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Das Geheimnis von Ashton Place Band 2: Die Jagd ist eröffnet

Februar 2




Autor: Maryrose Wood

Originaltitel: The Incorrigible Children – The Hidden Gallery

Übersetzer: Eva Plorin

Erscheinungsdatum: 20. November 2012

ISBN-13: 978-3522183246

Verlag: Thiemann

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten


Klappentext:

 

Den zweiten Band der Reihe hat eine Freundin für mich rezensiert, die sich sehr in die Geschichte rund um Penelope Lumley verliebt hat. Also habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihr damit eine Freude zu machen.

Hier ihre Gastrezension:

Eigene kurze eigene Zusammenfassung des Inhalts

  • eine Bahnfahrt mit Aufregung
  • eine Wahrsagerin und ein neuer Freund
  • ein Treffen mit der Lehrerin
  • eine Person, die vorgibt etwas zu sein was sie nicht ist
  • ein Besuch im Zoo und im Theater mit Folgen
  • ein Diebstahl oder doch nicht?
  • ein Museumsbesuch bei Nacht
  • zwei Briefe zum Abschluß
  • ein Verlust

Penelope Lumley hat eine aufregende Zeit in London vor sich und muss um Ihre Schützlinge bangen. Wer möchte Ihnen schaden? Mit neuen und alten Freunden kann Sie das Böse abwenden.

Ich war wie auch im ersten Band gefesselt von der Geschichte und habe mich über neue wichtige Infomationen zur Lösung des Geheimnisses um die Kinder gefreut. Ich bin schon jetzt gespannt auf den dritten Band der Geschichte.

Erster Satz: „Aber die Arbeiter haben geschworen, die Reparaturen würden bis jetzt abgeschlossen sein!“

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 4.6/6 (1 vote cast)

Idee: Das Rätsel um die wilden Kinder im viktorianischen England ist eine schöne Idee.

Plot: Die Geschichte geht weiter mit neuen Rätseln und neuen Freunden. Ein Mißgeschick Lady Ashfords wird für alle Angestellten zur Nervenprobe. Penelope und die Kinder bekommen Hilfe aus ungeahnten Richtungen.

Wieder geht es relativ gemächlich los aber die Geschichte geht rasant weiter. Das Tempo und der Inhalt der Geschichte passen zusammen.

Fragen werden nicht beantwortet aber es gibt viele neue Fragen und Rätsel.

Schreibstil: Der Stil ist leicht lesbar und die kleinen Anekdoten sind zum schmunzeln. Der Schreibstil gefällt mir persönlich gut.

Charaktere: Miss Penelope Lumley ist auch in diesem Buch wieder eine perfekte junge Gouvernante. Langsam wird sie jedoch erwachsen, kann sich ihr kindliches Gemüt jedoch weiterhin bewahren.

Wie auch im ersten Band kommen die Kinder wieder etwas zu kurz. Gerne hätte ich mehr über sie erfahren.

Lady Ashton ist auch wieder die klassische Lady, zeigt in diesem Band jedoch auch Schusseligkeit und Mode ohne Stilbewußtsein.

Die Geheimnisse des Lord Ashton werden in diesem Band leicht gelüftet man muss jedoch warten, was die nächsten Bände bringen.

Hintergrund:​ Das viktorianische England ist ein tolles Setting, wenn man Jane Eyre kennt, liebt man diese Zeit einfach.

Fazit: Ein wunderbares Buch für zwischendurch mit Humor und Rätseln. Ich habe mir bereits den dritten Band auf English bestellt, damit ich hoffentlich bald das Rätsel lösen kann.

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Happy Birthday! Der Blog und ich feiern Geburtstag!

November 16

Heute wird der Blog ein Jahr alt. Es macht immer noch Spaß und ich bereue die Entscheidung zum Bloggen keinesfalls. Viele nette Menschen habe ich dadurch kennengelernt. Mittlerweile bin ich voll vernetzt und habe die Buchmessen genossen. Manchmal ist das bloggen auch anstrengend. Wenn man die Rezension endlich fast fertig hat und WordPress abstürzt … Ja, dann macht sich Frustration breit.

