Fassade des jungen Geschäftsmannes sehen und verstehen, warum er so ein Kontrollfreak ist. Dabei lässt sie sich in ein erotisches Abenteuer ein, indem sie hofft, die Liebe zu finden, jedoch an die Grenzen ihrer Lust getrieben wird. Christians Greys Vorlieben sind dunkel und Ana will sich ihnen stellen, um den wahren Christian zu finden.

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Plot
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Charaktere
Hintergrund
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Idee: Tja, irgendwie finde ich diese „Studentin lässt sich verführen“- Sache ja nicht neu, aber die Sache mit dem Vertrag fand ich dann doch reizvoll. Und überhaupt ist es ja irgendwie ein krasses Angebot, was Mr. Grey ihr da macht. Allein das Thema polarisiert. Außerdem gibt es eine Handlung mit, meiner Meinung nach, Tiefgang, was ich nicht erwartet habe.

Plot: Der Anfang war mir persönlich ein bisschen zu lang, allerdings baut sich zwischen den Protagonisten etwas auf, bevor es zum ersten „Akt“ kommt. Insgesamt wechselt die Handlung immer wieder in erotische Szenen, die ich wirklich gut dargestellt fand, um dann wieder zu Anas normalem Leben zu wechseln. Gespickt mit wunderbaren E-Mail Sequenzen und der stellenweise zu oft wiederholten Vertragsbedingungen, hat der Plot ein schönes Tempo. „Höhepunkte“ wechseln gut getimed mit der Story drum herum.

Danny fand den Anfang nicht zu lang. Ihr war er wichtig, um die „Beziehung“ der beiden darzustellen und die Charaktere kennenzulernen. Außerdem hat er ihr geholfen von Christian genau so fasziniert zu sein wie Ana. Die ausformulierten Vertragsbedingungen und Regeln machen das Ausmaß, in was Ana da ‚hineinrutscht‘ erst deutlich.

Schreibstil: Pluspunkt Ich-Perspektive, aber dass dürfte aufmerksame Leser bei mir nicht wundern. Es lässt sich flüssig und schnell lesen, aber: zu viele Wiederholungen und teilweise zu abgehackt in der Abfolge. Ein paar Absätze hätten dem Werk gut getan. Manchmal, besonders am Anfang kommt es einem heruntergeleiert vor. Dennoch hat mich das Buch in einen Sog mitgenommen.

Für Danny waren es nicht so viele Wiederholungen und ihr hat, wie mir im Grunde auch, der umgangssprachliche Stil geholfen, sich leichter mit Ana identifizieren zukönnen.

Charaktere: Ana hat mich am Anfang sehr an Bella erinnert, aber das hat mich nicht weiter gestört. Ana ist kein Charakter, von dem man viel erwarten darf. Sie geht naiv an die Sache heran und lässt sich total in Christians Bann ziehen. Allerdings kann ich ihr Handeln nachvollziehen. Wenn „Frau“ verknallt ist, geht man oft unbedarft an die Dinge heran und hat verworrene Gedankengänge. Dass man da mit Unterbewusstsein und „innerer Göttin“ im Clinch liegt, kommt meinem jüngeren Ich doch vertraut vor. Gerne hätte ich Ana manchmal geschüttelt. Dass sie doch so sehr an Christians Geschichte interessiert ist, macht sie sympathisch.
Christian ist der typisch reiche Traumcharakter mit unendlich viel Geld, Autos, Privatjet und Hubschrauber, aber er hat eben diese dunkle Seite. Genau wie Ana möchte man herausfinden, warum er diese extreme Neigung hat. Teilweise wird das angedeutet, aber sicher erst in den Fortsetzungen aufgelöst. Ich finde Christian ist facettenreich gelungen und ich mag ihn sehr, obwohl ich ihm gerne mal die Meinung geigen würde. Er macht mich neugierig. Und er ist sexy und hat seinen gewissen Charme und Reiz.

Hintergrund: Ich denke, die Autorin hat gut recherchiert und irgendwo habe ich gelesen, dass sie einige Sachen mit ihrem Mann ausprobiert hat, um zu wissen, worüber sie schreibt. Das nenne ich Einsatz. Mutig Mrs. James. Es macht zumindest den Eindruck, dass sie gut informiert ist. Außerdem habe ich nicht erwartet, dass doch so viel tiefgründige Story in Form von Christians Vergangenheit enthalten ist.

Fazit: „Eine Premiere“, um mal Mr. Grey zu zitieren. Mein erster erotischer Roman und ich bin froh, dass die Fortsetzung bald erscheint. Obwohl ich schon überlege, in Englisch weiter zu lesen, so sehr reizt mich die Geschichte. Ich hätte nicht erwartet, dass ich in so einen Lesesog gerate. Erotik zu lesen, hat seinen Reiz. Vor allem aber war ich überrascht, dass die Sexszenen im Endeffekt nicht so heftig waren, wie ich es zunächst erwartet habe. Nachdem man erst mal Christian Vorlieben gelesen hat, ist man schockiert. Ich denke, die nächsten Teile werden intensiver, denn die Autorin kann ja nicht schon im ersten Band alles herausholen. Ich bin gespannt, in welche Abgründe Mr. Grey die Leser noch führen wird. Wen ein umgangsprachlicher Stil nicht stört, und sich einfach ohne viel darüber nachzudenken auf die Geschichte einlässt, wird nicht enttäuscht. Unbedingt möchte ich erwähnen, dass ich es trotz der fünf Punkte zu meinen persönlichen Tops zähle. Der Lesesog hat mich mal wieder überrascht und fasziniert. Ich freu mich auf die Fortsetzungen.

 

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