Arkadien fällt
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (26. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551582034
Erster Satz:
Fundlings Beerdigung.
Kurzinhalt:
Nach einer Beerdigung werden Rosa und Alessandro zu einem Treffen gelockt, was sich als Falle herausstellt Ihre eigenen Clans haben sich gegen sie gestellt und zwingen sie auf ein rasante und ereignisreiche Flucht zu gehen. Es treibt sie über die ganze Insel und immer weiter in die Geheimnisse um TABULA, den arkadischen Dynastien und Fundling hinein. Fast alles löst sich bis zu einem actionreichen Finale auf.
So sehr ich mich auch auf den letzten band gefreut habe, habe ich auch getrauert, weil es eben der letzte Band ist. Die Arkadien-Reihe war die erste Reihe von Kai Meyer die ich gelesen habe. Bisher habe ich alle gehört, da ich Andreas Fröhlich als Sprecher der Hörbücher sehr mag. Da aber in dieser Reihe die Mafia eine Rolle spielt, musste ich die Bücher lesen. Zum Glück! Ich mag Themen, in denen die Mafia eine Rolle spielt und bin deshalb sehr begeistert von den Büchern. Rosa ist keine typisch weibliche Protagonistin, was mir sehr gefällt. Sie hat ecken und Kanten, erlebt schlimme Dinge und hat eine kriminelle Vergangenheit. Auch entspricht sie nicht dem perfekten Schönheitsideal. Alessandro hat zwar grüne Augen(sorry, ich mag blau lieber), aber er spricht an und ich finde, der Panther passt perfekt zu ihm. Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Gestaltwandlung, aber Kai Meyer beschreibt sie wunderbar. Man erlebt von Buch zu Buch wie Rosa sich immer besser mit der Schlange zurechtfindet und im letzten Teil beherrscht sie die Verwandlung selbstverständlich.
In Teil drei bekommt man kaum eine Atempause. Sofort ist man im Geschehen und die Geschichte nimmt einen rasanten Lauf. Es passiert so viel, das ich es gar nicht alles aufschreiben kann. Ich habe mir beim Lesen immer mehr die Geschichte wie einen Film vorgestellt. Und auch ehrlich gesagt, welchen FSK der Film bekommen würde. Ganz Mafiamäßig gibt es viel Blut, Tote und auch Küsse in eigentlich unromantischen Momenten. Ich finde es gut, das alles so unverschleiert beschrieben wird. Stellenweise gab es Dialoge die mir zu lang waren und irgendwann hatte ich den Moment, wo ich von zu viel Information erschlagen wurde. Sicher würde sich ein zweites Mal lesen noch mal lohnen, aber alles in allem habe ich die Zusammenhänge doch fassen können.
Über den Schluss lässt sich sicher streiten. Es wird noch eine Komponente mit ins Spiel gebracht, die etwas merkwürdig scheint, aber:
warum sollte es in einer Geschichte, in der es Gestaltwandler gibt, nicht auch Götter geben?
loading…
loading…





