Aber mir persönlich hat es was für die Schreiberei gebracht. Man liest die Bücher anders und das regelmäßige auseinandernehmen und bewerten macht einen auf viele Dinge aufmerksam. Zusätzlich bringt das texten der Rezensionen unheimlich viel. Außerdem schult man sich im Zusammenfassen von Büchern.

Durch das Bloggen habe ich auch ganz viele andere Blogs gefunden, was immer sehr interessant ist. Vor allem die Gesichter hinter den Blogs. Da bin ich immer neugierig, da ich mich ja eher in einem untypischen Genre begegne, wenn man mein Alter bedenkt. Und da habe ich auch schon die passende Überleitung: Denn nicht nur der Blog hat Geburtstag, sondern ich selbst auch.

Das möchte ich natürlich feiern!

Freundlicherweise haben mich einige Verlage unterstützt: ivi, Ink, Thienemann und cbj

 

Das sind:

Ein ganz großes Danke. Nicht nur für die Gewinne, sondern auch für die Unterstützung mit Rezensionsexemplaren und Interviews.

Als Kind fand ich auf den Geburtstagen eine Schnitzeljagd immer total klasse. Deshalb sollt ihr euch auch von Link zu Link hangeln, um schlussendlich  zu einem versteckten Beitrag zu gelangen. Unten findet ihr den Startlink. Im Zielbeitrag sucht ihr einfach die Textstelle, die farbig als Link markiert ist. Zum Schluss könnt ihr einen Kommentar hinterlassen mit eurem Buschwunsch und mir dann zusätzlich noch eure Adresse schicken, damit ich das Buch direkt lossenden kann. Ihr könnt natürlich auch mehrere Bücher angeben.

Geht auf die Suche und hinterlass bis zum 28.11.2012 23:49Uhr einen Kommentar.

Viel Spaß und viel Glück! Die Jagd startet hier.

Nachtrag: Ich könnt auch aus dem Ausland mitmachen, wenn ihr euch am Porto beteiligt. Leider ist das sehr teuer. Mein Teil wäre der in Deutschland übliche Tarif für Büchersendungen, den Rest zahlt ihr. Eine Idee, die durch eine Teilnehmerin entstand!

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Lost Land – Die erste Nacht

November 11


Autor: Jonathan Maberry
Originaltitel: Rot & Ruin
Übersetzer: Franka Fritz und Heinrich Koop
Erscheinungsdatum: 27. September 2012
ISBN-13: 978-3522201513
Verlag: Thienemann Verlag
Gebundene Ausgabe: 528 Seiten

Klappentext:



 

Es gab eine Zeit, in der ich gerne Zombiefilme geguckt habe. Ansehen mag ich das nicht mehr, aber darüber zu lesen, finde ich spannend. Vor einiger Zeit hatte ich es mal mit „Der Wald der tausend Augen“ versucht, was mich aber nicht vom Hocker gehauen hat. Der Klappentext zu Lost Land hat mich sehr neugierig gemacht. Außerdem reizte mich die Brudergeschichte. Ich brauchte mal was, wo eine Liebesgeschichte nicht in den Vordergrund drängt.

Erster Satz: Weil Benny Imura es in keinem Job lange aushielt, verlegte er sich aufs töten.

Benny Imura lebt in Mountainside, einer Enklave umringt von Zäunen, die die Menschen vor den Zombies schützen. Niemand weiß genau, was in der „ersten Nacht“ passierte. Der fünfzehnjährige Teenager hat nur noch eine Erinnerung: Von seinem Bruder Tom gepackt und weggetragen, sieht er wie sein zum Zombie mutierter Vater seine Mutter angreift. Seither ist sein älterer Bruder in Bennys Augen ein Feigling, der die Eltern im Stich gelassen hat.
Es ist der Sommer in dem Benny mit 15 volljährig wird, und einen Job finden muss. Nach einigen Versuchen muss er doch in das „Familienunternehmen“ einsteigen und Lehrling seines Bruders werden. Tom ist angesehener Zombiejäger. Überrascht und geschockt, wie Tom arbeitet, verändert sich Bennys Zombiebild. Aber nicht nur das, auch Tom rückt in ein anderes Licht. Benny muss feststellen, dass sein Bruder ganz und gar nicht gefühllos ist. Durch die gemeinsame Arbeit gerät Benny jedoch in einen alten Streit. Toms Ideale treffen nicht auf die der anderen Kopfgeldjäger zu. Das bringt das Bruderpaar in Gefahr. Jemand trachtet ihnen nach dem Leben. Was weiß Tom? Wer hat Bennys Freundin Nix entführt? Was hat es mit dem mysteriösen Mädchen auf einer der Zombiekarten aus sich?

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Idee
Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
Rating: 5.3/6 (1 vote cast)

Idee: Zombies sind nichts Neues. Aber sie so zu zeigen, wie es Jonathan Maberry in Lost Land gemacht hat, gekoppelt mit dieser wunderbaren Beziehung zwischen zwei Brüdern, ist eine tolle Idee.

Plot:
Das Buch ist in vier Teile Aufgeteilt, die für sich immer einen Abschnitt darstellen mit einem eigenen Einstieg, Höhepunkt und Abschluss. Das hat mir gut gefallen. Zudem weißt es einen Spannungsbogen über die gesamte Länge auf, der eine gut am Lesen hält. Man lernt zuerst die Brüder, insbesondere Benny, kennen. Dann betritt sein Bruder Tom die Bühne und zeigt ihm das „Leichenland“. Das verändert die Beziehung der Brüder. Insgesamt wechseln spannende Szenen mit ruhigen und tiefgründigen Szenen ab. Ein spannender Plot, mit tollen Dialogszenen. Mir ist nur einmal ein kleiner Fehler aufgefallen, aber sonst hat mir der Fortgang der Geschichte gut gefallen. Vor allem der Epilog war super. Fast hätte ich geweint.

Schreibstil: Die ersten Seiten war ich beeindruckt und ich hatte das Gefühl eine amerikanische Filmproduktion zu sehen. Ein frecher Stil, der einen direkt abholt und nach Mountainside direkt hineinzieht. Das flacht etwas ab, aber nicht so sehr, als sei die Geschichte nun langweilig geschrieben. Sicher gibt es markantere, hervorstechendere Stile, aber mir hat es sehr gut gefallen. Jonathan Maberry beschreibt die Szenen sehr gut. Man ist in dem Setting mittendrin.

Charaktere: Benny Imura vollzieht eine starke Entwicklung in der Geschichte.
Am Anfang ist er der Teenager mit ganz alltäglichen Problemen. Dazu die Besonderheit, dass Jugendliche in Mountainside mit 15 volljährig sind und arbeiten müssen, um Nahrung zu bekommen. Das bedingt natürlich eine frühe Auseinandersetzung mit Verantwortung. Benny hat mir gut gefallen. Seine Überzeugungen, die im Laufe der Story von ihm selbst hinterfragt werden. Seine Loyalität gegenüber seinen Freunden. Die Impulsivität seiner Gefühle. Ich nehme ihm sein Alter ab und auch seine Entwicklung ist absolut nachvollziehbar.
Tom Imura, Bennys älterer Bruder ist mir sehr sympathisch. Meiner Meinung nach der eigentliche Held der Geschichte. Der einsame Samurai in diesem amerikanischen Endzeitsetting. Im Gegensatz zu seinem Halbbruder sind bei Tom beide Elternteile Japaner. Er strahlt auch genau diese ruhige Art der Asiaten aus. Der Baum, der in dem großen Sturm keinen Zweig bewegt. Die Schlange, die im richtigen Moment zuschnappt. Viel Gefühl und Tiefe, aber auch Schmerz. Er kannte das Leben vor der ersten Nacht, hatte die Hoffnung auf ein langes erfülltes Leben. Ein einsamer Krieger, der sich so pflichtbewusst und voller Liebe um seinen kleinen Bruder kümmert. Sein Sichtweise auf die Zombies sticht hervor. Er sieht in jedem den Menschen, der er vor der Verwandlung war.
Jeder andere Charakter ist wunderbar ausgearbeitet und hat eine besondere Farbe. Sicher typische Charaktere, die man in Filmen finden kann, aber hier toll zusammengestellt und in keiner Weise langweilig.

Hintergrund: Natürlich fehlt die Erklärung, warum und wieso es zu der ersten Nacht kam und warum alle Toten wieder auferstehen. Komischerweise hat mich das nicht im geringsten gestört. Der Autor hat es geschafft, die Trostlosigkeit gepaart mit dem Überlebenskampf der Menschen den Grund in den Hintergrund rücken zu lassen. Frei nach dem Motto: Ändern kann man es sowieso nicht. Die Beschreibung der Umgebung und der Zombies ist sehr gut, sodass man sich alles sehr bildhaft vorstellen kann. Gerade die ander Sicht der Zombies, diese menschliche Sicht, bringt Maberry sehr gut herüber. Ich hatte sogar Mitleid mit den lebenden Toten.

Fazit:
Wow! Das hatte ich nicht erwartet und ich beglückwünsche Thienemann zu diesem guten Buch. Hoffentlich werden die Fortsetzungen auch erscheinen und genau so gut sein. Vor allem auf ein Wiedersehen mit Tom freu ich mich. Wer viele blutige Szenen erwartet, sollte nicht zu viel erwarten. Es gibt blutige, erschütternde Szenen, aber in erster Linie empfand ich es als eine Story, die sich um die beiden Brüder dreht. Wer aufgrund des Klappentextes eine Liebesgeschichte zu finden meint, wird enttäuscht werden. Benny verliebt sich zwar schon, aber das Hauptaugenmerk liegt eben nicht in der Lovestory, die ich nur am Rande wahrgenommen habe. Auf jeden Fall bekommt Lost Land eine Leseempfehlung von mir. Nach diesem Buch werde ich Zombies wohl nie mehr als blutrünstige Monster ansehen können. Herr Maberry hat meine Sichtweise geändert. Auch wenn man sich diesem Genre bisher nicht genähert hat, dürfte man von der Story mitgerissen werden.

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Elena – Ein Leben für Pferde

Juni 26

Gebundene Ausgabe:   320Seiten

Autor: Nele Neuhaus 

Verlag: Planet Girl Verlag; Auflage: 1. (17. März 2011)

ISBN-13: 978-3522502368

Elenas Welt sind die Pferde. Und der Pferdehof ihrer Eltern ist ihr Leben. Besonders liebevoll kümmert sie sich um ihr schwer verletztes Fohlen Fritzi, das die anderen bereits aufgegeben haben. Nun trainiert sie ihn heimlich zusammen mit Tim im Wald. Tim, der ihr Herz höherschlagen lässt und ausgerechnet der einzige Junge, mit dem sie nie zusammen sein darf. Denn die Familien der beiden Pferdehöfe sind verfeindet. Und je näher sich Elena und Tim kommen, desto mehr dringt von dem dunklen Geheimnis an die Oberfläche, das diesen Hass verursacht hat … Ein packendes Pferdebuch, eine spannende Krimihandlung und die große erste Liebe – eine tolle Mischung für Mädchen ab 11 Jahren [/feature_box]
 

Erster Satz: Wie immer, wenn im Leben etwas wirklich Schlimmes passiert, geschieht es meistens ohne jede Vorwarnung und manchmal merkt man es erst gar nicht.

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Plot
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Idee : Die Idee hat einen leichten Hauch von „Romeo & Julia“. Zwei Jugendliche deren Familien bis aufs Blut verfeindet sind, freunden sich an und verlieben sich. Eingebettet in ein Pferdehof-Setting ist die Idee neu verpackt und macht sie deswegen lesenswert.

Plot : Gut strukturierte Geschichte. Nele Neuhaus vermittelt die Pferdehofatmosphäre sehr glaubhaft. Die Story schreitet zügig voran, man hat nicht das Gefühl das sie ins Stocken kommt. In jeder Szene passiert etwas und man möchte weiterlesen.

Schreibstil : Flüssiger Schreibstil, den man locker runterlesen kann. Genau richtig für einen entspannten Abend auf der Couch mit einer Tasse Tee (oder anderen Getränken).

Charaktere : Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet. Mit Elena kann man sich identifizieren und Tim muss man gern haben. Der Konflikt der beiden Familien wird gut beleuchtet und nachvollziehbar aufgeklärt. Durch das fundierte Fachwissen der Autorin, wird Elena zu einer glaubhaften Hauptfigur die ein Leben lang auf einem Reiterhof gelebt hat.

Fazit : Eine schöne Sommerlektüre für alle Pferdebegeisterten die für den Strand noch nach etwas zum Lesen suchen. Ich fühlte mich bestens unterhalten. Nur zum empfehlen. Vielen Dank an die Thienemann Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

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Liebe … ganz schön peinlich!

Mai 18

aus der Reihe „Freche Mädchen – freche Bücher“ (Sonderedition mit leuchtender Glanzfolie)

 

Gebundene Ausgabe:  256 Seiten

Autor: Bianka Minte-König

Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (26. März 2012)

ISBN-13: 978-3522503228

Vor ein paar Wochen bekam ich ein schweres Päckchen von der Thienemann-Verlagsgruppe mit wunderbaren Überraschungen drin. Weil ich die Bücher aus der „Freche Mädchen“-Reihe vom Planet Girl Verlag so toll finde, hatte ich mir davon eins gewünscht. Der Wunsch wurde mir erfüllt, obwohl ich ein wenig die Zielgruppe verfehle.

Kurzinhalt:


Erster Satz: „Sag das noch mal!“

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Plot
Schreibstil
Charaktere
Hintergrund
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Idee: Die Idee ist simpel und einfach wunderbar. Ein wenig habe ich mich an meine Schulzeit zurück erinnert und zum Teil Tränen gelacht. Ich habe mich beim Lesen nicht nur einmal gefragt, ob ich auch so verrückt wie Leonie war. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Plot: Leonie zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder ins Rheinland. Zu ihrem Schreck ist die neue Schule eine reine Mädchenschule, was sie aber gar nicht so toll findet, schließlich gehören Jungs zum Schulalltag dazu, wie Adam zu Eva. So schmeißt sie an ihrem ersten Schultag in der großen Pause einen „Hilferuf“ über die hohe Mauer zur benachbarten Jungenschule. Als sie prompt eine Antwort von „Adam“ bekommt, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Achtung:Spoiler Aufklappen

Die Klassenhexe kennt wohl jede, da ist es egal, ob Frau 12 oder 31 ist. Meine Klassenhexe war einen Kopf größer als ich, hatte lange braune Haare und kam jeden Morgen geschminkt und wie aus dem Modemagazin entsprungen zur Schule, genauso wie bei Leonie. Die Klassenfahrt mit nächtlichem Zimmerhopping (nach Zapfenstreich selbstverständlich) hat Erinnerungen an meine sommerlichen Feriencamps geweckt und ich habe herzlich lachen müssen beim Undercovereinsatz in der benachbarten Jungenschule.

Schreibstil: Ein erfrischend frecher, lustiger Schreibstil. Es war einfach zu lesen, ohne Stolpersteine und Wiederholungen. Man fängt an, hört irgendwann auf und wundert sich über die dreißig Seiten, die man mal ,gerade eben‘ gelesen hat.

Charaktere: Leonie passt definitiv in die Schublade „freches Mädchen“. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erlebt so die ein oder andere peinliche Situation, die sie aber (sehr zum Genuss des Lesers) souverän löst.

Leonies Freundin ist im Gegensatz zu der Protagonistin eher sehr direkt und rational. Sie hat zu jeder Situation den passenden Spruch, der so trocken rüberkommt, dass ich mich jedes Mal zusammenreißen musste, um nicht laut loszulachen.

Beim ersten Auftritt von „Adam“ habe ich es irgendwie ‚gespürt‘, das ist ER, obwohl die Autorin keine Anspielungen oder dergleichen gemacht  hat. Es passte einfach.

Hintergrund: Der ist nicht schwer, denn es sind alltägliche Schulsituationen, die jeder in der ein oder anderen Weise selbst erlebt hat.

Fazit: Schönes Lesevergnügen für zwischendurch. Ich habe angefangen und wunderte mich bei der letzten Seite, wie schnell die Zeit vergangen war.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und vielleicht lese ich auch noch die anderen beiden Teile, die zu Leonie erschienen sind. Verdient hätte sie es allemal.

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